

Medieval realistic role playing
“Realistic” is used very favorably in this case… I get what you mean: Henry’s story feels plausible enough to suck you in and I don’t mean this as a critique. But it is in no way realistic: Henry starts as a smiths son and is pretty useless at everything but he becomes a proficient fighter in the story and as far as I remember pretty influential. This is extremely unrealistic for his timeline because social mobility in the late middle ages was very much on existent.











Ich denke der springende Punkt ist, dass Du (ich auch) von einer rein rationalen Seite auf das Problem schaust: Die Antwort auf Ungleichheit ist für Dich und mich logischerweise Klassenkampf. Das ist für viele Menschen aber eine echt unattraktive Antwort, weil das bedeutet, dass WIR aktiv werden müssen (“Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun!” 😉).
Das Angebot der AfD ist deswegen so verlockend, weil es einen (schwächeren!) Sündenbock bietet, der schon für die Menschen beseitigt wird, wenn man nur die AfD machen lässt.
Und ich meine das ganze auch gar nicht abwertend gegenüber denjenigen, die sich von diesem Angebot locken lassen: Wenn man tagtäglich strugglet, hat man wirklich keinen Kopf und keine Energie mehr, sich darüber Gedanken zu machen, was man selber für den Klassenkampf tun kann und es ist attraktiv, eine einfache Antwort auf Probleme zu haben, die einem selber nichts abverlangt.