Die europäischen Rüstungsausgaben sind die zweithöchsten weltweit. Dennoch ist Europa abhängig von US-Waffen und Technik. Das ließe sich ändern, argumentieren ein Ökonom und seine Mitstreiter.
Europa könnte seine militärische Abhängigkeit von den USA nach einer Analyse fünf prominenter Köpfe innerhalb weniger Jahre ohne Mehrkosten abschütteln. Notwendig wäre nach Einschätzung des Ökonomen Moritz Schularick und seiner Mitautoren hauptsächlich der politische Wille, die bisherige Kleinstaaterei in der Verteidigungspolitik zu überwinden.
Substanzieller Fortschritt hin zu eigenständiger Handlungsfähigkeit sei mittelfristig innerhalb von drei bis fünf Jahren realistisch, heißt es in dem mit “Sparta 2.0” betitelten Papier. Weitgehende Autonomie sei in den meisten Bereichen in fünf bis zehn Jahren erreichbar.
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Im Kontext könnte man ihren Beinamen Flintenuschi wieder auspacken.
Grade arbeitet sie eher daran, dass “Zensursula” relevant bleibt.