Draußen Hitzewelle, drinnen angenehm. Und das ganz ohne klassische Klimaanlage. So sieht ein klimafreundliches und gleichzeitig klimaresilientes Haus aus.
Der Strahlungseffekt ist übrigens so groß, dass für das gleiche Wärmeempfinden 3° weniger Lufttemperatur genügen, was 18% Heizenergie spart.
Bonus beim Erdgeschoss: Bei einer Fußbodenheizung geht immer ein Teil der Heizleistung ins Erdreich oder den Keller. Bei einer Deckenheizung geht es ins Obergeschoss.
Wie wird dann das Obergeschoss beheizt? Wenn dann die Heizung unter der Dachhaut hängt hat man doch den gleichen Effekt wie wenn man seinen Keller mitheizt. Nur heizt man einfach die Dachhaut.
Ist jetzt nur geraten, aber wahrscheinlich macht man einfach keine Deckenheizung direkt unterm Dach. Da hat man ja dann die Fußbodenheizung von der Deckenheizung einen Stock tiefer. Und wenn das nicht reicht baut man eben noch Heizkörper, Strahlungselemente oder sonstwas dazu.
Ja, unter diesem Gesichtspunkt dürfte für das Obergeschoss wieder eine Fußbodenheizung im Vorteil sein. Aber grundsätzlich wird der Effekt wird bei Neubauten mit modernen Dämmstandards sowieso nicht besonders groß sein.
Ich habe gerade übrigens die technische Beschreibung von diesem (oder einem sehr ähnlichen) Lehmmodul-basierten Deckenheizsystem gefunden. Es sagt nicht direkt was zu der Frage, aber könnte für Manche generell interessant sein:
Das System haben wir uns auch angeschaut. Prinzipiell keine schlechte Sache denn man kann das als Laie auch verlegen (genauso natürlich wie Fußbodenheizung auf Tackerplatte) und man hat direkt Lehm für die Feuchtigkeitsregulierung. Das ganze Thema ist dann aber mit der Machbarkeit gestorben. Denn dafür muss man erstmal einen Sanitärler finden der bei der Geschichte mitgeht. Von 6 Betrieben hatte einer bereits 2 Häuser gemacht, der Preis war da aber auch … Nennen wir es höflich “nicht konkurrenzfähig”.
Lehmmassen im Wohnraum kann man mit Lehmbauplatten günstiger in Eigenleistung an die Wand bringen. Kosten sind aber auch nicht ganz ohne gegenüber Fermazellplatten.
Wir sind jetzt bei Zentrallüftung, Fußbodenheizung und Fermazellplatten gelandet. Wie es genau wird kann man sagen wenn es fertig ist aber wir denken damit fahren wir ganz gut. Lehm kann man immer noch auf den Wänden aufbringen wenn man es für notwendig hält. Die Fußbodenheizung plus ordentlich Dämmung wird uns auch im Sommer kühl halten. Zumal wir bei den Fenstern auch auf Beschattungskonzepte geachtet haben. Ergo keine “schönen” 6m Glasfront im Essbereich.
Dies.
Der Strahlungseffekt ist übrigens so groß, dass für das gleiche Wärmeempfinden 3° weniger Lufttemperatur genügen, was 18% Heizenergie spart.
Bonus beim Erdgeschoss: Bei einer Fußbodenheizung geht immer ein Teil der Heizleistung ins Erdreich oder den Keller. Bei einer Deckenheizung geht es ins Obergeschoss.
Wie wird dann das Obergeschoss beheizt? Wenn dann die Heizung unter der Dachhaut hängt hat man doch den gleichen Effekt wie wenn man seinen Keller mitheizt. Nur heizt man einfach die Dachhaut.
Ist jetzt nur geraten, aber wahrscheinlich macht man einfach keine Deckenheizung direkt unterm Dach. Da hat man ja dann die Fußbodenheizung von der Deckenheizung einen Stock tiefer. Und wenn das nicht reicht baut man eben noch Heizkörper, Strahlungselemente oder sonstwas dazu.
Ja, unter diesem Gesichtspunkt dürfte für das Obergeschoss wieder eine Fußbodenheizung im Vorteil sein. Aber grundsätzlich wird der Effekt wird bei Neubauten mit modernen Dämmstandards sowieso nicht besonders groß sein.
Ich habe gerade übrigens die technische Beschreibung von diesem (oder einem sehr ähnlichen) Lehmmodul-basierten Deckenheizsystem gefunden. Es sagt nicht direkt was zu der Frage, aber könnte für Manche generell interessant sein:
https://www.tts-ag.ch/uploads/1/2/2/6/122652075/argillatherm_systembeschreibung.pdf
Das System haben wir uns auch angeschaut. Prinzipiell keine schlechte Sache denn man kann das als Laie auch verlegen (genauso natürlich wie Fußbodenheizung auf Tackerplatte) und man hat direkt Lehm für die Feuchtigkeitsregulierung. Das ganze Thema ist dann aber mit der Machbarkeit gestorben. Denn dafür muss man erstmal einen Sanitärler finden der bei der Geschichte mitgeht. Von 6 Betrieben hatte einer bereits 2 Häuser gemacht, der Preis war da aber auch … Nennen wir es höflich “nicht konkurrenzfähig”.
Lehmmassen im Wohnraum kann man mit Lehmbauplatten günstiger in Eigenleistung an die Wand bringen. Kosten sind aber auch nicht ganz ohne gegenüber Fermazellplatten.
Wir sind jetzt bei Zentrallüftung, Fußbodenheizung und Fermazellplatten gelandet. Wie es genau wird kann man sagen wenn es fertig ist aber wir denken damit fahren wir ganz gut. Lehm kann man immer noch auf den Wänden aufbringen wenn man es für notwendig hält. Die Fußbodenheizung plus ordentlich Dämmung wird uns auch im Sommer kühl halten. Zumal wir bei den Fenstern auch auf Beschattungskonzepte geachtet haben. Ergo keine “schönen” 6m Glasfront im Essbereich.