„Warum sind die Linken jetzt auch noch an den Rechten schuld?“ Diese Frage wurde mir bei einer Diskussion gestellt, zu der ich vom Berliner Theatertreffen eingeladen war. Hintergrund der Frage war die bis in Feuilletons von Zeit, Süddeutscher Zeitung und Spiegel vorgedrungene These, ohne linke Identitätspolitik, Gendern, political correctness und „Wokismus“ gäbe es das Erstarken der Rechten nicht. Mit anderen... Weiterlesen »
Je nachdem welcher Vorschlag gewinnt. Gegenfrage: Du bist Freiberufler und möchtest deine Altersvorsorge auf ETF aufbauen. Du hättest gerne 3000 Euro Netto im Monat zum ausgeben. Wie viele Millionen Vermögen denkst du brauchst du dafür?
Was heißt, je nachdem, welcher Vorschlag gewinnt? Hier und beim anderen Kommentar von dir in dem wir uns gerade parallel unterhalten, kommt es mir mehr und mehr so vor, als hättest du dich gar nicht mit der Sache auseinander gesetzt, gegen die du hier so wetterst.
Da, bitteschön, ganz konkret, die Pläne der Linken:
Und bei der ETF-Geschichte kommt es natürlich drauf an, in was du investierst. Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken. Auf was wolltest du hinaus?
Edit: Jährliche Ausschüttung korrigiert, ändert aber nix am Rest
Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken.
Was hart optimistisch ist. Sichere Entnahmerate ist eher bei 3, vielleicht 3,5 %, damit du in 30 Jahren Ruhestand nicht pleite gehst. Natürlich zahlste trotzdem deine 1000 Euro Krankenkasse im Monat, zahlst heute schon Kapitalertragsteuer. Ohne die sind wir schon bei 1,6 Millionen. Darfst du 0,5 % p.a. abgeben für Vaterstsat? Huch, jetzt brauchst du 2 Millionen Kapitalstock.
Ihr macht euch keien Vorstellungen, was das rundum Sorglospaket für den gemeinen Rentner faktisch kostet.
Was hart optimistisch ist. Sichere Entnahmerate ist eher bei 3, vielleicht 3,5 %, damit du in 30 Jahren Ruhestand nicht pleite gehst.
Nein, du entnimmst einfach nichts, weil die Rendite auf bspw MSCI World in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8% lag. Wenn du wie in meinem Beispiel nur 6% abschöpfst und den Rest reinvestierst, dann wird dein Vermögen sogar noch wachsen dabei.
Natürlich zahlste trotzdem deine 1000 Euro Krankenkasse im Monat
Tja, wärst du halt in der Gesetzlichen? Kann ja niemand was dafür, wenn du unsozial bist.
Nein, du entnimmst einfach nichts, weil die Rendite auf bspw MSCI World in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8% lag. Wenn du wie in meinem Beispiel nur 6% abschöpfst und den Rest reinvestierst, dann wird dein Vermögen sogar noch wachsen dabei.
Ja, du hast es fast. Die sichere Entnahmerate sorg dafür dass du bis 90 nicht pleite gehst, weil der Markt ja eben nicht jedes jahr linear 8 % macht, sondern auch mal +20 oder -30 %.
Das Risiko ist ansonsten, dass du eben im hohen alter pleite gehst, denn anders als eine staatliche Rente ist die Entnahmemöglichkeit aus ETF eben nicht staatlich garantiert.
Tja, wärst du halt in der Gesetzlichen? Kann ja niemand was dafür, wenn du unsozial bist.
Junge, ich bin in der gesetzlichen. Schau gerne was AG+AN so dafür löhnen im Höchstsatz. Der Freiberufler wird dann das dann aus eigener Tasche zahlen. Und mutmaßlich auch in der PKV nicht wesentlich weniger, wenn alt.
Vermögenssteuer, die Linke möchte das schon nach der ersten Million. Da wird bald jeder Eigenheimbesitzer, Inflation sei dank, fällig werden.
Ja Vermögenssteuer. Wie viel zahlt denn dann jemand mit Einer Million extra?
Je nachdem welcher Vorschlag gewinnt. Gegenfrage: Du bist Freiberufler und möchtest deine Altersvorsorge auf ETF aufbauen. Du hättest gerne 3000 Euro Netto im Monat zum ausgeben. Wie viele Millionen Vermögen denkst du brauchst du dafür?
Was heißt, je nachdem, welcher Vorschlag gewinnt? Hier und beim anderen Kommentar von dir in dem wir uns gerade parallel unterhalten, kommt es mir mehr und mehr so vor, als hättest du dich gar nicht mit der Sache auseinander gesetzt, gegen die du hier so wetterst.
Da, bitteschön, ganz konkret, die Pläne der Linken:
https://www.die-linke.de/themen/steuern/vermoegensteuer/
Und bei der ETF-Geschichte kommt es natürlich drauf an, in was du investierst. Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken. Auf was wolltest du hinaus?
Edit: Jährliche Ausschüttung korrigiert, ändert aber nix am Rest
Was hart optimistisch ist. Sichere Entnahmerate ist eher bei 3, vielleicht 3,5 %, damit du in 30 Jahren Ruhestand nicht pleite gehst. Natürlich zahlste trotzdem deine 1000 Euro Krankenkasse im Monat, zahlst heute schon Kapitalertragsteuer. Ohne die sind wir schon bei 1,6 Millionen. Darfst du 0,5 % p.a. abgeben für Vaterstsat? Huch, jetzt brauchst du 2 Millionen Kapitalstock.
Ihr macht euch keien Vorstellungen, was das rundum Sorglospaket für den gemeinen Rentner faktisch kostet.
Nein, du entnimmst einfach nichts, weil die Rendite auf bspw MSCI World in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8% lag. Wenn du wie in meinem Beispiel nur 6% abschöpfst und den Rest reinvestierst, dann wird dein Vermögen sogar noch wachsen dabei.
Tja, wärst du halt in der Gesetzlichen? Kann ja niemand was dafür, wenn du unsozial bist.
Ja, du hast es fast. Die sichere Entnahmerate sorg dafür dass du bis 90 nicht pleite gehst, weil der Markt ja eben nicht jedes jahr linear 8 % macht, sondern auch mal +20 oder -30 %.
Siehe auch Gerd Kommer - 4% Entnahme aus Aktien und ETFs als Rente – ist das machbar? - https://www.youtube.com/watch?v=RLBh9lM5ASg
Das Risiko ist ansonsten, dass du eben im hohen alter pleite gehst, denn anders als eine staatliche Rente ist die Entnahmemöglichkeit aus ETF eben nicht staatlich garantiert.
Junge, ich bin in der gesetzlichen. Schau gerne was AG+AN so dafür löhnen im Höchstsatz. Der Freiberufler wird dann das dann aus eigener Tasche zahlen. Und mutmaßlich auch in der PKV nicht wesentlich weniger, wenn alt.