Also mit Verlaub, aber ich halte Eigentumswohnungen für gänzlich ungeeignet, um die Probleme des Wohnungsmarktes zu beheben. Ich halte das für klassische Tröpfel-Herab-Logik.
Das ist ja nun auch kein Problem, das nur die Hauptstadt betrifft. Wobei die Statistiken zeigen, dass Berlin da schon niedrigste Werte hat. Berlin hat eine Wohneigentumsquote von 16% - kann mir keiner erzählen, dass das daran liegt, weil es so wenige Wohnungen zu kaufen gibt. Da ist es dann übrigens sehr egal, ob man Eingeborene oder Zugezogener ist - das spielt doch keine Rolle. Eigentlich müsste man großflächig Genossenschaften und öffentliche Bauträger fördern - aber das ist halt unsexy. Und da sich Bund und Länder bisher nie dazu durchringen konnten, wird das wohl auch nicht mehr zeitnah passieren.
Und x% Mietwohnungen im obersten Segment (und nichts anderes würde bei so einem Projekt gebaut werden) werden auch nicht das Allheilmittel sein. Solche Prestigeprojekte kann man sicher nutzen , um die ein oder andere Leuchtturmeinrichtung (Bibliothek, Schwimmhallen, Campusanlagen etc.) zu bauen - ist halt die Frage, ob das die effektivste Nutzung zur Beseitigung bestehender Probleme ist.
Dazu kommt dann noch die zweifelhafte Akzeptanz für die Bebauung an sich. Ich meine mich zu erinnern, dass das mal von der Bevölkerung anders gewünscht war.
Also mit Verlaub, aber ich halte Eigentumswohnungen für gänzlich ungeeignet, um die Probleme des Wohnungsmarktes zu beheben. Ich halte das für klassische Tröpfel-Herab-Logik.
Das ist ja nun auch kein Problem, das nur die Hauptstadt betrifft. Wobei die Statistiken zeigen, dass Berlin da schon niedrigste Werte hat. Berlin hat eine Wohneigentumsquote von 16% - kann mir keiner erzählen, dass das daran liegt, weil es so wenige Wohnungen zu kaufen gibt. Da ist es dann übrigens sehr egal, ob man Eingeborene oder Zugezogener ist - das spielt doch keine Rolle. Eigentlich müsste man großflächig Genossenschaften und öffentliche Bauträger fördern - aber das ist halt unsexy. Und da sich Bund und Länder bisher nie dazu durchringen konnten, wird das wohl auch nicht mehr zeitnah passieren.
Und x% Mietwohnungen im obersten Segment (und nichts anderes würde bei so einem Projekt gebaut werden) werden auch nicht das Allheilmittel sein. Solche Prestigeprojekte kann man sicher nutzen , um die ein oder andere Leuchtturmeinrichtung (Bibliothek, Schwimmhallen, Campusanlagen etc.) zu bauen - ist halt die Frage, ob das die effektivste Nutzung zur Beseitigung bestehender Probleme ist.
Dazu kommt dann noch die zweifelhafte Akzeptanz für die Bebauung an sich. Ich meine mich zu erinnern, dass das mal von der Bevölkerung anders gewünscht war.
In solchen Hochhäusern (mit so vielen Wohneinheiten) gibt es immer vergleichsweise schlecht gelegene Wohnungen, die günstiger vermietet werden.
Es braucht mehr Wohnungen im mittleren Preissegment. Die Hochhäuser sind nicht gerade Luxus-Türme.