Im Moment sieht es danach aus, dass sie durchaus die größte Partei sein könnte, bei der nächsten Bundestagswahl. Stellt sie dann automatisch den neue BundeskanzlerIn? Was passiert, wenn keiner andere Partei an eine Koalition teilnehmen möchte? Ist eine Minderheitsregierung eine Option, oder wird es dann Neuwahlen geben?

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    4 days ago

    Innerhalb von Parteien lässt sich nichts ändern, die sind von oben bis unten verrottet. Da kommt man nur mit Arschkriecherei, Vetternwirtschaft und Korruption irgendwo hin.

    Und meine Erfahrung mit nichtparteilichen politischen Vereinen und Bewegungen ist bis jetzt ist, dass da, sobald die groß genug sind, um langsam in die Richtung zu gehen, dass sie was ändern können, die ganzen Möchtegernpolitiker mit ihrer formalistischen Greminenscheißerei, Arschkriecherei und Vetternwirtschaft ankommen und das Ganze lähmen. Gerade im linken Spektrum ist dabei dann oft identitätspolitische Opfer- und Befindlichkeitsolympiade angesagt, die das ursprüngliche Anliegen der Organisation einfach verdrängt.

    • notsosure@sh.itjust.worksOP
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      4 days ago

      Aber was machst du dann? Einfach zuschauen und ein paar Kommentare auf sozialer Plattformen abgeben, bringt doch Nix? Sollte man nicht die Welt verbessern, indem man mit Begeisterung und Optimismus bei sich anfängt?

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        21 hours ago

        Begeisterung

        Hab ich noch, aber ich vermeide es, diese in politische Organisationen zu stecken. Dafür bin ich zu alt und hab schon zu oft gesehen, wie das läuft.

        Optimismus

        Ohne eine realistisch begründete Annahme, dass sich was zum Besseren ändern wird, verarscht man sich damit nur selbst.

    • Micromot@piefed.social
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      4 days ago

      Was hältst du von gewerkschaftlicher Aktivität. Realistisch hat man da angeblich die besten Chancen eine Besserung zu erreichen, alleine wegen der großen relevant engagierten Mitgliedschaft

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        3 days ago

        Die meisten deutschen Gewerkschaften sind leider nicht mehr, als ein handzahmes Anhängsel der SPD. Auf diese Vertretung kann ich verzichten. Ich will keine Organisation fördern, die von irgendwelchen beschlipsten Taugenichtsen geführt wird, deren Lebensinhalt darin besteht, in Aufsichtsräten rumzugammeln und beste Freunde mit den Politikern zu sein, die mich verarschen.

        • Micromot@piefed.social
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          3 days ago

          Sie geben aber die Möglichkeit vielen Menschen Klassenbewusstsein zu geben und sind darauf angewiesen, dass sie sozialpolitische Fortschritte machen, um weiter unterstützt zu werden.

          Außerdem ist Doomerismus genau das was der kapitalistischen Klasse hilft, da man so untätig wird

          • trollercoaster@sh.itjust.works
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            3 days ago

            Die großen Gewerkschaften haben spätestens seit der Schröder-Ära keinerlei Klassenbewusstsein mehr. Die haben nämlich damals den gesamten sozialen Kahlschlag ohne nennenswerte Gegenwehr einfach hingenommen, weil er ja von der SPD kam. Und nein, Protestumzüge mit Sonntagsreden außerhalb der Arbeitszeit sind im Kontext von Gewerkschaften keine nennenswerte Gegenwehr, egal wie groß die sind. In anderen Ländern hätten die Gewerkschaften auf einen so umfassenden Sozialabbau mit einem Generalstreik reagiert. In Deutschland ist man halt nicht klassenbewusst und zu bieder für so was, außerdem will man ja die Drehtür der oberen Gewerkschaftsfunktionäre zur SPD-Führung nicht gefährden.

            Das, was die deutschen Gewerkschaften treiben, ist nicht mal Besitzstandswahrung, denn seitdem gab es mehr als genug Tarifabschlüsse unterhalb der Inflation. Die sind ein Teil des Systems geworden, gegen das sie gegründet wurden.