• rbn@sopuli.xyz
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    3
    ·
    11 小时前

    Aus meiner Sicht wäre eine sinnvolle Lösung, die Grundgebühr für den Netzanschluss abhängig von der maximalen Leistung zu staffeln.

    In der Vergangenheit hat das Modell gut funktioniert, die Kosten für Kraftwerke, Netze etc. auf den Verbrauch umzulegen. Derzeit sinkt der Netzbezug durch PV im Jahresmittel relativ stark ab. Die Netzbetreiber und Energieversorger haben aber immer noch annähernd dieselben Kosten, da sie für die Lastspitzen noch immer dieselben Kapazitäten bereit halten müssen, da ja jeder Kunde bei Bedarf beliebig aus dem Netz ziehen kann. Wenn nur noch bei Dunkelflaute aus dem Netz bezogen wird, so ist für mich einleuchtend, dass man mit den normalen kWh-Preisen nicht ganzjährig die Infrastruktur finanzieren kann.

    Würde man nun beispielsweise ein Modell anbieten, bei dem ich als Kunde meinen maximalen Netzbezug deckeln (zum Beispiel Absicherung mit nur 20A statt 50A am Hausanschlusskasten oder einfach durch Messung am Smartmeter), so könnte man auf der Netzseite viel präziser planen, die Infrastruktur kleiner dimensionieren und damit auch die Kosten verringern.

    Als Kunde wiederum hätte ich dann einen starken Anreiz, durch Installation von Akkus oder gesteuerte Verbraucher, so wenig Lastspitzen wie möglich zu haben, da ich dann in einen günstigeren Tarif wechseln kann.

    • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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      1
      ·
      5 小时前

      Würde man nun beispielsweise ein Modell anbieten, bei dem ich als Kunde meinen maximalen Netzbezug deckeln (zum Beispiel Absicherung mit nur 20A statt 50A am Hausanschlusskasten oder einfach durch Messung am Smartmeter),

      Blöd gefragt: Wie machen das denn die anderen Länder, die solche leistungsbasierten Anschlusskosten haben?

      Die Sicherungen sind ja in erster Linie Schutzeinrichtung und nicht als Leistungsbegrenzung vorgesehen. Man kann eine Sicherung durchaus um einiges überlasten, bevor sie auslöst. Das scheint mir nicht der richtige Ansatz. Außerdem bedeutet eine Überlastung der Sicherung bei den Panzersicherungen des Hauptanschluss gleich den Notfall-Einsatz eines Elektrikers vom Netzbetreiber. Mit sowas wollen sich die Netzbetreiber ganz sicher nicht ständig rumschlagen müssen.

      Ein Smartmeter kann natürlich die Last erkennen, misst aber nur, und dann braucht es ja trotzdem noch irgendeine technische Vorrichtung, die die Leistung begrenzt.

      Die heute üblichen Begrenzungen sind ja entweder Rundsteuerempfänger, aber der schaltet ja komplett ab. Oder Signale an die Endgeräte, damit diese selbst die Leistung reduzieren. Das geht aber nicht für sämtliche Verbraucher.

      • rbn@sopuli.xyz
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        1
        ·
        31 分钟前

        Ich weiß nicht wie es in der Praxis gehandhabt wird, aber ich würde es grundsätzlich legitim finden, dass ein Smartmeter / Rundsteuerempfänger bei einer signifikanten Überziehung der vereinbarten Leistung die Verbindung zum Netz kappt. Zumindest, wenn die aktuelle Situation im Stromnetz das erfordert.

        Wenn ich bspw. sage, mein Haushalt braucht nur 20A, dann könnte man aus meiner Sicht ruhig sagen, dass das System bei 20A oder meinetwegen auch mit etwas Puffer bei 25A kappt. Bzw. es dem Netzbetreiber erlaubt wäre, wenn die Notwendigkeit besteht.

        Man könnte auch bestimmte Verbraucher für die Netzbetreiber schaltbar machen analog §14a EnWG, sodass priorisierte Verbraucher wie Kühlschränke und Gefriertruhen davon nicht betroffen wären.

        In neueren oder modernisierten Häusern hat man relativ oft sowieso schon Smarthomekomponenten, mit denen man den Gesamtverbrauch und Netzbezug überwachen kann (“Nulleinspeisung”). So könnte man dann einer Gesamtabschaltung zuvorkommen, indem man Wallbox, Wärmepumpe, notfalls auch Herd etc. einfach abschaltet, wenn man nah am Limit ist.

        Solange dieses Modell in einer längeren Übergangszeit freiwillig bleibt, wäre das für mich eine gute Lösung für Häuser mit hohem Autarkiegrad und netzdienlichem Verbrauch die Kosten zu senken. Und zwar nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Betreiberseite.

      • FleetingTit@feddit.org
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        1
        ·
        5 小时前

        Hier wird das ein bisschen aus der Perspektive von Kalifornien erklärt. Ist natürlich nicht 1:1 bei uns umsetzbar, aber einzelne Bausteine davon könnten unser Netz schon signifikant entlasten.

  • KatherinaReichelt@feddit.org
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    43
    ·
    2 天前

    Es ist bitter zu sehen, wie gerade Leute systematisch bestraft werden, die in den letzten Jahren das Richtige gemacht haben und sich in Anbetracht der Klimakatastrophe vernünftig verhalten haben. Wer bereits ein E-Auto hat, profitiert null vom Tankrabatt. Der subventioniert alle, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Wer privat investiert hat und eine Solaranlage auf dem Dach installiert hat, wird hier jetzt wieder bestraft. Das zieht sich einmal komplett durch alle Genres - da gibt es dann massive Subventionen für Fleischkonsum, aber den höheren Mehrwertsteuersatz für Fleischalternativen. Wir subventionieren mal wieder mit Milliarden irgendwelche Autos (immerhin gerade eAutos) und wer Fahrrad fährt, geht leer aus. Beim Deutschlandticket erhöhen wir dann weiter fleißig die Preise. Und nachdem jahrelang verbreitet wurde, dass die Leute weniger fliegen sollen, sind dann während Covid völlig leere Flugzeuge völlig sinnlos rumgeflogen, schick subventioniert. Ich seh da auch schon wieder Rettungspakete für Fluggesellschaften kommen.

    Wir subventionieren absichtlich den falschen Lebensstil und das ist bitter.

    • BigShammy80@feddit.org
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      6
      ·
      1 天前

      Der subventioniert alle, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.

      Oder hilft Menschen, die sich bisher kein neues eAuto leisten konnten oder wegen Infrastruktur kein eAuto fahren wollen, weil z.B. keine Lademöglichkeit vor der Tür oder auf Arbeit…

      Ja, ich hätte auch gern ein eAuto, ein Haus mit Ladestation und Solar, damit ich umsonst “tanken” kann…

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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    29
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    2 天前

    Ich finde, man sollte den Umbau der Netze nach dem Verursacherprinzip finanzieren: Der Umbau ist nötig, weil fossile Energie unsicher, und zunehmend unwirtschaftlich ist, und ihre Nutzung direkt das Klima zerstört. Der Umbau ist nötig, um die verursachten Schäden zu mindern.

    Folglich sollte der Umbau finanziert werden, indem die weitere Nutzung fossiler Energie mit Gebühren für den nötigen Umbau belegt wird. Wenn eine Fleischerei mit Gestank die Nachbarschaft belästigt und deswegen nach Recht und Gesetz Filter einbauen muss, um den Gestank zu beseitigen, müssen doch auch nicht die Nachbarn die Kosten tragen.