Eine neue Open-Source-Strategie soll die Hauptstadt aus den Fesseln von Tech-Giganten befreien. Doch es bleibt im Gegensatz zu anderen Ländern bei vagen Marken.
Ja, aber wie es immer so ist wird es trotzdem hier und da Schmerzpunkte geben, wo die Lösung nicht genau passt und mehr Flexibilität oder Funktionalität gebraucht wird. Und da hilft es eben, wenn man dann auch lokal eine handvoll Entwickler hat, die zusammen mit Opendesk/ZenDiS an den Projekten arbeiten um diese Dinge nachzuliefern. Dieser demokratische Ansatz ist ja gerade der große Vorteil. Es ist nicht mehr “wer zahlt schafft an”, was bei MS sowieso noch nie wahr war, sondern “wer beiträgt, weist den Weg”. Ich denke ZenDiS wird da sicher auch Wege haben einen Bedarf für ein Feature oder Bugs zu melden und deren Entwickler kümmern sich dann, aber am schnellsten geht es immer wenn man direkt einfach Leute dran setzt, weil die Möglichkeit hat man mit FOSS.
Ja.
Ich gehe auch davon aus, das „Systemhäuser“ auf Basis der Community Edition Dienstleistungen anbieten werden. Genau wie sie das für die Kernkomponente Owncloud/Nextcloud ja auch machen.
Also die Dienstleistung, im Sinne von Hosting und Support, ist ja das eine. Aber das “Produkt”, im Sinne der Softwarelösung das andere. Es muss sich nicht jede kleine Kommune ein Rechenzentrum hinstellen wo ihr eigenen Nextcloud drauf läuft, samt Turnschuhadmins, wäre ja Blödsinn. Entweder man geht zu Opendesk hier, oder wie du sagst, ein lokales Systemhaus, wie auch immer.
Aber für die Software die darauf läuft, für die sicher, zumindest am Anfang, jede Kommune, Behörde, wie auch immer, Extrawünsche hat, ohne die es niemals nicht geht, da muss man sich halt wirklich auch einbringen, anstatt nur zu “prüfen”, das “Produkt” für untauglich zu bewerten und wieder 10 Jahre Microsoft zu kaufen. Da muss sich die Mentalität ändern.
Du verrennst Dich hier. Ich habe das niemals ausgeschloßen, dass es Entwickler braucht. Aber Dienstleister werden diese Erweiterungen auch als “Individualsoftware” anbieten.
Beide Antworten waren eigentlich mehr ergänzend gemeint, als dir widersprechend. Alles gut.
Aber Dienstleister werden diese Erweiterungen auch als “Individualsoftware” anbieten.
Kann sein, aber “Individualsoftware” ist ja grade das, was man vermeiden kann wenn man über FOSS kollaboriert, es sei denn es ist jetzt wirklich ein Feature, das man unbedingt braucht, aber das keine Chance hat Upstream aufgenommen zu werden, was dann aber auch einen gewissen Maintenance-Burden mit sich bringt.
Ja. Der Klassiker, aber die ein oder andere Extension wird bestimmt immer wieder reingepatcht.
Du kannst bei Schleswig-Holstein gerade sehen, wo die Reibungspunkte - aus Nutzersicht - sind. Ich denke 99% sind Standardsoftware und intensive Schulung, weil jetzt alle Workflows doch ein wenig anders sind.
Das meiste dieser Software ist ja auch modular entwickelt (z.B. Nextcloud mit den Apps, Element/Matrix mit den Bridges, usw.), so dass man nicht seinen eigenen Fork verwalten muss, sondern nur Module. Ich arbeite auch in einem FOSS Unternehmen und wir haben einige zahlende Kunden, die ihre eigenen Module (auch als FOSS) bereitstellen, oder uns beauftragen Module (auch als FOSS) extra für sie zu entwickeln. Der Vorteil eines offenen Ökosystems.
Und ja, der Rest sind Schulungen und das Durchhaltevermögen nicht beim ersten Problem wieder zurückzurudern.
Ja, aber wie es immer so ist wird es trotzdem hier und da Schmerzpunkte geben, wo die Lösung nicht genau passt und mehr Flexibilität oder Funktionalität gebraucht wird. Und da hilft es eben, wenn man dann auch lokal eine handvoll Entwickler hat, die zusammen mit Opendesk/ZenDiS an den Projekten arbeiten um diese Dinge nachzuliefern. Dieser demokratische Ansatz ist ja gerade der große Vorteil. Es ist nicht mehr “wer zahlt schafft an”, was bei MS sowieso noch nie wahr war, sondern “wer beiträgt, weist den Weg”. Ich denke ZenDiS wird da sicher auch Wege haben einen Bedarf für ein Feature oder Bugs zu melden und deren Entwickler kümmern sich dann, aber am schnellsten geht es immer wenn man direkt einfach Leute dran setzt, weil die Möglichkeit hat man mit FOSS.
Ja. Ich gehe auch davon aus, das „Systemhäuser“ auf Basis der Community Edition Dienstleistungen anbieten werden. Genau wie sie das für die Kernkomponente Owncloud/Nextcloud ja auch machen.
Also die Dienstleistung, im Sinne von Hosting und Support, ist ja das eine. Aber das “Produkt”, im Sinne der Softwarelösung das andere. Es muss sich nicht jede kleine Kommune ein Rechenzentrum hinstellen wo ihr eigenen Nextcloud drauf läuft, samt Turnschuhadmins, wäre ja Blödsinn. Entweder man geht zu Opendesk hier, oder wie du sagst, ein lokales Systemhaus, wie auch immer.
Aber für die Software die darauf läuft, für die sicher, zumindest am Anfang, jede Kommune, Behörde, wie auch immer, Extrawünsche hat, ohne die es niemals nicht geht, da muss man sich halt wirklich auch einbringen, anstatt nur zu “prüfen”, das “Produkt” für untauglich zu bewerten und wieder 10 Jahre Microsoft zu kaufen. Da muss sich die Mentalität ändern.
Du verrennst Dich hier. Ich habe das niemals ausgeschloßen, dass es Entwickler braucht. Aber Dienstleister werden diese Erweiterungen auch als “Individualsoftware” anbieten.
Beide Antworten waren eigentlich mehr ergänzend gemeint, als dir widersprechend. Alles gut.
Kann sein, aber “Individualsoftware” ist ja grade das, was man vermeiden kann wenn man über FOSS kollaboriert, es sei denn es ist jetzt wirklich ein Feature, das man unbedingt braucht, aber das keine Chance hat Upstream aufgenommen zu werden, was dann aber auch einen gewissen Maintenance-Burden mit sich bringt.
Ja. Der Klassiker, aber die ein oder andere Extension wird bestimmt immer wieder reingepatcht. Du kannst bei Schleswig-Holstein gerade sehen, wo die Reibungspunkte - aus Nutzersicht - sind. Ich denke 99% sind Standardsoftware und intensive Schulung, weil jetzt alle Workflows doch ein wenig anders sind.
Das meiste dieser Software ist ja auch modular entwickelt (z.B. Nextcloud mit den Apps, Element/Matrix mit den Bridges, usw.), so dass man nicht seinen eigenen Fork verwalten muss, sondern nur Module. Ich arbeite auch in einem FOSS Unternehmen und wir haben einige zahlende Kunden, die ihre eigenen Module (auch als FOSS) bereitstellen, oder uns beauftragen Module (auch als FOSS) extra für sie zu entwickeln. Der Vorteil eines offenen Ökosystems.
Und ja, der Rest sind Schulungen und das Durchhaltevermögen nicht beim ersten Problem wieder zurückzurudern.