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Cake day: 2023年6月11日

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  • Aus dem Taz-Interview:

    Oetting: Wir haben zwei thematische Säulen: Zum einen stellen wir das BIP-Wachstum als politisches Ziel infrage. Wir wollen stattdessen zu einer Fortschritts- und Wohlstandsmessung kommen, die für uns alle auf Dauer funktioniert. Zweitens glauben wir, dass wir auf dem falschen Weg sind mit einem Wirtschaftssystem, das immer mehr Überreichtum produziert. Dieser ist bereits so groß, dass er die Demokratie gefährdet und zersetzt. Wir wollen eine Wirtschaft, die demokratischer, gerechter und fairer ist.

    Und dann später:

    Oetting: Wir wollen Lokalgruppen gründen, vor Ort mit neuen Wirtschaftskonzepten experimentieren und mit örtlichen Einrichtungen oder vielleicht städtischen Initiativen zusammenarbeiten. An nationale Umsetzungsprojekte für eine andere Wirtschaft glaube ich aber nicht. Hier braucht es andere Ansätze.

    Ich verstehe nicht, wie das zusammenpasst? Diese zwei Säulen kann man doch nur auf nationaler Ebene oder noch höher bearbeiten? Lokal kann ich z.B. mit Genossenschaften was probieren, aber das wird nichts an Wohlstandsmessung oder Überreichtum ändern.

    Ich finde die Ziele unterstützenswert, aber ich verstehe die Strategie/den Ansatz nicht.