Die Nacht ist gerade zu fortgeschritten, um mich festlegen, ob der Kommentar gut ist, oder nicht gut ist.

  • Const@feddit.org
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    1 month ago

    Ich kann deine Frage beantworten: Nicht gut.

    Es wird zwar korrekt wahrgenommen, dass alle vorgeschlagenen Maßnahmen denen am meisten zu gute kommen, die es noch am besten haben, aber gleichzeitig erteilt man eine Absage an nicht-finanzielle staatliche Eingriffe, Sozialverträglichkeit und auch nur die leisesten Stimmen des sozialdemokratischen Keynesianismus (- links von dem sich der marktgläubige Author wohl eh keine Position vorzustellen vermag).

    Ich verstehe, wo die höhnischen Kommentare herkommen, dass man doch sehenden Auges ins Messer gelaufen sei und die zynischen Witze, warum man denn auf ein mal nicht mehr an den Markt glaube, sobald des Deutschen liebster Dino-Saft in Gefahr ist - ABER: Mir wäre es lieber, wenn sich der Staat handlungsfähig zeigt (Impuls zur ökologischen Transformation der Industrie, 9€ Ticket zurück, etc), als in meinem Hohn die Staatsräson der Schuldenbremse zu stützen.

    • Ooops@feddit.org
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      24
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      1 month ago

      Das Problem des deutschen Staates ist nicht Handlungsunfähigkeit, sondern Unwilligkeit, irgendetwas anderes zu tun als die sich selbst und die reichen Spender auf unsere Kosten zu bereichern, sowie die völlige Verdummung der Wählerschaft, die mehrheitlich entweder genau diese Scheiße immer wieder wählt, oder “das selbe aber in noch extremer und korrupter” für die Lösung hält.

  • AntonMuster@discuss.tchncs.de
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    1 month ago

    Egal was ich zu dem Thema lese und unabhängig vom Grund der Preissteigerung, am Ende komme ich irgendwie immer zu dem Ergebnis, dass ein Art Klimageld die mit Abstand beste Lösung ist. Der Anreize, den Verbrauch zu verringern, bleibt bestehen ohne gleichzeitig diejenigen unfair zu belasten, die ihr Verhalten nicht kurzfristig ändern können.
    Und den Mechanismus gäbe es auch schon längst, hätten die Ferengi nicht die offene Feldschlacht geplant.

  • kossa@feddit.org
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    10
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    1 month ago

    “Geld, das nicht da ist”

    “Schulden, schlimmschlimm”

    Joa, klassischer neoliberaler Brainwash. Kann in Ablage P. Die Lehre aus Bazooka, Doppelwums etc. ist doch, dass eben Geld da ist. Nur, dass es dumm genutzt wird, wenn es denn mal freigegeben wird. Wenn es um tatsächliche positive Veränderungen geht, dann ist es halt ganz opportun “kein Geld” zu haben ¯\_(ツ)_/¯

    Same old, same old.