Das Problem ist halt, dass bei geringem / normalem Stromverbrauch das Einsparpotenzial sehr gering ist und die Kosten des Geräts nicht erreichen wird - und wahrscheinlich auch der Verbrauch des Geräts den eingesparten Strom übersteigt.
Wir haben zum Bespiel einen 2-Personen-Haushalt und verbrauchen um 1400 kWh im Jahr. Spülmaschine und Waschmaschine stellen wir ca. 3 mal wöchentlich an, das kostet jeweils 0.9 kWh - also 49.6 kWh im Jahr, das sind 3.5% des jährlichen Verbrauchs.
Eine Fritzbox dagegen verbraucht ca. 7W permanent, 24 Stunden, 365 Tage - das sind 61320 Wattstunden, oder 61 kWh, also 4.4% unsered jährlichen Verbrauchs.
Da ein Smartmeter aber vernetzt sein muss, wird es ähnlich viel Strom verbrauchen wie die Fritzbox. Also kann uns ein Smartmeter keinen Strom sparen.
Was Strom sparte, waren:
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konsequente Verwendung von Energiesparlampen
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Messen des Standby-Verbrauchs von Geräten mit einem Steckdosengerät (kann man leihen). Da waren einige Dauer-Stromfresser dabei, wie Laserdrucker und HiFi Verstärker. Alle vernetzen Geräte haben potenziell einen hohen Standby-Verbrauch, also am besten gar nicht erst kaufen.
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Ausstattung von Geräten wie Netzwerk-Laserdrucker mit Countdown-Timer, der nach einer einstellbaren Zeit abschaltet, und dannn selber keinen Strom mehr zieht.
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Und was tatsächlich kräftig teures Warmwasser spart bei uns, war das 12 Liter große Becken zum Geschirr spülen durch eine 4 Liter faltbare Camping-Spülschüssel zu ersetzen - da kann man dann mit 1 Liter Wasser aus dem Wasserkocher (rund 0.1 kWh) seine Cafetiere und häufig benutzte Kleinigkeiten spülen.
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Ach ja und man kann natürlich Waschmaschine und Spülmaschine am Wochenende auf die Grünstrom-Solarspitzen um die Mittagszeit timen - dank EU hat fast jedes Gerät einen Startzeit-Timer, die Grünstrom-Prognose gibt’s kostenlos bei https://peakpick.de/ :

- letzteres spart uns kein Geld, aber es entzieht der klimafeindlichen fossilen Industrie Geld - darauf kann man einen Ouzo kippen!
Waschmaschinen muss man’s aber aufhängen und das ist von der Arbeit aus schwer.
Die Maschine kann man z.B. auch auf den späten Nachmittag timen - 14 oder 15 Uhr gibt’s viel Solarstrom, der Eco-Waschgang bei 60 °C dauert gern mal drei Stunden, dann kann man seine Wäsche 18:00 Uhr aufhängen, wenn man von der Arbeit kommt.
Fast alle in Gebrauch befindlichen Maschinen haben so einen Timer, das ist ne EU Vorgabe. Auch Geschirrspüler. Muss man nur die Anleitung nachgucken. Auf dem Display ist meist ein Uhr-Symbol, “🕓” oder ähnlich.
Da steht Mittagszeit also habe ich Mittagszeit gedacht. So dass sie gegen Feierabend fertig wird ist ein usage pattern der Klimaunabhängig ist. Das macht einfach Sinn.
Der hohe Solarstrom-Anteil geht mittlerweile weit in den Nachmittag rein. Die Sommerzeit tut auch noch was dazu, und Batterien füllen das Verbrauchsmaximum zur Mittagesessenzeit auf.
Also das geht schon gut.
Am Wochenende ist es noch besser, weil da die gewerblichen Verbraucher ruhen.
Da ein Smartmeter aber vernetzt sein muss, wird es ähnlich viel Strom verbrauchen wie die Fritzbox. Also kann uns ein Smartmeter keinen Strom sparen.
Das Smartmeter bekommt seinen Strom vor dem Zähler, es kostet nicht Deinen gezählten Strom. Aus Sicht der Verbauchskosten ist das für Dich egal, aber der Stromverbrauch des Geräts ist natürlich trotzdem da, auch wenn Du ihn nicht über den Stromverbrauch zahlst.
Was mich beim Smartmeter stört, ist der höhere Preis für den Messstellenbetrieb. Das scheinen bei uns für “normale” Endverbraucher bis 6000kWh, ohne Steuerungseinrichtung, zwar nur 5€ mehr zu sein, aber es ist für mich unnötig. Ein Smartmeter hat für mich keinen Mehrwert. Ich habe kein Interesse an dynamischen Tarifen und meinen normalen Tarif hab ich soweit im Griff, dass ich mit der jährlichen Abrechnung gut klar komme.
Außerdem hab ich über die PV-Anlage bereits ein privates Smartmeter verbaut und das liefert mir alle Daten sekundengenau, schneller als ein offizielles ImSys mit Smartmeter-Gateway und ohne laufende Zusatzkosten.
Ich bin daher froh, wenn sich mein Messstellenbetreiber Zeit lässt mit der Umrüstung.
Messen des Standby-Verbrauchs von Geräten mit einem Steckdosengerät (kann man leihen).
Das kann ich klar unterstützen, das habe ich auch gemacht, und es war schon ein wenig überraschend, was das ein oder andere Gerät so braucht. Da lässt sich dann optimieren. Wobei die Optimierung oft auch was kostet, ein Gerätetausch oder eine smarte Steckdose ist ja auch nicht umsonst. Muss man sich überlegen, wie weit es treiben möchte.
Diese Countdown-Timer (hab welche von Reichelt genommen) haben sich bei uns in wenigen Monaten bezahlt gemacht. Der Laserdrucker (Brother) hat im Standby 30 Watt gezogen und die Stereo-Anlage sogar 60, wenn eingeschaltet. Es gab auch einen PC, der im Hibernate-Modus Strom zog. Das ist alles bares Geld.
Beim Laserdrucker war ich sogar positiv überrascht, der geht erst in einen Standby mit ca. 20W, dann nach ein paar Minuten in einen tiefen Standby mit nur 2W.
Ich hatte damit gerechnet, dass der deutlich mehr ausmacht, zumal er bei uns oft lange eingeschaltet bleibt, weil er im Keller stehen und keiner Bock hat, für jeden Ausdruck erstmal in den Keller zu latschen, um die Kiste an- und abzuschalten.
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