• PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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    8 hours ago

    Würde man nun beispielsweise ein Modell anbieten, bei dem ich als Kunde meinen maximalen Netzbezug deckeln (zum Beispiel Absicherung mit nur 20A statt 50A am Hausanschlusskasten oder einfach durch Messung am Smartmeter),

    Blöd gefragt: Wie machen das denn die anderen Länder, die solche leistungsbasierten Anschlusskosten haben?

    Die Sicherungen sind ja in erster Linie Schutzeinrichtung und nicht als Leistungsbegrenzung vorgesehen. Man kann eine Sicherung durchaus um einiges überlasten, bevor sie auslöst. Das scheint mir nicht der richtige Ansatz. Außerdem bedeutet eine Überlastung der Sicherung bei den Panzersicherungen des Hauptanschluss gleich den Notfall-Einsatz eines Elektrikers vom Netzbetreiber. Mit sowas wollen sich die Netzbetreiber ganz sicher nicht ständig rumschlagen müssen.

    Ein Smartmeter kann natürlich die Last erkennen, misst aber nur, und dann braucht es ja trotzdem noch irgendeine technische Vorrichtung, die die Leistung begrenzt.

    Die heute üblichen Begrenzungen sind ja entweder Rundsteuerempfänger, aber der schaltet ja komplett ab. Oder Signale an die Endgeräte, damit diese selbst die Leistung reduzieren. Das geht aber nicht für sämtliche Verbraucher.

    • rbn@sopuli.xyz
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      3 hours ago

      Ich weiß nicht wie es in der Praxis gehandhabt wird, aber ich würde es grundsätzlich legitim finden, dass ein Smartmeter / Rundsteuerempfänger bei einer signifikanten Überziehung der vereinbarten Leistung die Verbindung zum Netz kappt. Zumindest, wenn die aktuelle Situation im Stromnetz das erfordert.

      Wenn ich bspw. sage, mein Haushalt braucht nur 20A, dann könnte man aus meiner Sicht ruhig sagen, dass das System bei 20A oder meinetwegen auch mit etwas Puffer bei 25A kappt. Bzw. es dem Netzbetreiber erlaubt wäre, wenn die Notwendigkeit besteht.

      Man könnte auch bestimmte Verbraucher für die Netzbetreiber schaltbar machen analog §14a EnWG, sodass priorisierte Verbraucher wie Kühlschränke und Gefriertruhen davon nicht betroffen wären.

      In neueren oder modernisierten Häusern hat man relativ oft sowieso schon Smarthomekomponenten, mit denen man den Gesamtverbrauch und Netzbezug überwachen kann (“Nulleinspeisung”). So könnte man dann einer Gesamtabschaltung zuvorkommen, indem man Wallbox, Wärmepumpe, notfalls auch Herd etc. einfach abschaltet, wenn man nah am Limit ist.

      Solange dieses Modell in einer längeren Übergangszeit freiwillig bleibt, wäre das für mich eine gute Lösung für Häuser mit hohem Autarkiegrad und netzdienlichem Verbrauch die Kosten zu senken. Und zwar nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Betreiberseite.

    • FleetingTit@feddit.org
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      7 hours ago

      Hier wird das ein bisschen aus der Perspektive von Kalifornien erklärt. Ist natürlich nicht 1:1 bei uns umsetzbar, aber einzelne Bausteine davon könnten unser Netz schon signifikant entlasten.