“wir können uns diese faulen sozialschmarotzer nicht länger leisten, die es sich in der sozialen hängematte gemütlich machen und von der arbeit anderer leben. wir sollten uns nehmen, was rechtmäßig uns gehört: höhere vermögenssteuer, soziale umverteilung, bedingungsloses grundeinkommen.”


also das sehe ich nicht so. erstens denke ich nicht, dass diese ressourcenkriege wirklich kommen werden. lange zeit galt die energieversorgung als der einzige flaschenhals der gesellschaft (“fossile rohstoffe sind endlich, daher können wir nicht unendlich lange als moderne gesellschaft bestehen”); das ändert sich gerade grundlegend durch erneuerbare energien. dadurch wird so etwas wie eine langfristig stabile moderne gesellschaft überhaupt erst möglich, und darüber kann man durchaus analysen schreiben (gleichgewichtsbetrachtungen, etc.). im übrigen muss ich noch einmal die raumfahrt betonen, von der ich glaube dass sie eine große rolle spielen wird in den nächsten 100 jahren.
und dem stimme ich auch nicht zu. denn weder führt ein verzicht auf freiheit zu sicherheit (eher das gegenteil, meistens, denn dadurch können tyrannen erst so richtig loslegen), noch muss man seine freiheit aufgeben für sicherheit. geopolitische stabilität ergibt sich aus der “stabilität des sternenhimmels”, also was damit gemeint ist, dass die welt in länder aufgeteilt ist weil dahinter die vorstellung steckt, dass die welt verschiedene organe braucht genauso wie ein organismus verschiedene organe braucht. und deshalb ist es halt nicht möglich, dass ein land so sagt “naja, ich überfalle jetzt das andere” weil es eben alle länder braucht, nicht nur eins davon.