

Voll, ich find’s halt nur ein gutes Beispiel dafür, dass der Kapitalismus ein totalitäres System ist, das sogar Lebensbereiche durchdringt und bestimmt, die eigentlich von ihrer Idee her (in meinem Fall Diakonie) nicht-kapitalistisch sein wollen. Und was mich so schockiert, ist, dass man dann nicht sagt “Okay, Krankenstand + Personalkosten sind ein Problem für uns, lasst uns die schlechte Finanzierung des Sozialsystems kritisieren und zähneknirschend versuchen, das Beste draus zu machen”, sondern das neoliberale Narrativ der faulen ‘kranken’ Arbeitnehmer wird unreflektiert reproduziert.
Klarer Fall von “Es gibt kein richtiges Leben im falschen.”








Wer hätte damit gerechnet?