• RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    13 hours ago

    Ich verstehe noch nicht so ganz wie das durchgesetzt werden soll, wenn ich ehrlich bin.

    Mit Bußgeldern wird dieses Verbot durchgesetzt: 40 Euro beim ersten Verstoß und bis zu 200 Euro bei Wiederholungen werden eingezogen.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das jemand der am Bahnhof sitzt, vielleicht sogar lebt, imstande ist Bußgelder zu zahlen? Die Person landet dann früher oder später in Erzwingungshaft und danach wieder auf der Straße.

    Reicht das echt um Suchtkranke zu vertreiben?

    Ich nehme mal an die sind generell nur dort weil es da halbwegs warm, trocken und beleuchtet ist. Wenn die dort nicht mehr sein dürfen/können/wollen, wo gehen die dann hin? Öffentliche Parks?

    Man bräuchte halt echt Konsumräume, wenn man sich schon nicht um das Kernproblem kümmern will.

  • Lumidaub@feddit.org
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    1 day ago

    Solche Verbote halten meiner Erfahrung nach ungefähr so lange, bis wieder mal Fußball ist.

  • KatherinaReichelt@feddit.org
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    2 days ago

    So weit, so gut. Doch unter vielen Aspekten ist ein Alkoholverbot an Bahnhöfen zu einfach gedacht, denn das strukturelle Problem wird zum größten Teil einfach verdrängt. Häufig sind obdachlose Menschen alkoholkrank und leben teilweise in Bahnhöfen. Kaum bezahlbarer Wohnungsraum, Krankheiten und Arbeitsverlust: Das sind Gründe, weshalb Menschen zur Flasche greifen, um sich von ihrem Leid abzulenken. Ein Alkoholverbot bestraft sie für ihre Krankheit und Lebensumstände. Sollten sie sich an die Regeln halten, können sie sich eben ein paar Straßen weiter betrinken. Das Problem wird in den Bahnhöfen unsichtbar gemacht, aber eben nicht gelöst.

    Ich weiß ja nicht. Klar ist das scheiße, wenn Suchtkranke dann keine Hilfe bekommen. Aber gleichzeitig ist es halt schon schwierig, wenn sich die Probleme der Gesellschaft dann in den Bahnhöfen versammeln und andere Menschen sich dort unwohl und unsicher fühlen, weil es dann dort zunehmend auch unsicher ist. Es ist halt richtig kacke, wenn man nachts alleine durch die U-Bahn vorbei an einem Haufen Drogensüchtiger mit Hunden muss. Es ist miese, wenn man im Dunkeln am Bahnsteig wartet und dann dort Betrunkene rumpöbeln und einen ansprechen. Manchmal will man auch einfach nur morgens in Ruhe zur Arbeit und eben nicht von mehreren Leuten angebettelt werden.

    Ja, da gibt es definitiv das Bedürfnis, dass wir als Gesellschaft diesen Leuten helfen. Aber das heißt halt noch lange nicht, dass sie im Bahnhof dann saufen, wohnen oder Drogen konsumieren dürfen. Die Funktion eines Bahnhofs ist halt, dass dort sehr viele Menschen ihren Zug bekommen und wenn wir wollen, dass mehr Leute den ÖPNV nutzen, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass mehr Leute sich dort wohl fühlen. Das bedeutet dann aber auch, dass halt nicht auf dem Bahnhofsvorplatz Crack geraucht wird und die Suchtis im Schließfach pennen

    • brainwashed@feddit.org
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      1 day ago

      Ich verstehe das Verdrängungsargument auch nicht. Niemand behauptet, damit ist den drogensüchtigen geholfen. Und offensichtlich hilft eine extreme Sichtbarkeit des Problems denen ebensowenig.

      Ich fühl mich selbst als breit gebauter Mann im Hbf an dem wir häufig sind unwohl. Meine Frau kann ich garnicht überzeugen, den zu passieren, wenns nicht absolut sein muss.

      • ftbd@feddit.org
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        1 day ago

        Wenn das Problem unsichtbar gemacht wird fällt auch der politische Druck weg, den Menschen tatsächlich zu helfen.

        • brainwashed@feddit.org
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          1 day ago

          Das ist ehrlicherweise ein Rezept jeden beliebigen gesellschaftlichen Konflikt auszusitzen. Die Interessen der Reisenden kollidieren hier mit denen der Konsumenten. Das auszugleichen ist Aufgabe der Politik, auch wenn es unterhalb von „Drogensucht wird geheilt“ geschieht.

    • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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      1 day ago

      Ich glaube, kaum jemand dürfte ernsthaft bestreiten, dass Rauschmittelabhängige an öffentlichen Plätzen ein mulmiges Gefühl machen und die eigene, wahrgenommene Sicherheit einen Dämpfer bekommt.
      Der Ansatz, diese Menschen von diesen Plätzrn zu vertreiben, steht aber deswegen in der Kritik, weil er das tatsächliche Problem nicht löst, sondern es nur unsichtbar macht, und gleichzeitig Politiker*innen die Gelegenheit gibt, vorzutäuschen tatsächlich etwas anzugehen.

      Für das Problem “Rauschmittelabhängige an öffentlichen Plätzen sorgen für ein schlechteres Sicherheitsgefühl (und ggf auch erhöhte Verschmutzung)” gäbe es aber auch einen anderen Ansatz: Menschen helfen, damit sie gar nicht erst in die Situation kommen, abhängig zu werden oder, wenn es doch passiert, ihnen darauszuhelfen.

      Das wäre nicht nur der Lösungsansatz, der mehr Menschen hilft, es dürfte langfristig und insgesamt auch der günstigere Ansatz sein, besser für die Volkswirtschaft usw.

      • RalfWausE_der_zwote@feddit.org
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        16 hours ago

        Für das Problem “Rauschmittelabhängige an öffentlichen Plätzen sorgen für ein schlechteres Sicherheitsgefühl (und ggf auch erhöhte Verschmutzung)” gäbe es aber auch einen anderen Ansatz: Menschen helfen, damit sie gar nicht erst in die Situation kommen, abhängig zu werden oder, wenn es doch passiert, ihnen darauszuhelfen.

        Zwei Fragen hierzu: Wie? Und was, wenn der Betreffende nicht will?

        • fatcat@discuss.tchncs.de
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          13 hours ago

          Glaube die Antwort ist relativ komplex und da gibts kein einfaches “wie”. Das fängt schon an bei Prävention von Depressionen (zb mit geeigneter Jugendarbeit, einfacher Möglichkeit für Psychotherapie und niederschwellige Angebote anderer Art), die Möglichkeit von bezahlbarem Wohnen schaffen (sozialisierter Wohnbau zb, oder Housing-First Projekte fallen mir da ein) und genereller Armutsprävention sowie guter Bildung (beides hilft dabei weniger Probleme zu entwickeln die dann mit Drogen selbst behandelt werden (müssen)). Man könnte auch ansetzen mit Orten wo Drogenkonsum legal betrieben werden kann, für die Leute die schon reingekippt sind (siehe Kanada, die haben zb. Orte wo sicher Stoffe injiziert werden können), das setzt ein wenig bei den “Hilfe kann anders nicht angenommen werden/lassen sich nicht helfen” Leuten auch an. Die Orte können zb auch niederschwelligen Zugang zu Hilfsprojekten anbieten, die ansonsten durch mangeldes Vertrauen oder Erreichbarkeit schwer angenommen werden können.

          Langer Text aber kurz gesagt… es ist ein Systemproblem, was durch durch eine Menge kleinerer Schritte deutlich verbessert werden kann. Man kann durchaus in die verschiedenen Länder schauen und vergleichen wie groß das Suchtproblem ist und man findet da durchaus große Unterschiede (auch in der Sichbarkeit der Abhängigkeiten auf Bahnhöfen, auch wenn die Zahlen sich teilweise zb nicht so viel unterscheiden).

        • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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          15 hours ago

          Die zweite Frage beantworte ich mit einer Gegenfrage: was, wenn sich jemand mit Krebs nicht helfen lassen will? Oder mit Depressionen, einem gebrochenen Bein oder Lupus?

          Die Antwort auf die erste Frage ist allerdings sehr komplex, zu komplex für diesen Kontext, da schreiben manche ganze Bücher drüber. Da geht es um Aufklärung, finanzielle Gerechtigkeit und Sicherheit, soziale Gesellschaftsstrukturen, Fachkräftemangel im Bereich Sozialarbeit, etc. Da darfst du dich bei Interesse gerne selber einarbeiten.

          • RalfWausE_der_zwote@feddit.org
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            15 hours ago

            was, wenn sich jemand mit Krebs nicht helfen lassen will? Oder mit Depressionen, einem gebrochenen Bein oder Lupus?

            Diese Personen machen aber nicht die Bahnhöfe unsicher… von daher: Sollten wir problematische Suchtkranke doch einfach aus den Bahnhöfen entfernen lassen?

            • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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              14 hours ago

              Die Frage ist doch, wie viele Suchtkranke würden sich noch an Bahnhöfen aufhalten, wenn es zum einen weniger Suchtkranke gäbe, die irgendwie auch mit ihresgleichen sozialisieren wollen, und wenn es für die Verbleibenden bessere Alternativen zum Bahnhof gäbe?
              Wird es jemals keine Suchtkranken mehr geben? Unwahrscheinlich. Wird es irgendwann keine Menschen mehr geben, die sich auf eine Art und Weise an Bahnhöfen aufhalten, die anderen Menschen unangenehm ist? Genauso unwahrscheinlich. Aber ich denke schon, dass eine Verbesserung der Situation dazu führen könnte, dass es nicht mehr als Problem wahrgenommen würde und man solche Pauschalmaßnahmen nicht mehr als notwendig erachten würde, weil man sich um die wenigen Fälle auch individuell kümmern könnte.

              Persönlich empfinde ich Suchtkranke, Obdachlose usw auch nicht als die problematischsten Personen, die sich berauscht an Bahnhöfen aufhalten. Da finde ich betrunkene Massen von Fußballfans, Volksfestbesucher*innen oder Partimeilenbesucher*innen wesentlich schlimmer. Aber da nehme ich gar nicht wahr, dass diese Ansicht breit geteilt würde. Es wird nur weiter auf die draufgehauen, die sowieso schon am Boden sind.

      • KatherinaReichelt@feddit.org
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        1 day ago

        Ich stimme dir zu - aber gleichzeitig ist dann halt auch die Frage, ob das wirklich Aufgabe der Deutschen Bahn ist. Oder ob die Aufgabe der Deutschen Bahn es ist, dass sie für ihre Fahrgäste saubere und angenehme Bahnhöfe bereitstellt, an denen zuverlässig Züge fahren. Und ob es dann nicht Aufgabe des Staates bzw. der Kommunen wäre, dass sie ihre Rauschmittelabhängigen entsprechend von der Straße holen.

        • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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          1 day ago

          Es ist eine Aufgabe, die man nicht innerhalb einer einzelnen Abteilungen lösen kann, und die Bahn ist nicht einmal die wichtigste Abteilung dabei. Nichtsdestotrotz ist es so, dass die Bahn ein Unternehmen in Staatsbesitz ist und viele Sicherheitsaufgaben an Bahnhöfen auch von der Bundespolizei übernommen und unterstützt werden. Der Staat ist tief in diese Strukturen verwurzelt. Und man hört auch nicht, dass sich Verantwortliche der Bahn oder des BMV an die Innenministerien und Kommunen wenden, um entsprechende Maßnahmen zu fordern.

    • Sailing7@lemmy.ml
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      2 days ago

      Deine beschreibung mit den Erlebnissen nahe bahnhof war tatsächlich der hauptgrund, weshalb ich trotz jobticket darauf umgestiegen bin nach FFM innenstadt mim auto zu fahren.

      Ist in vielerlei hinsicht scheiße für unwelt und die city aber ich wollte das einfach nicht mehr ertragen.

      Finanziell dadurch maximal negativ für mich, aber der preis war es mir wert.

      Ich mein diese situation hat das fass halt nur zum überlaufen gebracht.

      Unzuverlässige bahn, oft keine klimaanlage im sommer. Dann im winter gern mal in offenbach gestrandet sein zu ner gottlosen uhrzeit, weil man mal bissl länger gearbeitet hat und sich jemand auf die bahngleise geworfen hat… da dann ne bus-verbindung für 30km strecke zu finden. Yayyyy

      Und mim auto haste deine metallenen 4 wände, klimatisiert, geschützt vor pöblern und sonstigen komischen gestalten. Und wenns mal staut, sitzt du immerhin wenigstens noch in deinem auto und nicht auf irgend nem gruseligen gleis in dunkelheit und bei niedrigen temperaturen fest und betest, dass dein handyakku noch genug dampf hat.

      Im auto ist dir so ein stundenlanger stau halt mehr inconveniance anstatt einer gefahr.

      Will dass alles nur belichten um mal ne first-hand erfahrung zu teilen, von jemandem der jahrelang mit den öffis in ne metropole gependelt ist und letztendlich aufs auto umgestiegen ist. Also um mal zu zeigen, woher womöglich die vielen autofahrer kommen.

      Und gleichzeitig zeigt das halt auch, dass ganz konkret probleme bestehen, die die leute weg von den öffis treiben, hin zum auto. Und die kann man angehen.

      Besser beleuchtete bahnhöfe. Actually mal ne strategie für reisende parat halten, wenn mal eine komplette streckensperrung auf einer der größten pendelabschnitten geschieht und auch die kunden darüber informieren…

      Und eben halt auch dafür sorgen, dass die innenstädte und vorallem die bahnhöfe angstfrei nach dunkelheit passierbar sind und auch die wege dorthin.

      Der autofahrer geht von seinem arbeitsort zu seinem auto, verschließt die türen und fährt los. Der zugfahrer hat ne menge mehr probleme.

      • jgjl@discuss.tchncs.de
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        1 day ago

        Ich bin 10 Jahre durch Ffm Hbf gependelt und kann dein Argument 0 nachvollziehen. Die einzig wirklich unangenehmen Situationen waren Fußballspiele, und das passierte nur manchmal Feiertags wenn ich mich recht entsinne. Nur mal so als Kontext.

        • brainwashed@feddit.org
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          17 hours ago

          Und in meinem U-Bahn Abteil haben sich die Jungs schon ein Pfeiffchen angezündet. Aber hey, sie haben wenigstens das Fenster vorher auf Kipp gestellt. Und nun?

        • loppwn@sh.itjust.works
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          1 day ago

          Vorletztes Jahrum die Weihnachtszeit in Frankfurt-hbf gestrandet. war nur ne Stunde, bin zum rauchen raus und was ich da gesehen habe an Zuhältern, Junkies und sonstigen schrägen Leuten hat mir gelangt um mich wieder aufs Gleis zurückzubewegen. Als ich dann im stehenden ICE sass ist ein Junkie durch die Abteile gelaufen und hat (freundlich) gebettelt. Habe ich bis jetzt hur in Frankfurt so erlebt. Wohne seit 20 Jahren in ner Großstadt.

      • plyth@feddit.org
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        1 day ago

        Und eben halt auch dafür sorgen, dass die innenstädte und vorallem die bahnhöfe angstfrei nach dunkelheit passierbar sind

        Wieviel zu viel Verschwörungstheorie ist es, davon auszugehen, dass es gewollt ist und genau so der Individualverkehr gefördert wird?

        • Quittenbrot@feddit.org
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          1 day ago

          Da schneidet Ockham’s Rasiermesser.

          Außerdem: die Politiker, die besonders mit MIV liebäugeln, würden liebend gern nachts überall Hundertschaften der Polizei patrouillieren lassen, die alles wegkloppen und einsperren, was ihrer Ansicht nach nichts im Stadtbild zu suchen hat.

          • ftbd@feddit.org
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            1 day ago

            nachts überall Hundertschaften der Polizei patrouillieren lassen

            Ich dachte wir sprachen darüber, dass der öffentliche Raum sicher werden soll?

          • plyth@feddit.org
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            1 day ago

            Dann haben wir kein funktionierendes Modell. Wir haben Politiker die für Sicherheit sorgen würden um den ÖPNV zu stärken und wir haben Politiker, die die Stärkung des ÖPNV akzeptieren würden, wenn sie dafür für Ordnung sorgen könnten. Angstfreie Bahnhöfe wollen beide. Es fehlt die Erklärung, warum sie es nicht umsetzen.

            • Quittenbrot@feddit.org
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              1 day ago

              Da kann ich dir nicht folgen.

              Wir haben Politiker die für Sicherheit sorgen würden um den ÖPNV zu stärken und wir haben Politiker, die die Stärkung des ÖPNV akzeptieren würden, wenn sie dafür für Ordnung sorgen könnten.

              Was meinst du damit?

              • plyth@feddit.org
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                1 day ago

                Grüne wollen ÖPNV, CDU will Sicherheit. Beide müssten am Bahnhof für Ordnung sorgen, machen es aber nicht. Ockham’s Rasiermesser erfordert mehr Komplexität. Ein Grund wäre, dass die Elite so den MIV attraktiv hält.

                • Quittenbrot@feddit.org
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                  1 day ago

                  Wieso sprichst du hier explizit von Grünen und Union?

                  Ist die Linke, als eine Partei pro ÖPNV, für verstärkte Präsenz von Ordnungsmacht in Bahnhöfen? Ich glaub eher nicht.

                  Eine Partei wie die AfD hingegen, die für die “Freiheit des deutschen Diesels für den deutschen Mann” ist, würde hingegen am liebsten jeden Zug einzeln durchkämmen und dabei alle Ausländer, Drogenabhängigen, Obdachlosen, Bettler und wer noch so stört, sofort wegsperren lassen.

                  Die von dir vermutete Verwicklung der Themen bei den Parteien existiert mMn nicht. Ein Law & Order-Politiker will Law & Order überall - und lässt nicht Bahnhöfe aus, schon gar nicht, damit mehr Leute ins Auto steigen. Sein Ziel ist ja gerade, seine Vorstellung von Ordnung auch in die Bereiche zu transportieren, die ‘den Gegner’ betreffen.