Das Qualifikationsprofil von Dario Seifert ist recht eindeutig: Ein Neonazi-Trauermarsch 2014, Berichte über enge Kontakte zu den „Nationalen Sozialisten Rostock“, zudem eine ehemalige Mitgliedschaft bei der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN): Der 32-Jährige kommt aus der Neonazi-Szene und bewegte sich selbst innerhalb der AfD nach seinem Parteieintritt stets am rechten Rand. Im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern stört das in der AfD offenbar nur noch 8 Prozent. 91 Prozent wiederum wählten den 32-Jährigen mit Neonazi-Vita trotz Unvereinbarkeitsbeschlusses zur NPD zum Generalsekretär des Landesverbands – wohlgemerkt ohne Gegenkandidaten.
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Und wie immer sind wir total überrascht, dass Nazis Nazisachen machen. Man stelle sich vor, es gäbe ein erkennbares Muster und nicht immer und immer und immer wieder nur Einzelfälle.