Wasserstoff statt Erdgas - eine Strategie der Bundesregierung für die Energiewende. Der Gasnetzbetreiber Gascade hat jetzt eine rund 400 Kilometer lange Leitung mit Wasserstoff befüllt. Noch fehlen aber die Kunden. Von Mirja Fiedler.
Ich kann nur aus Oberösterreich berichten, dass hier gerade eine 220 kv Stromtrasse errichtet wird. Das ist notwendig, denn das größte Stahlwerk des Landes baut gerade bis 2027 zwei Lichtbogenöfen.
Ich vermute deren Haltung ist eher eine Art Bekenntnis für gemeinschaftliche Investitionen, weil ich kann mir nicht das die Stückkostenfrage bei denen bereits geklärt ist - solange Grüner Stahl nicht kompetitiv ist, muss er irgendwie subventioniert werden, sodass die Sache in 24 Jahren bereits ein alter Hut sein wird.
Dass die Infrastruktur als “staatliches Projekt” gesehen und gefördert wird, finde ich auch richtig so. Aber soweit ich das verstanden habe, müssen die Kunden H2 zum Marktpreis kaufen.
Ich kann nur aus Oberösterreich berichten, dass hier gerade eine 220 kv Stromtrasse errichtet wird. Das ist notwendig, denn das größte Stahlwerk des Landes baut gerade bis 2027 zwei Lichtbogenöfen.
Ein Wasserstoff-Pilotprojekt gibt es auch, der Wasserstoff wird dabei lokal erzeugt.
Ich vermute deren Haltung ist eher eine Art Bekenntnis für gemeinschaftliche Investitionen, weil ich kann mir nicht das die Stückkostenfrage bei denen bereits geklärt ist - solange Grüner Stahl nicht kompetitiv ist, muss er irgendwie subventioniert werden, sodass die Sache in 24 Jahren bereits ein alter Hut sein wird.
Dass die Infrastruktur als “staatliches Projekt” gesehen und gefördert wird, finde ich auch richtig so. Aber soweit ich das verstanden habe, müssen die Kunden H2 zum Marktpreis kaufen.