• Micromot@piefed.social
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    4 days ago

    100° klingt iwie nochmal unsinniger. Ich habs selbst noch nie ausprobiert also interessant zu hören

    • Lonesome_Lorakian@ttrpg.network
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      3 days ago

      Hab zwar nicht viel Ahnung vom Brokkolikonsum, aber von Chemie: In der Pflanze ist neben THC auch THCA drin, durch die Decarboxylierung wird das ebenfalls zu aktivem THC. Decarboxylierung ist einfach eine Reaktion in der ein Molekül CO2 abgibt, was THCA recht gerne macht. Das passiert wohl sehr langsam schon wenn man die Pflanze trocknet oder eben schnell beim Erhitzen.

      Die Art des Erhitzens ist erstmal egal, aber je heißer, desto schneller gehts (z.B. fast vollständig beim Verbrennen). Beim Kochen ist man auf 100°C beschränkt, kanns aber auch nicht übertreiben mit der Temperatur, denn irgendwann zersetzt sich THC halt auch.Ich schätze mal, in dem Rezept wollte jemand durch das Backen sehr sicher gehen das wirklich alles THCA zu THC umgesetzt ist und damit die maximale Wirkung rausholen. Bei 100°C könnte man es aber auch einfach länger kochen.

      Fazit: Da sowieso schon zu Teilen aktives THC in der frischen Pflanze vorliegt, ist die je nach Züchtung vermutlich nicht völlig wirkungslos wenn man sie z.B. essen würde. Durch langes Lagern oder starkes Erhitzen erhöht sich aber der THC-Gehalt (aus dem zersetzten THCA) und die Wirkung wird deutlich stärker.