
Die gesetzliche Rente allein wird Dir und Millionen Menschen in Deutschland nicht reichen. Deshalb will die Politik private Altersvorsorge stärker fördern – mit dem neuen Altersvorsorge-Depot.
Die Idee ist gut: Du kannst einfach sparen, staatliche Förderung erhalten und langfristig Vermögen für Deinen Ruhestand aufbauen.
Doch im aktuellen Gesetzentwurf dürfen die Kosten bis zu 1,5 Prozent pro Jahr betragen. Das klingt wenig – kostet Dich langfristig aber Zehntausende Euro. Ein massiver Renditekiller. Denn diese Gebühren werden jedes Jahr vom gesamten angesparten Vermögen abgezogen.
Wir fordern deshalb:
Der Bundestag muss die Kosten im Altersvorsorge-Depot auf maximal 0,5 Prozent pro Jahr begrenzen – und zwar für alle geförderten Vorsorgeprodukte. Zudem muss die Förderung für Geringverdienende höher ausfallen, sodass diese nicht schlechter gestellt werden als bei der alten Riester-Rente.
Damit Du gut vergleichen und Dir das beste Angebot aussuchen kannst, musst Du die Kosten der verschiedenen Altersvorsorge-Depots eindeutig und transparent ablesen können.
So gewinnt der Staat mehr Menschen für die private Vorsorge.
Die Grundidee des Altersvorsorge-Depots ist richtig. Doch jetzt entscheidet sich, ob daraus ein echter Fortschritt wird – oder ein neues Riester-Desaster.
Runter mit den Kosten! Damit Altersvorsorge wirklich bei Dir ankommt.
Denn diese Gebühren werden jedes Jahr vom gesamten angesparten Vermögen abgezogen.
Interessant. Bei Altersvorsorge scheint das ein Nobrainer zu sein. Vermögenssteuer geht warum nicht nochmal?
Da sind ja die Gebühren, die der Fond einbehalten darf, dafür, dass er so toll managt.
Das ist also Förderung privater Finanzunternehmen, da geht das natürlich. Vergleiche gesetzlich festgeschriebene Mindestrendite bei Netzbetreibern. Das ist nämlich dieses wirtschaftliche Risiko, das Unternehmen so schwer belastet, mussmanwissen!
Gesetzlich festgelegte Rendite für den Staat (vulgo Vermögensteuer) geht halt einfach nicht, aus Gründen.
MfG Friedrich Merz
Weil die Faschos die das treffen würde auch lustigerweise die Faschos im Reichstag sind.
Ich bin ja dafür die Leute für dss zu benennen was sie sind - unsoldiarische Arschlöcher, Geldgeier, etc. - aber reich zu sein macht einen noch nicht zum Fascho.
Wobei man schon davon ausgehen kann das die Schnitt Stelle vom überreichen und Faschisten relativ hoch ist. Jedenfalls tun die viel dafür…
Das halte ich nicht für ausgeschlossen, wollte aber nur anmerken, dass der Trend, jeden den man ablehnt als Fascho zu bezeichnen, kontraproduktiv ist.
Wie soll denn dann daran verdient werden? Das machen wir doch jetzt nicht, damit du im Alter was zum Essen auf dem Tisch hast, oder überhaupt einen Tisch auf dem du essen kannst. Bis dahin ist doch von dem Geld eh nix mehr da. Nein, das wird gemacht, damit der Finanzsektor eine dringend notwendige Investitionsspritze bekommt. Wie soll man denn sonst auf die nächstgrößere Yacht aufrüsten?
😅
Aber auch an Transaktionskosten denken: Ausgabeaufschlag, Einstiegs-, und Ausstiegskosten und ähnliche Tricks.
Die Konkurrenz wäre zum Beispiel Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C mit 0,12 Prozent Kosten und sonst keinen Transaktionskosten. Dafür dann natürlich keine staatliche Förderung dazu.




