Ich bin 33 und hasse telefonieren. In meiner Altersgruppe geht es den meisten so ähnlich. Ich glaube nicht dass das ein neues Phänomen ist. Mittlerweile bin ich ein bisschen offener für Telefonate und quatsche ab und zu mit Freunden, die ich länger nicht gesehen habe, aber das ist vielleicht ein mal im Monat der Fall.
Ha, ich bin 56. Wenn Du was von mir willst, schreib mir ne Nachricht. Mein Telefon hab ich seit 2023 oder so stumm geschaltet ohne Vibrationsalarm. Anrufe sind und waren schon immer eine Zumutung.
ObGoodOldTimes: Zu Festnetzzeiten gingen die Leute nicht davon aus, dass sie Dich 24/7 erreichen. Irgendwann kam dann mal ICH HAB VERSUCHT DICH ZU ERREICHEN WARUM BIST DU NICHT ANS HANDY GEGANGEN?!?!?! - na weil ich das Ding nicht dafür hab für andere 24/7 erreichbar zu sein. Schreib mir was du von mir willst, du bist nicht der/die einzige. Über meine Zeit bestimme ich schon noch selbst.
Meine Frau hat in ihrer Familie eine “ruf einfach an” Mentalität gelernt, inklusive Frust wenn man den anderen nicht erreicht. Texten ist die zweite Wahl, manchmal auch die dritte oder vierte. Sie wird diese Gewohnheit auch nicht los, egal wie oft ich sie bitte einfach kurz zu schreiben, damit ich sie dann entweder zurückrufen oder eben per Text antworten kann, wenn telefonieren nicht geht.
Gleichzeitig irritiert es sie, wenn ihre Familie anruft und es ihr gerade nicht passt, aber statt das dann wegzudrücken lässt sie es klingeln. Meine Vermutung ist, dass “hatte mein Handy nicht in Reichweite” irgendwie eine akzeptablere Begründung ist, nicht ranzugehen, als “ich hatte mein Handy in Reichweite, aber wollte gerade nicht”. Grund für die Annahme ist, dass sie oft sofort nochmal anruft wenn ich sie wegdrücke, ohne auch nur die Nachricht zu lesen, warum ich grad nicht kann.
Wenn es ein Notfall ist, klar, ruf an. Dummerweise kann ich halt Notfälle nicht von normalen Infos unterscheiden, die sonst auch noch beim Abendessen gereicht hätten.
Ich bin 33 und hasse telefonieren. In meiner Altersgruppe geht es den meisten so ähnlich. Ich glaube nicht dass das ein neues Phänomen ist. Mittlerweile bin ich ein bisschen offener für Telefonate und quatsche ab und zu mit Freunden, die ich länger nicht gesehen habe, aber das ist vielleicht ein mal im Monat der Fall.
Ha, ich bin 56. Wenn Du was von mir willst, schreib mir ne Nachricht. Mein Telefon hab ich seit 2023 oder so stumm geschaltet ohne Vibrationsalarm. Anrufe sind und waren schon immer eine Zumutung.
ObGoodOldTimes: Zu Festnetzzeiten gingen die Leute nicht davon aus, dass sie Dich 24/7 erreichen. Irgendwann kam dann mal ICH HAB VERSUCHT DICH ZU ERREICHEN WARUM BIST DU NICHT ANS HANDY GEGANGEN?!?!?! - na weil ich das Ding nicht dafür hab für andere 24/7 erreichbar zu sein. Schreib mir was du von mir willst, du bist nicht der/die einzige. Über meine Zeit bestimme ich schon noch selbst.
Meine Frau hat in ihrer Familie eine “ruf einfach an” Mentalität gelernt, inklusive Frust wenn man den anderen nicht erreicht. Texten ist die zweite Wahl, manchmal auch die dritte oder vierte. Sie wird diese Gewohnheit auch nicht los, egal wie oft ich sie bitte einfach kurz zu schreiben, damit ich sie dann entweder zurückrufen oder eben per Text antworten kann, wenn telefonieren nicht geht.
Gleichzeitig irritiert es sie, wenn ihre Familie anruft und es ihr gerade nicht passt, aber statt das dann wegzudrücken lässt sie es klingeln. Meine Vermutung ist, dass “hatte mein Handy nicht in Reichweite” irgendwie eine akzeptablere Begründung ist, nicht ranzugehen, als “ich hatte mein Handy in Reichweite, aber wollte gerade nicht”. Grund für die Annahme ist, dass sie oft sofort nochmal anruft wenn ich sie wegdrücke, ohne auch nur die Nachricht zu lesen, warum ich grad nicht kann.
Wenn es ein Notfall ist, klar, ruf an. Dummerweise kann ich halt Notfälle nicht von normalen Infos unterscheiden, die sonst auch noch beim Abendessen gereicht hätten.