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    14 hours ago

    Glaube die Antwort ist relativ komplex und da gibts kein einfaches “wie”. Das fängt schon an bei Prävention von Depressionen (zb mit geeigneter Jugendarbeit, einfacher Möglichkeit für Psychotherapie und niederschwellige Angebote anderer Art), die Möglichkeit von bezahlbarem Wohnen schaffen (sozialisierter Wohnbau zb, oder Housing-First Projekte fallen mir da ein) und genereller Armutsprävention sowie guter Bildung (beides hilft dabei weniger Probleme zu entwickeln die dann mit Drogen selbst behandelt werden (müssen)). Man könnte auch ansetzen mit Orten wo Drogenkonsum legal betrieben werden kann, für die Leute die schon reingekippt sind (siehe Kanada, die haben zb. Orte wo sicher Stoffe injiziert werden können), das setzt ein wenig bei den “Hilfe kann anders nicht angenommen werden/lassen sich nicht helfen” Leuten auch an. Die Orte können zb auch niederschwelligen Zugang zu Hilfsprojekten anbieten, die ansonsten durch mangeldes Vertrauen oder Erreichbarkeit schwer angenommen werden können.

    Langer Text aber kurz gesagt… es ist ein Systemproblem, was durch durch eine Menge kleinerer Schritte deutlich verbessert werden kann. Man kann durchaus in die verschiedenen Länder schauen und vergleichen wie groß das Suchtproblem ist und man findet da durchaus große Unterschiede (auch in der Sichbarkeit der Abhängigkeiten auf Bahnhöfen, auch wenn die Zahlen sich teilweise zb nicht so viel unterscheiden).