Oh nein, das ist jammerschade. \s
Ist das nicht der Sinn von „Der Markt regelt.“?
Als jemand, der Fleisch mag und nicht die Willenskraft hat, davon komplett loszukommen, feier ich das immens. Killt die Fleischindustrie, dann hab ich irgendwann keine Wahl mehr.
sehe ich ähnlich. Plus es hilft bei der Entscheidung, Fleisch nicht mehr wirklich als Massenprodukt, sondern als bewusste Entscheidung und etwas, was hochwertig ist, zu behandeln.
Und vielleicht, ganz vielleicht, kommt Fleisch aus der Retorte - für das dann kein einziges Tier mehr hat leiden müssen - dadurch ein Stück schneller und ist dann sogar wettbewerbsfähig, was den Umstieg von der derzeitigen Fleischindustrie hin zu einer moderneren, aber ohne Einschränkungen in Sachen Kulinarik möglichen Lebensstil überhaupt erst erschafft.
Ich denke wenn nur schon die absurde Subventionierung aufhören würde, würde das schon sehr viel helfen. Rote bete “trockenfleisch” kostet: halte dich fest! 12CHFR pro 100g!! Das ist getrocknete rote bete. Eine kuh zu füttern, halten und quälen um dann dessen fleisch zu trocknen kostet nicht einmal halb soviel. 5.70 pro 100g um genau zu sein. Ich glaube man braucht kein genie zu sein um zu merken das die rechnung irgendwie nicht aufgehen kann.
Wenn solche Nahrungsmittel angepasst subventioniert wären, könnten sich leute die kein fleisch essen, Verhältnismässig kostenlos ernähren. Und leute die darauf bestehen fleisch weiterhin zu essen würden es sich zweimal überlegen ob sie 50 euro für ein Schnitzel ausgeben wollen. Und das ist nur der finanzielle Aspekt, weil moralisch muss man ja sowieso nicht anfangen.
das unterschreibe ich, als Nicht-Veganer, auch sofort.
Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.
Plus - es gibt noch ganz andere Probleme, die man überhaupt erst sieht, wenn man, wie ich aktuell, auf Fleisch und süße Sachen verzichtet: Snacks. Weil: Was bitte soll ich essen, wenn ich unterwegs bin, kein großer Supermarkt in der Nähe ist und ich mir einfach irgendwo eine “Kleinigkeit”, die einem den Blutzuckerspiegel nicht direkt explodieren lässt, knabbern, um den kurzen, kleinen Heißhunger zu befriedigen?
Da gibt es NIX, wenn du außerhalb einer größeren Stadt bist. Für den Fleischfresser ist es simpel: “ne Bockwurst bitte”. Oder etwas mit Hähnchen.
das EINZIGE, was man gesichert bekommen kann und eben NICHT tierisch ist…sind Pommes. Aber die schwimmen dann im Fett. Und sonst - nüscht. Dabei KÖNNTE man so viele gute, vegetarische oder vegane Alternativen für solche Gelegenheiten anbieten (koch ich ja selbst gerade und nehme es dann - gezwungenermaßen - auch mit). Aber…macht keiner. Und ich frag mich immer nach dem “warum”.
Gut.
Die können ja auf die Produktion von Gehörschutz umsteigen, denn den braucht man, wenn es mehr Veganer gibt.
Es braucht eine Studie dafür, dass eine Investition für ein Produkt nur sinnvoll ist wenn dieses sich verkauft? Bzw. Dass,sich Investitionen in ein Produkt, dass demnächst stärker gefragt ist mehr lohnen?
Veganer machen den großen Teil der Ställe wertlos und wahrscheinlich bewirtschaftbares Ackerland und möglicherweide Kunstdünger teurer. Ich denke das bekommt jeder Sechsklässler noch abgeleitet. Ich gehe davon ais, dass Bauern rechnen können und anhand von Zahlen/Fakten ihre strategischen Investitionen planen. Theoretische Modellrechnungen zeigen nur das mögliche Risiko (Geschwindigkeit) auf. Zahlen über den Verlauf und Trend fehlen leider (bisher).
Ich mache gerne Ställe wertlos, in denen Lebewesen für Profit gequält werden.
Heizung, Strom, Mobilität und hier nun Ernährung, überall die gleichen (Untergangs-)Kämpfe der alten Strukturen. In guten Zeiten haben sie gierig Gewinne abgriffen statt vorausschauend zu gestalten, nun betteln sie um mehr Zeit und Geld, weil das zerstörerische Geschäftsmodell kollabiert. Peinlich!
“Wo vegan gegessen wird, werden Ställe und die entsprechende Infrastruktur wertlos.” 😱
Der Artikel ist ein wilder Ritt!
Endlich mal wieder positive Nachrichten!
Die Untersuchung der Wissenschaftler der Universität Leiden, der University of Oxford und der Wirtschaftsuniversität Wien wurde in der Fachzeitschrift Nature Food“[sic] veröffentlicht.
es wäre schön, wenn der artikel auch noch sagen würde um welche Studie es hier geht. Am liebsten direkter link, aber genaue Ausgabe und Seite der Veröffentlichung wäre schonmal ein Anfang. Der Name der Autoren oder der Name der Studie wäre auch nicht schlecht.
Einfach Mal die DOI einbetten sollte echt nicht die Hürde sein
Teil des differenzierten Bildes ist auch das Argument der Studie, dass aktuelle Abschreibungszeiten grundsätzlich ausreichen würden, um große Teile der gefährdeten Assets geordnet auslaufen zu lassen. Zumindest, wenn Investitionen in Tierhaltung und Futter rasch heruntergefahren werden
Kingt doch alles ziemlich gut
Man kann so einen 1 qm Platz im Stall bestimmt als Wohnung an Studenten vermieten
Das wird doch schon gemacht, aber nur mit Hasenställen und ausrangierten Legebatterien.
Neue Studie: Immer mehr verkümmerte Oberschenkelmuskeln bei Studierenden
Ah sehr schlau, viel platzeffizienter
Nächste CDU-Forderung: Erzwungener Fleischkonsum schon im Kindergarten. Wer nicht isst, darf nicht nach Hause.

Richtig cool wäre jetzt noch gewesen, die Entwicklung der letzten Jahre aufzuzeigen.
Naja, Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch. Klar ist es für Bauern schlecht wenn sie groß investieren und dann sinkt der Preis, aber das Problem besteht immer bei Investitionen.
Ich glaube schon, dass es da bestimmte Kipppunkte gibt. Du siehst es jetzt schon in der Schulverpflegung, dass in diesem Dreieck aus Nahrungsvorlieben, Kosten und Qualitätsanspruch Fleisch häufig nicht mehr platziert werden kann. Wenn du einen Teil Leute hast, die generell kein Fleisch essen, die generell keine tierischen Produkte essen oder eben kein Schweine- oder Rindfleisch und das Essen möglichst Bio sein soll, aber gleichzeitig auch bezahlbar, dann bleibt irgendwann nur die vegetarische oder vegane Variante übrig. Stell dir einfach mal vor, dass du eine Schulmensa betreiben musst mit dem Anspruch, dass du allen Kindern etwas anbieten musst, in bezahlbar. Du kannst aber dann auch nicht 5 verschiedene Essen anbieten - und dann bietest du halt vegan als kleinsten gemeinsamen Nenner an.
Und das zieht sich dann halt auch einmal durch alles - wenn du Freunde zum Essen einlädst und da sind diverse Veganer dabei, dann haust du idealerweise kein Spanferkel auf den Grill. Machst du Catering für eine Veranstaltung, dann kannst du jetzt schon nicht gut den Schweinebraten servieren. Mit einem steigenden Anteil an Vegetariern musst du dir Gedanken über die vegetarischen Gerichte auf deiner Speisekarte machen oder du gehst als Restaurant halt pleite.
Diese Kipppunkte können schnell kommen und kommen auch und gerade wegen lautstarkem Geschrei der Fleischfans. Wenn dein Restaurant halt keine vernünftigen vegetarischen Gerichte hat, dann kommen nicht nur die Vegetarier nicht, sondern dein Restaurant wird dann von ganzen Freundeskreisen nicht besucht, weil die Vegetarier für andere Restaurants plädieren und die Familienfeier findet dann dort auch nicht mehr statt.
Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch
Doch, wenn wir aufhören, ungesunde Scheiße bis zum geht nicht mehr zu subventionieren, passiert das recht schnell. Dann würde ich nämlich schlagartig nicht mehr einen Bruchteil im Laden zahlen, für etwas, das in der Herstellung massiv teurer ist.
Wird nur leider nicht passieren, solange ‘Investitionen’ längst primär nur noch in From von Lobbyisten und korrupter Politiker stattfnden.







