Für den richtig schweren Güterverkehr ist die Frage gar nicht relevant. Diese Strecken sind im Normalfall bereits alle aus Kostengründen elektrisiert (also Oberleitung). Elektroloks können durch ihre höhere Leistung deutlich schwerere Züge ziehen, und sind damit im Betrieb günstiger. Wenn die Strecke dann noch regelmäßig genutzt wird, ist die Oberleitung schnell finanziert.
Ausnahmen gibt es natürlich. Zum Beispiel die nicht-durchgängig elektrifizierte, größtenteils eingleisige Strecke München-Simbach. Obwohl darüber neben dem Personenverkehr auch signifikant viele Güter laufen (Kesselwagen aus dem bayerischen Chemiedreieck), zieht sich der seit Jahrzehnten geplante Ausbau noch viele Jahre hin. Liegt aber nicht daran, dass eine Oberleitung unwirtschaftlich wäre, sondern an Planungsversagen und Nimbys.
Das ergibt Sinn, wenn die Güterzugstrecken (normalerweise) alle elektrisiert sind.
Die Wirtschaftlichkeit vom Elektroantrieb ist ja ohnehin gegeben, weil Strom einfach günstiger ist als Vergleichsoptionen, und wenn man dann sogar die Akkus (fast) komplett irrelevant machen kann, dann lohnt sich das auf jeden Fall.
Danke für den guten Einblick :)
Edit: Gerade nachrecherchiert, Allianz pro Schiene schreibt zu dem Thema hier u.a. folgendes:
– Güterverkehr auf der Schiene ist schon elektrisch
Während die Automobilindustrie gerade alternative Antriebe für sich entdeckt, ist Elektromobilität im Schienengüterverkehr bereits gelebte Realität. 97 Prozent der Verkehrsleistung im Güterverkehr werden von den Bahnen bereits elektrisch erbracht. Mit mehr erneuerbaren Energien im Strommix der Bahnen wird sich die Öko-Bilanz der Güterbahnen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern noch weiter verbessern.
Für den richtig schweren Güterverkehr ist die Frage gar nicht relevant. Diese Strecken sind im Normalfall bereits alle aus Kostengründen elektrisiert (also Oberleitung). Elektroloks können durch ihre höhere Leistung deutlich schwerere Züge ziehen, und sind damit im Betrieb günstiger. Wenn die Strecke dann noch regelmäßig genutzt wird, ist die Oberleitung schnell finanziert.
Ausnahmen gibt es natürlich. Zum Beispiel die nicht-durchgängig elektrifizierte, größtenteils eingleisige Strecke München-Simbach. Obwohl darüber neben dem Personenverkehr auch signifikant viele Güter laufen (Kesselwagen aus dem bayerischen Chemiedreieck), zieht sich der seit Jahrzehnten geplante Ausbau noch viele Jahre hin. Liegt aber nicht daran, dass eine Oberleitung unwirtschaftlich wäre, sondern an Planungsversagen und Nimbys.
Das ergibt Sinn, wenn die Güterzugstrecken (normalerweise) alle elektrisiert sind. Die Wirtschaftlichkeit vom Elektroantrieb ist ja ohnehin gegeben, weil Strom einfach günstiger ist als Vergleichsoptionen, und wenn man dann sogar die Akkus (fast) komplett irrelevant machen kann, dann lohnt sich das auf jeden Fall.
Danke für den guten Einblick :)
Edit: Gerade nachrecherchiert, Allianz pro Schiene schreibt zu dem Thema hier u.a. folgendes:
Genau das hier. Ein schwerer Güterzug verbraucht auch Unmengen an Diesel, da rentiert sich Elektrifizierung schnell.