Leider schlechte Nachrichten vom Wohnungsmarkt: Die Lage sieht auch für alle privaten Vermieter nicht gut aus, den diese erwirtschaften kein Plus:

  • 40% knapp Null bis negativ
  • 40% noch leicht positiv
  • 20% Rest der Vermieter sind Unternehmen und Genossenschaften

Die Konsequenz ist, wie im Artikel geschrieben, es wird kein neues Geld reingesteckt. Keine neuen Wohnungen gebaut, keine bestehenden saniert, nicht auf klimaneutral oder energiereduziert umgebaut.

Kostenfresser seit 2014 sind gestiegene Kaufkosten mit 55% und Handwerkerkosten mit 51%. Wogegen die Mieten nur um 17% gestiegen sind, was auch schon viel ist.

Die Sache ist echt vertrackt. Wenn die Regierung da nicht mal ordentlich „Schwung“ in die Sache bringt - wie auch immer- dann wird sich das nicht von alleine durch die Hand des Marktes lösen, fürchte ich.

  • Senseless@feddit.org
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    3
    ·
    2 months ago

    Hab bis 2022 in einer Wohnung gelebt die bei Einzug 390 kalt gekostet hat. Gab noch eine Sozialpreisbindung. Als die abgelaufen ist, wurde auf 490 erhöht. Wenige Monate bevor ich ausgezogen bin hat der Eigentümer gewechselt. Leider hatte die Wohnung aufgrund undichter Fenster ein Schimmelproblem. Nichts desto Trotz hat der neue Vermieter die Wohnung für 740 kalt inseriert ohne irgendetwas dran zu machen. Nicht mal eine Küche war drin, die hatte ich zuvor selbst gekauft und sollte sie auch wieder mitnehmen.

    • DrunkenPirate@feddit.orgOP
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      2
      ·
      2 months ago

      Ja, die 17% Mietsteigerung ist auch nur die halbe, weil arithmetische Wahrheit.

      Zur Realität gehört, dass die Neuvermietungen höhere Mieten zahlen, die Altverträge nicht. Da jedoch Altverträge überwiegen, glättet diese Menge die Mieterhöhungen auf die 17% im Durchschnitt.