Wasserstoff statt Erdgas - eine Strategie der Bundesregierung für die Energiewende. Der Gasnetzbetreiber Gascade hat jetzt eine rund 400 Kilometer lange Leitung mit Wasserstoff befüllt. Noch fehlen aber die Kunden. Von Mirja Fiedler.
Die Schwierigkeit liegt in der Effizienz. Tanker, Solarzellen, Elektrolyse. Für die hunderte Millionen Euro hätte man eine Anlage in der Wüste bauen und einen Tanker chartern können. Wenn Wasserstoff im Hafen günstiger als Erdgas zur Verfügung steht, baut sich das Wasserstoffnetz von alleine.
Das Problem ist, dass der Wasserstoff trotzdem teurer wäre. Und keine Technologie hat das Potential, in den nächsten Jahren noch viel effizienter zu werden.
Die Schwierigkeit liegt in der Effizienz. […]. Wenn Wasserstoff im Hafen günstiger als Erdgas zur Verfügung steht, baut sich das Wasserstoffnetz von alleine.
Das ist ja genau das Henne-Ei-Problem, welches alle neuen Technologien/ Verfahren haben. Manche schaffen den Sprung, manche nicht.
Geschafft die hohen Anfangskosten
auf Commoditykosten zu senken haben es zB: der Personalcomputer, Mobiltelefon, Mobilfunknetz/Tarife, Elektroautos, Akkus aller Art und Größe, Solarpanels - um mal ein paar Beispiele aus naheliegenden Bereichen zu nennen. Gas btw. und der Aufbau der Gasnetze wurde damals auch staatlich begünstigt. Daher sind staatliche Subventionen und Anreize derzeit wichtig bis der Markt richtig aufgebaut und in Schwung gekommen ist.
Letztlich gibt es einige große Industrien, die gar nicht um Wasserstoff drum rum kommen, um Klimaneutral zu werden.
Es ist nicht das gleiche wie Solarpanelen. Dort war klar, dass durch das Volumen die Kosten sinken.
Jetzt gibt es aber schon günstige Solarzellen, Tanker und Brennstoffzellen. Wenn ich jetzt kein rentables Kraftwerk, nicht mal mit Subventionen, bauen kann, dann warten wir auf ein Wunder und verbrennen pro Jahr Geld für ein Netzwerk, das besser für Forschung genutzt werden sollte.
Wenn Wasserstoff aus Erdgas kommt, ist er nicht grün. Die Industrien mit den Anforderungen sind dann einfach nicht mehr in Deutschland.
Wasserstoff in industriellem Maßstab herzustellen gibt es noch nicht. Die derzeitigen Elektrolysateure sind alle killefiz. Die Technologie steckt noch ganz am Anfang und da gibt es noch viel Optimierungspotenzial.
Ich meinte übrigens natürlich auftretenden Wasserstoff der furch Bohrungen aus der Erde geholt wird. ZB in Albanien. Das ist dann grün ;)
Die Kosten für die kWh Solarstrom sind von 2014 bis 2024 um ca. 80% gesunken, d.h. sie könnten von 2024 bis 2034 noch einmal um ca. 80% sinken, damit sinkt dann auch der Preis für Wasserstoff um beinahe 80% da der Strom den größten Teil der Kosten ausmacht.
Die Schwierigkeit liegt in der Effizienz. Tanker, Solarzellen, Elektrolyse. Für die hunderte Millionen Euro hätte man eine Anlage in der Wüste bauen und einen Tanker chartern können. Wenn Wasserstoff im Hafen günstiger als Erdgas zur Verfügung steht, baut sich das Wasserstoffnetz von alleine.
Das Problem ist, dass der Wasserstoff trotzdem teurer wäre. Und keine Technologie hat das Potential, in den nächsten Jahren noch viel effizienter zu werden.
Das ist ja genau das Henne-Ei-Problem, welches alle neuen Technologien/ Verfahren haben. Manche schaffen den Sprung, manche nicht.
Geschafft die hohen Anfangskosten auf Commoditykosten zu senken haben es zB: der Personalcomputer, Mobiltelefon, Mobilfunknetz/Tarife, Elektroautos, Akkus aller Art und Größe, Solarpanels - um mal ein paar Beispiele aus naheliegenden Bereichen zu nennen. Gas btw. und der Aufbau der Gasnetze wurde damals auch staatlich begünstigt. Daher sind staatliche Subventionen und Anreize derzeit wichtig bis der Markt richtig aufgebaut und in Schwung gekommen ist.
Letztlich gibt es einige große Industrien, die gar nicht um Wasserstoff drum rum kommen, um Klimaneutral zu werden.
Es ist nicht das gleiche wie Solarpanelen. Dort war klar, dass durch das Volumen die Kosten sinken.
Jetzt gibt es aber schon günstige Solarzellen, Tanker und Brennstoffzellen. Wenn ich jetzt kein rentables Kraftwerk, nicht mal mit Subventionen, bauen kann, dann warten wir auf ein Wunder und verbrennen pro Jahr Geld für ein Netzwerk, das besser für Forschung genutzt werden sollte.
Wenn Wasserstoff aus Erdgas kommt, ist er nicht grün. Die Industrien mit den Anforderungen sind dann einfach nicht mehr in Deutschland.
Wasserstoff in industriellem Maßstab herzustellen gibt es noch nicht. Die derzeitigen Elektrolysateure sind alle killefiz. Die Technologie steckt noch ganz am Anfang und da gibt es noch viel Optimierungspotenzial.
Ich meinte übrigens natürlich auftretenden Wasserstoff der furch Bohrungen aus der Erde geholt wird. ZB in Albanien. Das ist dann grün ;)
Dann kann man doch alle Resourcen in die Forschung stecken.
Interessant, aber doch sicher auch nicht zum Erdgaspreis.
Ja und sie werden noch günstiger.
Die Kosten für die kWh Solarstrom sind von 2014 bis 2024 um ca. 80% gesunken, d.h. sie könnten von 2024 bis 2034 noch einmal um ca. 80% sinken, damit sinkt dann auch der Preis für Wasserstoff um beinahe 80% da der Strom den größten Teil der Kosten ausmacht.
Wenn das Paretoprinzip zuschlägt, kann es sein, dass die Kosten nicht mehr wesentlich fallen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip