Die Zahl der Superreichen in Deutschland ist 2025 erneut gestiegen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie stark Vermögen in Deutschland konzentriert ist – und warum das so bleibt.
Selbst die Schweiz hat eine Vermögenssteuer. Die Schweiz!!11!!!
Und es gibt noch viele andere Länder bei denen wir uns was abschauen können. Z.B. die USA mit ihrer Auslandsbesteuerung. Wenn du irgendwohin auswanderst und da weniger Steuern zahlst als in den USA, dann wird die Differenz in den USA fällig (Besteuerung des “Welteinkommens”). Das ist bestimmt nicht perfekt aber es ist ein Anfang.
Ich bekomme die Krätze wenn ich Typen wie den Milliardär Klaus-Michael Kühne sehe, der sich damals in Schweiz abgesetzt hat, der aber in Hamburg den Mäzen spielt weil er ja so heimatverbunden ist. Der ist so heimatverbunden, dass er seiner Heimat die Steuern vorenthalten hat. Zum Kotzen.
Aber CDU/CSU und FDP können selbst ihn noch überraschen:
Ob Klaus-Michael Kühne der reichste Deutsche ist, hängt von der Sichtweise ab. Auf der Vermögensliste des Manager Magazins reichte es 2025 nur für Platz 6 und aus steuerlicher Sicht ist er nicht einmal Deutscher. Mit Dividendenerlösen von 4,4 Milliarden Euro für das Jahr 2022 würde er aber in der Einkommensliste sehr weit oben stehen. Auf dieses Rekordeinkommen zahlte er ebenfalls rekordverdächtig niedrige Steuern von weniger als 9 Prozent. Grund dafür ist eine 1998 von Union und FDP verabschiedete Steuersubvention für die Containerschifffahrt – die selbst Klaus Michael Kühne überrascht hat.
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Der Höhepunkt der Lieferkettenkrise im Jahr 2022 bescherte KMK 2023 Rekorddividenden von 4,4 Milliarden Euro. Damit war er wohl einsamer Spitzenreiter in der deutschen Einkommensliga. Rechnet man dazu noch die auf seine Anteile entfallenden Gewinne hinzu, die in seinen Unternehmen einbehalten wurden, lag das Einkommen 2022 sogar bei 7 Milliarden Euro. Selbst als hochbezahlter Manager müsste er dafür 7.000 Jahre arbeiten. In einem »normalen Jahr« wie 2024 verfügt er über ein Einkommen von etwa 2 Milliarden Euro vor Steuern und erhält daraus eine Dividende von etwa 1 Milliarde Euro.
Beim darauf fälligen Steuersatz war er dagegen Schlusslicht. Grund dafür ist vor allem die 1998 von Union und FDP beschlossene Tonnagesteuer. Sie ermöglicht es Schifffahrtsunternehmen, ihren steuerpflichtigen Gewinn nicht anhand der tatsächlichen Preise, sondern anhand des Transportvolumens zu berechnen. Das sorgte dafür, dass Hapag-Lloyd im Rekordjahr 2022 effektiv nur 1 Prozent Steuern zahlte und damit 4,4 Milliarden Euro Steuern sparte. 2024 belief sich die Ersparnis immerhin noch auf rund eine halbe Milliarde Euro bei einem Steuersatz von rund 9 Prozent.
Und es gibt noch viele andere Länder bei denen wir uns was abschauen können. Z.B. die USA mit ihrer Auslandsbesteuerung. Wenn du irgendwohin auswanderst und da weniger Steuern zahlst als in den USA, dann wird die Differenz in den USA fällig (Besteuerung des “Welteinkommens”). Das ist bestimmt nicht perfekt aber es ist ein Anfang.
Ich bekomme die Krätze wenn ich Typen wie den Milliardär Klaus-Michael Kühne sehe, der sich damals in Schweiz abgesetzt hat, der aber in Hamburg den Mäzen spielt weil er ja so heimatverbunden ist. Der ist so heimatverbunden, dass er seiner Heimat die Steuern vorenthalten hat. Zum Kotzen.
Aber CDU/CSU und FDP können selbst ihn noch überraschen:
https://www.surplusmagazin.de/reichster-deutscher-niedrigste-steuern-klausmichaelkuhne/