• Ardor von Heersburg@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Tja schade. Ich weigere mich tatsächlich Eintritt für (aktiv als solche genutzte) Kirchen zu bezahlen. Kirchen sollen offene Häuser sein wo sich jeder willkommen fühlen soll und die Möglichkeit hat Ruhe zu finden.

    Viele sagen wahrscheinlich dass die katholische Kirche deutlich größere Probleme als das hat aber ich finde, dass wenn man es nicht mal schafft die absolute Grundlage, die Orte des eigenen Glaubens, für jeden und alle offen zu halten, es halt einfach gleich bleiben lassen kann.

    • dwt@feddit.org
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      12 hours ago

      Also ich find es gut wenn Kirchen weniger besucht werden. Wenn weniger Menschen in der Kirche sind, kann das nur gut sein.

  • GenosseFlosse@feddit.org
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    1 day ago

    Sind 12 Euro pro besucher viel? Auf der webseite des Koelner Doms findet man alle relevanten zahlen:

    Pro jahr hat der Dom 6 Millionen Besucher.

    Die kosten belaufen sich auf 14.206.000 Euro pro jahr.

    Dem gegenueber stehen 13.966.000 Euro einnahmen aus verschiedenen quellen der kirche oder des domes selbst. Fehlbetrag also nur 240.000 Euro, oder 1,7 % der gesamtkosten.

    Bei 12 Euro eintritt (kinderpreise, familienkarten usw. mal ignoriert) waeren also theoretisch bis zu 72.000.000 zusaetzliche einnahmen drin - obwohl dann wahrscheinlich einige foerdergelder gekuerzt werden wuerden. Wenn wegen des eintritts nur noch 50% der besucher kommen wuerden, gaebe es immer noch 36 Millionen zusatzeinnahmen, bei etwa gleichbleibenden kosten. demnach genenertiert der dom dann sogar noch ~22 Millionen gewinn pro jahr.

    Damit koennte man etwas mehr als einen halben Bischoffssitz finanzieren…

  • broom@piefed.social
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    1 day ago

    Finde 12 € schon Recht happig. Hätte die Hälfte nicht gereicht um das Finanzloch zu stopfen?

    • GenosseFlosse@feddit.org
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      1 day ago

      Um das Finanzloch zu stopfen wäre bei 6 Millionen Besuchern und einem Fehlbetrag von 240.000 Euro ein Eintrittspreis von 4 cent, oder 0.04 Euro pro Besucher nötig.

      Um das mal einzuordnen für Leute die in Mathe nicht so gut sind: 12 Euro sind sehr viel mehr als 0.04 Euro. Also sogar 1 Euro wären so viel, das man fast schon wieder einen ganzen Euro Wechselgeld rausgeben müsste…

      • rbn@sopuli.xyz
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        16 hours ago

        Fairerweise muss man aber einbeziehen, dass das erheben von Eintritt an sich schon mit deutlichen Zusatzkosten einhergeht: Tickets, Personal, Absperrungen, Kassensysteme, Steuerberatung, Buchhaltung, Zahlungsdienstleister etc.

        Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass das damalige 12€ Ticket der Bahn weniger profitabel war, als den ÖPNV gleich komplett kostenlos anzubieten, wie es beispielsweise in Luxemburg gemacht wird.

        • Pommes_für_dein_Balg@feddit.org
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          16 hours ago

          Ich vermute, Steuerberatung, Buchhaltung und Zahlungsdienstleister hat das Erzbistum Köln bereits, bei einem Vermögen von über 3 Millarden €.

          • rbn@sopuli.xyz
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            15 hours ago

            Die haben sicher auch bereits eine Kasse und Personal. Wenn du mehr Prozesse, Transaktionen und Belege hast, werden all diese Dinge aber aufwändiger und teurer.

              • trollercoaster@sh.itjust.works
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                13 hours ago

                Aber von irgendwas muss der arme notleidende Bischof doch auch sein goldenes Klo bezahlen. Denn einem solchen hohen Würdenträger ist es einfach nicht zuzumuten, wie Normalsterbliche in ein Klo aus Porzellan zu scheißen.

              • rbn@sopuli.xyz
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                13 hours ago

                Nein, hab ich ja auch nicht behauptet. Wollte nur darauf hinaus, dass es keinen Sinn ergibt, einfach den Fehlbetrag durch die aktuelle Besucheranzahl ohne Eintritt zu teilen.

  • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    1 day ago

    SPAẞ-FAKT:

    Der Bau des Kölner Dom wurde zum großen Teil finanziert durch den Raub der Gebeine der “Heiligen drei Könige” durch Friedrich Barbarossa.

    Bzw. Durch den Tourismus den diese Reliquien anlockten.

  • FreeBeard@slrpnk.net
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    1 day ago

    Eintritt zu verlangen ändert auch den sozialen Hintergrund der Besucher. Kirchen haben nicht selten Reparaturkosten in Millionenhöhe pa wegen Vandalismus. Weil das stark abnimmt durch Eintritt, machen das gerade viele Kirchen. Insbesondere Schulklassen gehen dann deutlich seltener.

    Ich sehe das zweischneidig. Einerseits stellen Kirchen ein Zentrum für historische und kulturelle Bildung dar und sollt jedem offen stehen. Andererseits sind Kirchen Zeugnisse der Vergangenheit und der Vandalismus muss bekämpft werden.