• CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    1 month ago

    Aber, aber, der pöhse ÖR, der immer nur den Linken nachredet?

    Ekelhafte Scheiße ist das. Widerliche Steigbügelhalter und Stiefellecker. Wo ist denn der Kampf gegen rechts da, wo er geführt werden muss? In der Polizei nicht, in der Regierung nicht, in den Medien nicht. Nur nach links können sie treten.
    Die Zivilbevölkerung ist auf sich allein gestellt.

  • muelltonne@feddit.orgOP
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    1 month ago

    Die Praxis, AfD-Politikern im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Form von Talkshow-Einladungen eine Bühne zu geben, stößt auch innerhalb der Sendeanstalten seit Langem auf Widerspruch. Gegenüber dem Tagesspiegel berichten Mitarbeiter mehrerer Sendeanstalten zudem von einer verbreiteten Angst in ihren Redaktionen, Ziel rechter Empörungskampagnen in den sozialen Netzwerken zu werden. Diese Furcht vor „Shitstorms“, losgetreten etwa durch Plattformen wie „Nius“, sei mittlerweile derart präsent, dass sie zu vorauseilendem Gehorsam in der Programmgestaltung führe. Ein langjähriger NDR-Mitarbeiter sagt: „Das hat Züge von Selbstzensur angenommen, die uns das Arbeiten erschwert.“ Mitunter werde in Einzelfällen komplett auf Berichterstattung verzichtet, um zu verhindern, dass Material aus dem Kontext gerissen, böswillig in einen anderen Sinnzusammenhang gestellt und dann für einen Shitstorm missbraucht werde. Unmut löste etwa im vergangenen November die redaktionelle Entscheidung aus, nicht über die sogenannte „Mitte-Studie“ der Universität Bielefeld und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu berichten. Laut dieser zeige sich jeder fünfte Deutsche offen für extreme und nationalistische Positionen. Über die Veröffentlichung der Studie wurde deutschlandweit in zahlreichen Medien berichtet – nicht jedoch in prominenten Formaten des NDR, auch nicht auf tagesschau.de. Vonseiten des NDR gab es hierzu zunächst keine Stellungnahme. Laut Mitarbeitern sei die Angst vor Shitstorms aus rechten Milieus in den Redaktionen auch deshalb verbreitet, weil man die Erfahrung gemacht habe, sich im Zweifel nicht auf die Senderverantwortlichen verlassen zu können. Als einschneidendes Ereignis gilt hierbei das Vorgehen des damaligen WDR-Intendanten Tom Buhrow im Dezember 2019.