Die im Interview vorgeschlagenen 40-50km/h sind wohl dazu gedacht die Lokführys zu entlasten, so dass sie nicht mehr selber entscheiden müssen mit welcher Geschwindigkeit sie auf Sicht fahren können sondern stattdessen regelkonform mit x km/h fahren können
Wenn ein bremsender Zug mit 50km/h auf einen zu fährt wird man immer noch genug Zeit haben diesen zu hören, sehen, und auszuweichen, falls es für den Zug nicht sogar möglich ist rechtzeitig stehen zu bleiben. Dass Kollisionen mit Personen nicht schön sind ist klar, aber das setzt auch voraus dass die Person das zu verhindern beabsichtigt. Zumal der Lokführer auch immer noch an der betroffenen Stelle nach eigenem Ermessen langsamer fahren kann und darf.
aber das setzt auch voraus dass die Person das zu verhindern beabsichtigt
Und wenn sie das nicht beabsichtigt, hilft auch keine Regelung mehr: Wer es wirklich drauf anlegt, plant das sorgfältig und lässt sich nicht im Voraus sichten. Reicht ja auch ein durchfahrender Schnellzug.
(Dass solche Menschen Hilfe brauchen statt einen Lokführer und einen Bahnsteig voller Schulkinder zu traumatisieren steht auf einem anderen Blatt.)
Wir nehmen das Problem und schieben es zum Zugführer.
Die im Interview vorgeschlagenen 40-50km/h sind wohl dazu gedacht die Lokführys zu entlasten, so dass sie nicht mehr selber entscheiden müssen mit welcher Geschwindigkeit sie auf Sicht fahren können sondern stattdessen regelkonform mit x km/h fahren können
Ich denke das Erlebnis einen Menschen überfahren zu haben ist, wenn auch regelkonform, etwas belastend.
Wenn ein bremsender Zug mit 50km/h auf einen zu fährt wird man immer noch genug Zeit haben diesen zu hören, sehen, und auszuweichen, falls es für den Zug nicht sogar möglich ist rechtzeitig stehen zu bleiben. Dass Kollisionen mit Personen nicht schön sind ist klar, aber das setzt auch voraus dass die Person das zu verhindern beabsichtigt. Zumal der Lokführer auch immer noch an der betroffenen Stelle nach eigenem Ermessen langsamer fahren kann und darf.
Und wenn sie das nicht beabsichtigt, hilft auch keine Regelung mehr: Wer es wirklich drauf anlegt, plant das sorgfältig und lässt sich nicht im Voraus sichten. Reicht ja auch ein durchfahrender Schnellzug.
(Dass solche Menschen Hilfe brauchen statt einen Lokführer und einen Bahnsteig voller Schulkinder zu traumatisieren steht auf einem anderen Blatt.)