Auch der aufgeklärte Teil der Gesellschaft fühlt sich nicht immer abgeholt. Was die Moderne versäumt hat, ist den falschen Idealen (Religion, Nationalismus etc.) etwas positives entgegenzusetzen.
Puh. Ich wüsste nicht, was man nach stabilen, weitgehend säkularen Staaten mit funktionierenden Sozialsystemen und einer weitgehend nachhaltigen Friedensordnung in Europa denn noch Positives entgegensetzen sollte. Ich kann halt zu einer Bürokratie nicht im selben Maße “beten” oder sie anhimmeln wie eine Gottheit oder eine autokratische Führerfigur.
Mein Eindruck ist eher dieser: Wir haben zu viele Esel, die nicht mehr wissen, warum ihre Vorfahren aufs Festland umgezogen sind, und aus purer Blödheit wieder raus aufs Eis wollen…
In unserer neoliberalen Gesellschaft wird Individualität als ideal gepushed was uns alle anfälliger macht für Raubkapitalismus.
Nationalismus und Spiritualität bietet ein Gefühl der Verbundenheit. Um diesen Strömungen etwas entgegen halten zu können, und das sollten wir weil beides Machtmissbrauch nahelegt, müssen wir banden Bilden und Gemeinschaft über Individualismus setzten.
Es ist ein Trugschluss, dass das Individuum sich dafür auflösen müsse.
Um diesen Strömungen etwas entgegen halten zu können, und das sollten wir weil beides Machtmissbrauch nahelegt, müssen wir banden Bilden und Gemeinschaft über Individualismus setzten.
Die Postmoderne hat das ja ein Stück weit versucht, indem sie die großen Ismen abzulösen versuchte durch (wenn auch ironische) Zugehörigkeit zu vielen kleinen Gruppierungen: Du bist nicht mehr Amerikanerin; du bist eine heterosexuelle linksliberale schwarze cis-Frau aus der Arbeiterklasse oder ein homosexueller rechtskonservativer cis-Mann mit asiatischen Wurzeln und akademischem Hintergrund. Hat uns leider auch nicht vieeel weitergebracht, sondern eher die Fragmentierung vorangetrieben.
Die Frage, wie man Zusammenhalt und eine gewisse Kohärenz innerhalb der Gruppe organisiert, ohne in gefährliche Absolutismen und eine Abwertung der Outgroup zurückzufallen, ist weiterhin ungelöst.
Diese Spezifizierung der individuellen Zugehörigkeit ist Individualisierung. Es ist ein neoliberales vermarktungstool um die beste Werbung für jedes Individuum zu schalten.
Deswegen ist Intersektionalität so wichtig.
Wir müssen wieder außerhalb unser vermarktbaren Schublade Gruppen(Banden) bilden und aktiv werden.
Das entscheiden die Banden für sich.
Details sind von Bande zu Bande unterschiedlich und sollten zum Schutz von überwachbaren/findbaren Medien streng getrennt werden.
Das ist weniger ein Versäumnis der Moderne als eine Leistung derer, die von der Verbreitung falscher Ideale und der Unterdrückung von Alternativen profitieren.
Auch der aufgeklärte Teil der Gesellschaft fühlt sich nicht immer abgeholt. Was die Moderne versäumt hat, ist den falschen Idealen (Religion, Nationalismus etc.) etwas positives entgegenzusetzen.
Puh. Ich wüsste nicht, was man nach stabilen, weitgehend säkularen Staaten mit funktionierenden Sozialsystemen und einer weitgehend nachhaltigen Friedensordnung in Europa denn noch Positives entgegensetzen sollte. Ich kann halt zu einer Bürokratie nicht im selben Maße “beten” oder sie anhimmeln wie eine Gottheit oder eine autokratische Führerfigur.
Mein Eindruck ist eher dieser: Wir haben zu viele Esel, die nicht mehr wissen, warum ihre Vorfahren aufs Festland umgezogen sind, und aus purer Blödheit wieder raus aufs Eis wollen…
In unserer neoliberalen Gesellschaft wird Individualität als ideal gepushed was uns alle anfälliger macht für Raubkapitalismus. Nationalismus und Spiritualität bietet ein Gefühl der Verbundenheit. Um diesen Strömungen etwas entgegen halten zu können, und das sollten wir weil beides Machtmissbrauch nahelegt, müssen wir banden Bilden und Gemeinschaft über Individualismus setzten. Es ist ein Trugschluss, dass das Individuum sich dafür auflösen müsse.
Die Postmoderne hat das ja ein Stück weit versucht, indem sie die großen Ismen abzulösen versuchte durch (wenn auch ironische) Zugehörigkeit zu vielen kleinen Gruppierungen: Du bist nicht mehr Amerikanerin; du bist eine heterosexuelle linksliberale schwarze cis-Frau aus der Arbeiterklasse oder ein homosexueller rechtskonservativer cis-Mann mit asiatischen Wurzeln und akademischem Hintergrund. Hat uns leider auch nicht vieeel weitergebracht, sondern eher die Fragmentierung vorangetrieben.
Die Frage, wie man Zusammenhalt und eine gewisse Kohärenz innerhalb der Gruppe organisiert, ohne in gefährliche Absolutismen und eine Abwertung der Outgroup zurückzufallen, ist weiterhin ungelöst.
Diese Spezifizierung der individuellen Zugehörigkeit ist Individualisierung. Es ist ein neoliberales vermarktungstool um die beste Werbung für jedes Individuum zu schalten. Deswegen ist Intersektionalität so wichtig.
Wir müssen wieder außerhalb unser vermarktbaren Schublade Gruppen(Banden) bilden und aktiv werden.
Werd gern mal konkret, damit man sich das vorstellen kann: Wie sieht so eine “Bande” aus? Wer ist das, und was ist der Kitt, der sie zusammenhält?
Das entscheiden die Banden für sich. Details sind von Bande zu Bande unterschiedlich und sollten zum Schutz von überwachbaren/findbaren Medien streng getrennt werden.
Also: Nix. Schade.
Es gibt kein universelles Handbuch. Jede bande ist unterschiedlich je nachdem wer dazu gehört.
Das ist weniger ein Versäumnis der Moderne als eine Leistung derer, die von der Verbreitung falscher Ideale und der Unterdrückung von Alternativen profitieren.