Also echt mal, nur zuschauen und nicht helfen? Auch andere die sich hier über diverse legitime Fragen wundern. Schon mal von den glücklichen Zehntausend (XKCD) gehört?
Anwender ruft auf meiner Direktdurchwahl an, fragt wie er auf alte E-Mails im Archiv zugreifen kann.
Ich: “Klar, helfe ich Ihnen gern, das steht aber auch auf Seite 1 im IT-Servicehandbuch, das wir jeden Monat rumschicken.”
Anwender: “Ach ja, ich ruf lieber an, das ist persönlicher.”Grrr. Ja, schon. Ich hab ja als Admin neben der Hypervisor-Migration, Zusammenlegung zweier Standorte, Wechsel des Schließsystems und der Betriebsratsarbeit auch sonst nix zu tun.
Ich bin noch nichtmal ITler, aber es ist sooo frustrierend Kollegen, die seit den Anfängen des PC-Zeitalters Computer bedienen, beim Erklären von Abläufen im Ing-Büro über die Schulter zu schauen.
Szenario: Es gibt ein neues Programm, ich schaue mir das an, vllt mit kurzem Blick ins Handbuch oder eine Videoanleitung und zeige es dann beispielsweise einer Kollegin, die es auch benutzen soll.
Dann wird erstmal ein Zettel rausgeholt und mitgeschrieben, wie das Desktopsymbol aussieht, wo man für welchen Schritt hingucken und klicken muss… und dieser Zettelstapel wird dann irgendwo abgeheftet und regelmäßig verwendet.
Das kann doch echt nicht sein. Ich will jedes Mal laut schreien.Zugegeben: Die ganz junge Nachfolgegeneration ist auch kaum noch PC-Affin. Da hakts dann teilweise am Verständnis für einfache Ordnerstrukturen.
Kann man ja alles lernen, aber von Leuten mit Gaming-Laptop hätte ich eigentlich mehr erwartet…Lieber den Kollegen der einmal mitschreibt als den der ständig erneut nachfragt.
Warum nicht beides? Ü
Die ganz junge Nachfolgegeneration ist auch kaum noch PC-Affin.
Immer noch mein Liebling:
Wo ist die Shift-Taste?
- Semester Informatik.
Direkt unter der Feststelltaste.
Heißt Umschalttaste.
Kann man ja alles lernen, aber von Leuten mit Gaming-Laptop hätte ich eigentlich mehr erwartet…
Gaming Laptops mit Windows und Steam? Da wo nahe zu alles abstrahiert ist? Natürlich verstehen die das Dateisystem nicht.
So: dann gebt ihr oben in die Leiste www.Google.de ein. Dann kommt ihr auf die Suchmaschine und sucht dann nach Google. Der erste Treffer sollte es dann schon sein
Drückt gesponserte Link und holt ein Virus auf nicht nur den eigenen Rechner, aber auch auf jede andere Rechner im Firmennetzwerk
Wenn das möglich ist, hat die IT-Abteilung versagt, nicht der Anwender.
Ich kenn das nur, dass Leute in die auf Google eingestellte Suchleiste “Google” eingeben um dann so die Google-Suche zu finden. Adressen, wie
google.degibt doch heute kein Mensch mehr so ein.Stimmt, Leute haben verlernt, Lesezeichen zu verwenden oder URLs zu erinnern
Ich habe es auch nur geklaut: Gute Arbeit auf YouTube
Mehr aber auch nicht
Ooooder, es wird erst http (ohne s, das gab’s damals noch nicht), dann www, dann google, dann de eingeben. Die Leute gibt’s noch.
Die Seite meiner Uni hat damals™ (späte 2000er) nicht “funktioniert”, wenn man das
wwwbei der Adresseingabe weggelassen hat, was uns zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr als State-of-the-Art vorkam.Das war es in den späten 2000ern auch nicht mehr.
Keine Verknüpfungen, keine links, keine Favoriten. Immer jeden Ordner Pfad von Hand durchklicken.







