Ein EWI-Gutachten lenkte bereits 2012 die Bundesregierung. Heute liegen korrekte Ausbauzahlen vor – dennoch setzt die Ministerin die damalige Bremsrhetorik fort, statt konsequent auf eine beschleunigte Energiewende zu setzen. Eine Analyse dieses anhaltenden Widerspruchs von Hans-Josef Fell.


Wenn du dein E-Auto mit dem Solarstrom vom Dach lädst, dann verdient der Netzbetreiber davon rein gar nichts. Bei Windkraft sind die Betreiber oft kleine Genossenschaften und bei Biomasse oft Bauern. Früher haben oft die Netzbetreiber selber den Strom erzeugt. Die Wärmepumpe ersetzt oft die Gasheizung und das Gasnetz gehört halt meist dem Stromnetzbetreiber. Sprich da gibt es keinen Vorteil.
Regionale Netzbetreiber sind im Eigentum der Kommunen und würden den Interessen der deutschen Industrie untergeordnet.
Teilweise schon, aber in den roten Bereichen gehören die Verteilernetze mehrheitlich Eon.
Sehr interessant. Es fällt mir trotzdem schwer zu glauben, dass Eon auf Kosten der deutschen Industrie einen Ausbaustop durchdrücken konnte.