Viele Mitarbeiter im Volkswagenkonzern dürften sich in diesem Frühjahr gut überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Denn die lange Zeit übliche Mai-Prämie wird in diesem und kommenden Jahr gestrichen, um dem Unternehmen in schwierigen Zeiten zu helfen.
Selbst andere Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrates seien von der Pflichtmitteilung des Konzerns überrascht worden (…) Fraglich ist auch, wie viel Erfolg tatsächlich hinter der Erfolgsmeldung steckt. Erzielt wurde das »Bonus-Wunder« (…) wohl durch ein »Paket an Maßnahmen«.
So seien Entwicklungskosten vom vergangenen Jahr in dieses geschoben und Lagerstände bis zum Jahresende reduziert worden. Auch Rückstellungen im Unternehmen seien aufgelöst worden. Für das Unternehmen sind viele Ausgaben damit wohl nicht weg, sondern nur ins neue Jahr verschoben.
Was für eine dummdreiste Unverschämtheit, zusätzlich garantiert negative Publicity, von den eigenen Angestellten bis hin zum ganzen Land.
Es ist so irritierend und frustrierend, so widerlich. Auch dass das Systemcharacter hat und dieses Unternehmen nicht das einzige wo so etwas passiert. Und weder im Unternehmen noch politisch rechtlich Strafverfolgung passiert etwas dagegen.
Bei Verträgen haben wir gesetzliche Anforderungen an Verhältnismäßigkeit beider Parteien. Wir haben diverse Schutzmechanismen gegen Ausnutzung und Betrug. Aber so etwas, das hier, läuft trotzdem unbehelligt durch?
… zusätzlich garantiert negative Publicity, …
Aber alles natürlich vollkommen legal.
Wahrscheinlich mechanisch legal. Wenn es, wie im Artikel erwähnt, nur um Stichtagsaspekte handelt, würde ich es bei Vorständen als Verletzung der Sorgfaltspflicht ansehen. (Pflicht, Schaden vom Unternehmen abzuhalten.)
Juristen und Menschen vom Fsch werden jämöglicherweise zu einer anderen Bewertung kommen.
Auch Rückstellungen im Unternehmen seien aufgelöst worden. Für das Unternehmen sind viele Ausgaben damit wohl nicht weg, sondern nur ins neue Jahr verschoben.
Das wird sicher auf der Jahreshauptversammlung vom Land Niedersachsen mit seiner Sperrminorität von 20% angesprochen und der Vorstand wird ausgetauscht.
Was für eine dummdreiste Unverschämtheit, zusätzlich garantiert negative Publicity, von den eigenen Angestellten bis hin zum ganzen Land.
Aber alles natürlich vollkommen legal.
Es ist so irritierend und frustrierend, so widerlich. Auch dass das Systemcharacter hat und dieses Unternehmen nicht das einzige wo so etwas passiert. Und weder im Unternehmen noch politisch rechtlich Strafverfolgung passiert etwas dagegen.
Bei Verträgen haben wir gesetzliche Anforderungen an Verhältnismäßigkeit beider Parteien. Wir haben diverse Schutzmechanismen gegen Ausnutzung und Betrug. Aber so etwas, das hier, läuft trotzdem unbehelligt durch?
Wahrscheinlich mechanisch legal. Wenn es, wie im Artikel erwähnt, nur um Stichtagsaspekte handelt, würde ich es bei Vorständen als Verletzung der Sorgfaltspflicht ansehen. (Pflicht, Schaden vom Unternehmen abzuhalten.)
Juristen und Menschen vom Fsch werden jämöglicherweise zu einer anderen Bewertung kommen.
Das wird sicher auf der Jahreshauptversammlung vom Land Niedersachsen mit seiner Sperrminorität von 20% angesprochen und der Vorstand wird ausgetauscht.
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