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    5 hours ago

    Leoparden aßen sein Gesicht. Oh nein, es ist noch schlimmer:

    Erst kürzlich im Februar hatte sich die CDU auf ihrem Parteitag ihre Ablehnung der Leihmutterschaft bekräftigt. Auch Spahn hatte Leihmutterschaften in der Vergangenheit kritisiert. Dem Männermagazin GQ hatte er gesagt, als schwuler Mann und als Christ könne er sich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden.

    Er wusste was er plant bzw. schon durchführen läßt, und hat sich trotzdem sowohl aktiv als auch passiv konkret dagegen ausgesprochen.

    Besonders schlimm finde ich aber diesen kleinen Nachsatz:

    Zur aktuellen Kritik äußerte sich Spahn bisher nicht. Aus seinem Umfeld heißt es laut Medienberichten, er leite grundsätzlich aus seinem Privatleben keine politischen Forderungen ab.

    Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Politik hat mit persönlicher Ethik bzw. eigenem Verhalten nichts zu tun, lt. Spahn.
    Und das versucht er als normal, vielleicht sogar ehrenhaft darzustellen.