„Warum sind die Linken jetzt auch noch an den Rechten schuld?“ Diese Frage wurde mir bei einer Diskussion gestellt, zu der ich vom Berliner Theatertreffen eingeladen war. Hintergrund der Frage war die bis in Feuilletons von Zeit, Süddeutscher Zeitung und Spiegel vorgedrungene These, ohne linke Identitätspolitik, Gendern, political correctness und „Wokismus“ gäbe es das Erstarken der Rechten nicht. Mit anderen... Weiterlesen »
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt. Der linke Spinner hat wohl den Zinseszins nicht verstanden 😅 (was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat)
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt.
Das war eine Einmalige Abgabe und ist was komplett anderes als einer jedes Jahr wiederkehrende Steuer.
was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat
Denk noch mal hart drüber nach, vielleicht musst du ein Vorzeichen umkehren aber dann kommst du vielleicht drauf.
Menschen, die nicht nennenswert zwischen 0,15 % 1,5 % oder 15 % unterscheiden können und für die einmalige Abgaben dasselbe sind wie jährlich wiederkehrende Steuern, sollten vielleicht weniger wild mit Vorschlägen um sich werfen.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von über 80% über die nächsten 10 Jahre. Das ist faktische Enteignung. Das haut unser Wirtschaftssystem aus den Fugen.
Gestreckt über 30 Jahre, also eine jährliche Abgabe in einer relativ großen Größenordnung. Und da kam ja noch die reguläre Vermögensteuer on Top. Aber gut, dann lass uns halt Milliardäre alle 30 Jahre mit 50% Abgabe belegen (oder 60%, why not?), und dann erheben wir eine niedrigere Vermögensteuer. Dann sind wir auf Adenauerkurs und unser Wirtschaftssystem gerettet.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von [über 80% über die nächsten 10 Jahre]
Regt sich über Menschen auf, die den Zinseszins angeblich nicht verstehen, aber versteht Steuerprogression nicht. Wenn jemand genug Vermögen hat, um 10 Jahre 15% abgeben zu müssen und immer noch in den Sphären liegt, dass er weiterhin 15% abgeben muss…ist er halt immer noch Milliardär. Ja wow, hat dann nach 10 Jahren statt 20 Milliarden Euro Vermögen nur noch 4 Milliarden Euro Vermögen…buhuu, diese Person wurde “faktisch enteignet” und steht nun bei der Tafel an.
Plus deine Rechnung unterschlägt ja auch fein wiederum die Zinsen, die der Milliardär in der Zeit erwirtschaftet 😅.
Ja, du findest es halt okay das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen und es stattdessen dem Staat zu übereignen. Ich finde das nicht okay. Und die Geschichte war nicht gnädig zu Ländern, die das auf die eine oder andere Art versucht haben.
Zuletzt bekommen sie ja genau keine Zinsen, weil das Geld nicht in bar irgendwo herumliegt, sondern zu 99 % in Unternehmungen investiert ist, die dann eben ausgepresst oder veräußert werden. dauerhaft 15 % macht einfach keiner.
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
sie ja genau keine Zinsen [bekommen]
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen. Wächst seit Jahrzehnten quasi gar nicht. Die 500 Millionen Dividende, die die Quands und Klattens jedes Jahr direkt überwiesen bekommen, existieren einfach nicht 😅.
das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen
Ja gut, ich würde mich auch ab einem gewissen Vermögen einfach damit zufrieden geben, Kapitalerträge wie ganz reguläres Einkommen zu versteuern. Und dann das Einkommen faktisch zu kappen mit 95% Einkommensteuer. So wie der alte Kommunist Adenauer das halt gemacht hat. Höchsteinkommen festlegen und 50% Vermögensabgabe, kleinere Vermögensteuer als 15% danach Wirtschaftswunder. Deal?
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
Macht keine Unternehmung dauerhaft. Auch Quandts BMW hatte in den letzten 30 Jahren einmal ne zweistellige Dividendenausschüttung. Wo kommt der Rest her, ganz konkret?
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen.
Brauchst mir keine Behauptungen in den Mund zu legen. Aber auch die meisten Milliardäre machen nicht dauerhaft 15% yoy auf ihr vermögen. Das ist der politischen Linken auch klar, es geht ja um die Enteignung.
Um beim Beispiel Klatten zu bleiben: das sind die Dividendenzahlungen (also, bar aufs Konto) der letzten zehn Jahre:
2026 - 597 Mio.
2025 - 584 Mio.
2024 - 815 Mio.
2023 - 1,15 Milliarden
2022 - 788 Mio.
2021 - 258 Mio.
2020 - 339 Mio.
2019 - 475 Mio.
2018 - 543 Mio.
2017 - 475 Mio.
2016 - 543 Mio.
2015 - 394 Mio.
Sind in Summe fast 7 Milliarden Euro Rendite. Kursgewinne noch nicht einmal berücksichtigt (die es bei BMW in diesem Zeitraum erstaunlicherweise auch fast nicht gab. Aber man hat ja andere Investments, die ggf. Kursgewinne UND Dividende abgeworfen haben). Nur auf ihren Anteil an BMW bezogen ist das ein Vermögenszuwachs von knapp 62%.
Dein komisches “in 10 Jahren verliert man dann rund 80 % seines Vermögens” ist also Humbug. Das dauert viel länger, und dann haben die immer noch unfassbar viel Geld. Gerade, wenn man diesem “Leistung muss sich lohnen” anhängt, sollte man doch eigentlich dafür sein, dass ein Vermögen über etwa eine Generation viel wert verliert. Damit die Kinder auch Leistung zeigen müssen. Was sie aber selbst bei 15% Vermögensteuer (auf solche gigantischen Vermögen, wohlgemerkt) nicht müssten. Weil, ob ich nun 4 Milliarden oder 50 Milliarden erbe…finanzielle Probleme habe ich trotzdem nicht. Aber die 46 Milliarden Euro könnten für die Gesellschaft richtig was bewegen.
Brauchst mir keine Behauptungen in den Mund zu legen
Ähm…du hast original geschrieben
Zuletzt bekommen sie ja genau keine Zinsen, weil das Geld nicht in bar irgendwo herumliegt
Ja doch. Durch Kursgewinne und, s.o., Dividenden. Zeig mir mal einen einzigen Milliardär, der in den letzten Jahren nicht sein Vermögen vermehrt hat (und es nicht gespendet hat).
Und auf meine anderen Punkte gehst du ja gar nicht ein. Ich hänge ja nicht gnadenlos an Vermögensteuern, aber ich hänge daran, die Vermögensungleichheit zu verringern. Die Vermögensteuer ist ja ein sehr einfacher Weg, aber man könnte ja eben über eine Änderung der Einkommensteuer bspw. große Vermögen gezielt langsamer wachsen lassen und dafür kleine Vermögen und Vermögensaufbau begünstigen. Ich habe nun selten die Gelegenheit mit Menschen zu diskutieren, die Vermögensteuern doof finden. Daher versuche ich rauszufinden, wo hier der Kompromiss wäre, um (große) Vermögensungleichheit in den Griff zu bekommen.
Kursgewinne wurden ja genau nicht abgeworfen sondern sind der Marktwert der Aktienbeteiligung. Ja, die kann jetzt für Vsteuer verfrühstückt werden. Wie macht Frau Klatten das? Achja und was fällt an, wenn Frau Klatten Unternehmensanteile veräußert?
Dein komisches “in 10 Jahren verliert man dann rund 80 % seines Vermögens” ist also Humbug. Das dauert viel länger, und dann haben die immer noch unfassbar viel Geld.
“Der Aktienmarkt” macht vor Inflation im Schnitt 9% Rendite langfristig. Im Schnitt und langfristig wird da also niemand 15% Zahlen können ohne Substanzverlust. Das ist nicht so komplex.
Und auf meine anderen Punkte gehst du ja gar nicht ein. Ich hänge ja nicht gnadenlos an Vermögensteuern, aber ich hänge daran, die Vermögensungleichheit zu verringern
Welchen habe ich ignoriert?
Die Vermögensteuer ist ja ein sehr einfacher Weg, aber man könnte ja eben über eine Änderung der Einkommensteuer bspw. große Vermögen gezielt langsamer wachsen lassen und dafür kleine Vermögen und Vermögensaufbau begünstigen.
Dagegen wehre ich mich auch garnicht kategorisch, nur ist eben ein negativer Zinseszinseffekt (du weisst, das was die Reichen immer Reicher werden lässt) und damit ein sehr scharfes Schwert. Wenns um das Begrenzen von Zuwachs geht wären z.B. Jahre mit Vermögensverlust zu Veschonen ein Mittel, um abrauchenden Unternehmen nicht noch schneller den Sarg zuzunageln.
Im Sinne der Schweiz bei 0-1 % sicherlich zu diskutieren. In Höhe von 12-15% einfach ein harter Reset unseres Wirtschaftssystems, völlig indiskutabel.
Im Schnitt und langfristig wird da also niemand 15% Zahlen können ohne Substanzverlust
Ja, das bezweifelt auch niemand. Aber zwischen eine Generation Milliardäre langsam auszuphasen und einer radikalen Enteignung innerhalb von 10 Jahren, ist halt ein meilenweiter Unterschied. Und ich verstehe nicht, warum unser Wirtschaftssystem kaputt sein sollte, wenn es in ca. 30 Jahren dann halt keine Milliardäre mehr gibt?!
Welchen habe ich ignoriert?
Meinen (resp. Adenauers) Weg über die Einkommensbegrenzung. Ich meine, wenn man die Steuertarife von 1949 nach Inflation auf heute umrechnet, dann wäre die Einkommensobergrenze bei ca. 850k. Bei einer durchschnittlichen 9% Rendite hätte man dann ja auch eine Vermögensobergrenze. Die läge dann so bei etwa 10 Mio. Euro. Dagegen sind die Linken ja geradezu großzügig mit 1 Milliarde 😅. Aber das würde halt voraussetzen, dass man Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne der ganz normalen Einkommensteuer unterwirft.
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt. Der linke Spinner hat wohl den Zinseszins nicht verstanden 😅 (was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat)
Das war eine Einmalige Abgabe und ist was komplett anderes als einer jedes Jahr wiederkehrende Steuer.
Denk noch mal hart drüber nach, vielleicht musst du ein Vorzeichen umkehren aber dann kommst du vielleicht drauf.
Menschen, die nicht nennenswert zwischen 0,15 % 1,5 % oder 15 % unterscheiden können und für die einmalige Abgaben dasselbe sind wie jährlich wiederkehrende Steuern, sollten vielleicht weniger wild mit Vorschlägen um sich werfen.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von über 80% über die nächsten 10 Jahre. Das ist faktische Enteignung. Das haut unser Wirtschaftssystem aus den Fugen.
Gestreckt über 30 Jahre, also eine jährliche Abgabe in einer relativ großen Größenordnung. Und da kam ja noch die reguläre Vermögensteuer on Top. Aber gut, dann lass uns halt Milliardäre alle 30 Jahre mit 50% Abgabe belegen (oder 60%, why not?), und dann erheben wir eine niedrigere Vermögensteuer. Dann sind wir auf Adenauerkurs und unser Wirtschaftssystem gerettet.
Regt sich über Menschen auf, die den Zinseszins angeblich nicht verstehen, aber versteht Steuerprogression nicht. Wenn jemand genug Vermögen hat, um 10 Jahre 15% abgeben zu müssen und immer noch in den Sphären liegt, dass er weiterhin 15% abgeben muss…ist er halt immer noch Milliardär. Ja wow, hat dann nach 10 Jahren statt 20 Milliarden Euro Vermögen nur noch 4 Milliarden Euro Vermögen…buhuu, diese Person wurde “faktisch enteignet” und steht nun bei der Tafel an.
Plus deine Rechnung unterschlägt ja auch fein wiederum die Zinsen, die der Milliardär in der Zeit erwirtschaftet 😅.
Ja, du findest es halt okay das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen und es stattdessen dem Staat zu übereignen. Ich finde das nicht okay. Und die Geschichte war nicht gnädig zu Ländern, die das auf die eine oder andere Art versucht haben.
Zuletzt bekommen sie ja genau keine Zinsen, weil das Geld nicht in bar irgendwo herumliegt, sondern zu 99 % in Unternehmungen investiert ist, die dann eben ausgepresst oder veräußert werden. dauerhaft 15 % macht einfach keiner.
in letzter zeit sehe ich ständig user, die ihrem namen wirklich ausgezeichnet gerecht werden :D
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen. Wächst seit Jahrzehnten quasi gar nicht. Die 500 Millionen Dividende, die die Quands und Klattens jedes Jahr direkt überwiesen bekommen, existieren einfach nicht 😅.
Ja gut, ich würde mich auch ab einem gewissen Vermögen einfach damit zufrieden geben, Kapitalerträge wie ganz reguläres Einkommen zu versteuern. Und dann das Einkommen faktisch zu kappen mit 95% Einkommensteuer. So wie der alte Kommunist Adenauer das halt gemacht hat. Höchsteinkommen festlegen und 50% Vermögensabgabe, kleinere Vermögensteuer als 15% danach Wirtschaftswunder. Deal?
Macht keine Unternehmung dauerhaft. Auch Quandts BMW hatte in den letzten 30 Jahren einmal ne zweistellige Dividendenausschüttung. Wo kommt der Rest her, ganz konkret?
Brauchst mir keine Behauptungen in den Mund zu legen. Aber auch die meisten Milliardäre machen nicht dauerhaft 15% yoy auf ihr vermögen. Das ist der politischen Linken auch klar, es geht ja um die Enteignung.
Um beim Beispiel Klatten zu bleiben: das sind die Dividendenzahlungen (also, bar aufs Konto) der letzten zehn Jahre:
2026 - 597 Mio.
2025 - 584 Mio.
2024 - 815 Mio.
2023 - 1,15 Milliarden
2022 - 788 Mio.
2021 - 258 Mio.
2020 - 339 Mio.
2019 - 475 Mio.
2018 - 543 Mio.
2017 - 475 Mio.
2016 - 543 Mio.
2015 - 394 Mio.
Sind in Summe fast 7 Milliarden Euro Rendite. Kursgewinne noch nicht einmal berücksichtigt (die es bei BMW in diesem Zeitraum erstaunlicherweise auch fast nicht gab. Aber man hat ja andere Investments, die ggf. Kursgewinne UND Dividende abgeworfen haben). Nur auf ihren Anteil an BMW bezogen ist das ein Vermögenszuwachs von knapp 62%.
Dein komisches “in 10 Jahren verliert man dann rund 80 % seines Vermögens” ist also Humbug. Das dauert viel länger, und dann haben die immer noch unfassbar viel Geld. Gerade, wenn man diesem “Leistung muss sich lohnen” anhängt, sollte man doch eigentlich dafür sein, dass ein Vermögen über etwa eine Generation viel wert verliert. Damit die Kinder auch Leistung zeigen müssen. Was sie aber selbst bei 15% Vermögensteuer (auf solche gigantischen Vermögen, wohlgemerkt) nicht müssten. Weil, ob ich nun 4 Milliarden oder 50 Milliarden erbe…finanzielle Probleme habe ich trotzdem nicht. Aber die 46 Milliarden Euro könnten für die Gesellschaft richtig was bewegen.
Ähm…du hast original geschrieben
Ja doch. Durch Kursgewinne und, s.o., Dividenden. Zeig mir mal einen einzigen Milliardär, der in den letzten Jahren nicht sein Vermögen vermehrt hat (und es nicht gespendet hat).
Und auf meine anderen Punkte gehst du ja gar nicht ein. Ich hänge ja nicht gnadenlos an Vermögensteuern, aber ich hänge daran, die Vermögensungleichheit zu verringern. Die Vermögensteuer ist ja ein sehr einfacher Weg, aber man könnte ja eben über eine Änderung der Einkommensteuer bspw. große Vermögen gezielt langsamer wachsen lassen und dafür kleine Vermögen und Vermögensaufbau begünstigen. Ich habe nun selten die Gelegenheit mit Menschen zu diskutieren, die Vermögensteuern doof finden. Daher versuche ich rauszufinden, wo hier der Kompromiss wäre, um (große) Vermögensungleichheit in den Griff zu bekommen.
Kursgewinne wurden ja genau nicht abgeworfen sondern sind der Marktwert der Aktienbeteiligung. Ja, die kann jetzt für Vsteuer verfrühstückt werden. Wie macht Frau Klatten das? Achja und was fällt an, wenn Frau Klatten Unternehmensanteile veräußert?
“Der Aktienmarkt” macht vor Inflation im Schnitt 9% Rendite langfristig. Im Schnitt und langfristig wird da also niemand 15% Zahlen können ohne Substanzverlust. Das ist nicht so komplex.
Welchen habe ich ignoriert?
Dagegen wehre ich mich auch garnicht kategorisch, nur ist eben ein negativer Zinseszinseffekt (du weisst, das was die Reichen immer Reicher werden lässt) und damit ein sehr scharfes Schwert. Wenns um das Begrenzen von Zuwachs geht wären z.B. Jahre mit Vermögensverlust zu Veschonen ein Mittel, um abrauchenden Unternehmen nicht noch schneller den Sarg zuzunageln.
Im Sinne der Schweiz bei 0-1 % sicherlich zu diskutieren. In Höhe von 12-15% einfach ein harter Reset unseres Wirtschaftssystems, völlig indiskutabel.
Falls du mir nicht glaubst, hier eine historische Simulation (in US Dollar, Kapitalertragsteuer noch nicht berücksichtigt). Da ist kein Vermögenserhalt möglich https://www.portfoliovisualizer.com/monte-carlo-simulation?s=y&sl=70zNY17tyD4A78JrIkFwpP
Ja, das bezweifelt auch niemand. Aber zwischen eine Generation Milliardäre langsam auszuphasen und einer radikalen Enteignung innerhalb von 10 Jahren, ist halt ein meilenweiter Unterschied. Und ich verstehe nicht, warum unser Wirtschaftssystem kaputt sein sollte, wenn es in ca. 30 Jahren dann halt keine Milliardäre mehr gibt?!
Meinen (resp. Adenauers) Weg über die Einkommensbegrenzung. Ich meine, wenn man die Steuertarife von 1949 nach Inflation auf heute umrechnet, dann wäre die Einkommensobergrenze bei ca. 850k. Bei einer durchschnittlichen 9% Rendite hätte man dann ja auch eine Vermögensobergrenze. Die läge dann so bei etwa 10 Mio. Euro. Dagegen sind die Linken ja geradezu großzügig mit 1 Milliarde 😅. Aber das würde halt voraussetzen, dass man Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne der ganz normalen Einkommensteuer unterwirft.