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Cake day: June 24th, 2023

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  • Ohne jetzt den zugrundeliegenden Politico-Artikel, geschweige denn das angesprochene Papier gelesen zu haben…:

    Die Änderungen, die im BR Artikel besprochen werden, nämlich die Begleitung in Kita und Schule im Rahmen der Hilfe zur Erziehung bzw. im Rahmen der Eingliederungshilfe sind nur ein winzig kleiner Teil der Kinder- und Jugendhilfe und ehrlich gesagt halte ich es gar nicht für so verkehrt, diese Leistung etwas zu pauschalisieren, denn…:

    Meiner Erfahrung aus der Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nach gibt es in einer durchschnittlichen Klasse oft viel mehr Schülys, die einen Hilfebedarf haben, als die zwei, drei Inklusionskinder. Viele bekommen aber keine Schulbegleitung, weil sie nicht die notwendigen formalen Antragsvoraussetzungen erfüllen (sprich: Diagnosen) und der Weg dorthin ist oft lang und steinig. Diese Kinder könnten von Bildungsassistenz:innen, die sich nicht nur nach Leistungsbescheid zuständig fühlen, profitieren.

    Und auch die Zuständigkeitsüberschneidungrn zwischen Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe sind ein praktisches Problem: Du hast zum Beispiel einen Jugendlichen mit einer seelischen Behinderung: Wer ist nun für ihn zuständig? Die Eingliederungshilfe, weil die Behinderung im Vordergrund steht oder die Kinder- und Jugendhilfe, weil der Status als Jugendlicher im Vordergrund steht. Hier kann man sicherlich noch einiges eindeutiger regeln und so auch für die Antragsteller:innen mehr Klarheit schaffen.

    Nicht, dass ich bei einer CDU- Ministerin irgendwelche Hoffnungen habe, aber das sind meine zwei Cent zu dem Thema.



  • I’m not an expert on sheep but isn’t it pretty much required to shear sheep these days because they don’t shed their wool like other animals do? The wool used by Nordwolle comes from sheep that are used for grazing on dikes or fallow land. Apart from Nordwolle there are apparently no other buyers for this wool.

    I know that you can make a valid argument against any livestock whatsoever but using sheep to care for the land by letting them do what they do anyways (grazing, shitting and walking around) and selling the wool they don’t need can hardly be called exploitation






  • Der einzige Ausweg ist keine Arbeitgeber (mit Profitdenken) mehr zu haben

    Das ist leider nicht der Weisheit letzter Schluss: Ich bin für einen gemeinnützigen Arbeitgeber tätig und in der geschäftsführenden / Personalebene ist das Narrativ “Die Mitarbeiter sind aber viel ‘krank’, wir sollten bei mehr Leuten AU ab dem ersten Tag verlangen” weit verbreitet. Warum? Weil der Krankenstand tatsächlich sehr hoch ist und tatsächlich sehr hohe Kosten verursacht, die für uns ein Riesenproblem sind, alles ohne private Profitinteressen zu haben. Aber anstatt die (staatlichen) Kostenträger offensiv dafür zu kritisieren, dass die gezahlten Vergütungen zu niedrig sind, Tarifsteigerungen nicht vollständig refinanziert werden und auch andere Risiken (Kunde im Krankenhaus, es kann nichts abgerechnet werden, aber Personalkosten laufen weiter) nicht über die Vergütung kompensiert werden, wird lieber in Richtung Arbeitnehmer geschaut…





  • Die Studie macht “nur” eine Umfrage gefühlter Arbeitsbelastung, untersucht aber nicht die tatsächliche.

    Stimmt, danke für das Detail. Wobei die gefühlte Arbeitsbelastung ja auch relevant ist.

    Und sie sagt halt auch nur aus, dass die Polizei halt ihre bisherige Praxis umstellen muss und dass das Arbeit verursacht. Dann wird auch noch drauf hingewiesen, dass das Potential da ist. Es wäre ja auch total irritierend, wenn es anders wäre.

    Stimmt auch, ich wollte auch gar nicht darauf hinaus, dass das KCanG nicht das Potenzial hat, die Polizei zu entlasten (wovon ich mir eben mehr Akzeptanz erhoffe), sondern nur, dass dieser Effekt bisher nicht eingetreten ist (zumindest gefühlt) und dass wir hier präzise sein sollten, denn wenn ich sage “Das KCanG entlastet die Polizei!”, dann kann die Polizei nach dem aktuellen Stand der EKOCAN sagen “Also davon merken wir noch nix!” und das ganze Argument fällt in sich zusammen.







  • Genau das Argument habe ich schonmal in dem Zusammenhang gehört, warum man seinen Kindern beibringen soll, nur vertraute Personen zu duzen. Finde ich eigentlich ganz plausibel.

    Ganz abseits davon bevorzuge ich das Du und im Alltag ist das Du meine Art (wahrscheinlich im Gegensatz zum Mainstream), Respekt auszudrücken: Ich sehe Dich als einer der Meinen an, fühle mich mit Dir (im weitesten Sinne) verbunden, also duze ich Dich. Das Sie ist für mich erstmal Ausdruck von Distanz und Misstrauen.

    Gilt natürlich nicht dort, wo ich mich in andere soziale Normen einfüge: Meinen Chef z.B. respektiere ich (im positivsten Sinne) und trotzdem wird er gesiezt, weil das die Kultur in unserem Unternehmen ist.