Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband zieht rund ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte eine kritische Bilanz. Nur wenige Patienten hätten sich ihre Akte bisher angeschaut. Bundesgesundheitsministerin Warken kündigte nun Verbesserungen an.
Ich verfolge das nun schon länger und und habe das Gefühl, dass ePA-Kritikern in vielen Fällen unterstellt wird, grundsätzlich gegen das Konzept “elektronische Patientenakte” zu sein und lieber in der “digitalen Steinzeit” bleiben möchten.
Tatsächlich ist es aber so, dass sich die allermeisten ePA-Kritiker berechtigterweise einfach nur wünschen, dass nach all den Jahren Entwicklung und Millionen an Steuergeldern ein System entsteht, dass man auf Menschen loslassen kann. Und das wird halt umso berechtigter, wenn es grundsätzlich auf jeden Bürger angewandt wird, der nicht aktiv widerspricht.
Nimm’s mir nicht übel, wenn ich deinen Kommentar falsch gedeutet haben sollte, aber ich hatte echt ne Menge Diskussionen, die mich mittlerweile sensibel stimmen.
PS: Und nicht wenige ePA-Kritiker sind das Gegenteil eines digitalen Steinzeitmenschen :).