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Cake day: June 11th, 2023

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  • Dass eine Immobilie an Wert gewinnt, wenn man Geld oder Arbeit reinsteckt, das ist ja irgendwie selbstverständlich.

    ETFs sind relativ jung, aber die Idee breit gestreut in Aktien zu investieren (Index Funds) gibt es schon länger: 1975 Vanguard. War nur früher nicht so einfach zugänglich.

    Gerd Kommer hat ein dickes Buch geschrieben über das Thema und sein Fazit auf einen Satz verkürzt ist: Kaufen vs Mieten ist eine Lifestyle-Entscheidung. Der Artikel klammert diese Frage aber bewusst und klar aus. Es geht nur um den Aspekt Immobilie als Geldanlage.


  • Bei 900€ Kredit schätze ich jetzt mal grob eine Immobilie im Wert von 250.000€.

    Kosten für den Erwerb sind 5% (oder mehr). Bei 250k also mindestens 12,5k. Allerdings nur einmalig. Der Mieter spart sich das und steckt es stattdessen in einen ETF wo es Rendite bringt über die Jahre.

    Kosten für Instandhaltung sind ~2% pro Jahr. Bei der 250k Immobilie also 5k pro Jahr oder 416€ im Monat. Das muss der Eigentümer zurücklegen für Reparaturen und so. Der Mieter investiert das in seinen ETF.

    Also eher so:

    • Kredit: 900€ (Tilgung + Zins) + 416€ (Instandhaltung). Besitzt am Ende ein Immobilie schuldenfrei.
    • Miete: 900€ + 416€ mtl in ETF (mit 12.5k Startbonus). Besitzt am Ende viele ETF Anteile.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass der Mieter hier besser rauskommt. Hängt aber natürlich auch stark davon ab wie sich der Wert von Immobilie bzw ETF entwickelt.