Damit gehören Lehrer zu den Spitzenverdienern. Die bekommen das zwar nicht brutto, aber netto genauso viel wie angestellte Spitzenverdiener. Und deren Pension wollen wir gar nicht erst wissen. Da fängt dann Unfrieden an.
Das kann man auch nur schreiben, wenn man keine Lehrer-Beamten-Besoldung und deren Höhe kennt. Ich persönlich finde den Kinderzuschlag und den Ehegattenzuschlag frech und unfair gegenüber Angestellten. Ganz zu schweigen vom Krankenkassenzuschlag für die Kinder (der dafür sorgt, dass Besmtenkinder in der PrivatKK günstiger versichert sind als über die Gesetzliche KK)
Sehe ich überhaupt nicht so. Das ist der einzige echte Hebel den es gibt um mehr qualifizierte Leute ins Lehramtsstudium zu bekommen und in dem Zug dann auch das Niveau anzuheben. Wenn wir alle uns über PISA ärgern und neidisch nach Skandinavien schauen dann gehört das eben auch dazu. Wir wollen doch, dass der Lehrerjob die besten Leute anzieht.
Ich finde, die immensen Privilegien verführen zu Missbrauch und Ausnutzung. Wenn du an Kinderzuschlägen und Ehegattenzuschlägen, so viel bekommst, dass du nur noch Halbtags arbeiten musst, und trotzdem im 100k Brutto-Angestellten-Niveau-dein-Netto bekommst, dann hat das nichts mit „die besten anziehen“ zu tun.
Schon mal gefragt warum so viele Lehrerinnen nur Halbtags arbeiten? In Ketten-Elternzeit. Am besten mal t drei Kindern. Denn beim Dritten gibt es nochmal einen richtigen Batzen obendrauf. Und btw. da ist dann die Vollzeitstelle blockiert für 9(!) Jahre. Da wird nichts nachbesetzt. Die Fehlstunden müssen meist die männlichen Kollegen ausgleichen. Übrigens ein Statement von einem männlichen Lehrer, der ständig Vertretungsstunden schiebt. Ein gut behütetes Geheimnis, den da würden gleich alle Frauen-Gleichberechtigung-Mütter-Sexist rufen. Das sagt kein Politiker der Verstand hat und gewählt werden möchte.
Neinneinnein, mein Mitleid hält sich im Grenzen, denn ich habe echt zu viele Lehrer im Familien- und Bekanntkreis. Und die haben den Job nicht aus Freude am Unterrichten gewählt. Diese Lehrer, die du meinst, würden den Job auch für wenig Geld machen. Geld ist deren Motivation nämlich nicht.
Mein Take wäre - Kinder- und Ehegattenzuschüsse kürzen und schon ist das Lehrkräftprlem schnell gelöst.
Teilzeitbeschäftigung erreicht einen neuen Rekord. Bei Lehrerinnen war die Quote mit 50,7 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei Lehrern.
Elternzeit ist ein gesetzliches Ding, das kannst du überall genauso durchziehen. Ich bin in der freien Wirtschaft in der IT und verdiene ähnlich, aber aus dem Homeoffice und an 50% der Tage habe ich nichtmal geduscht und noch die Jogginghose an. Ich kann mir meine Zeit einteilen und zwischendurch einkaufen oder die Wäsche machen oder auch mal ein zweites Frühstück. Und vor allem arbeite ich mit erwachsenen und rationalen Menschen zusammen. Wer sich den täglichen Schulalltag gibt der arbeitet auf jeden Fall härter und soll dann auch entsprechend verdienen. Ich bin dankbar, dass es Leute gibt die sich den Kindern annehmen und versuchen in dem Chaos noch nützliches Wissen zu vermitteln. Ich könnte das jedenfalls nicht, aus meiner Sicht ist das Gehaltsniveau klar verdient und auch notwendig wenn wir den Bildungsstandard verbessern wollen.
Klar ist Elternzeit ein gesetzliches Ding. Da du ja ein Spitzenverdiener bist, kannst du dich auf eine ordentliche Steuerlast einstellen. Auf allen Ebenen: Einkommenssteuer, Pflegekasse, Krankenkasse, Sozibeitrag, Kitabeiträge. Irgendwer muss ja die Mittelschicht entlasten /s
Nur an die Pfünde der Beamten, da wird nicht rangegangen. Denn die sind ja keine Spitzenverdiener. Sind zwar statistisch überdurchschnittlich wohlhabend im Alter. Aber beitragen zum gemeinen Volkswohl, dass sollen sie nicht.
Die Pfründe der Beamten sind halt aber auch Teil des Anreizsystems. Wenn man sich für die Beamtenlaufbahn entscheidet dann spielt da eben auch die Pension und die Beihilfe zur Privatversicherung usw. eine Rolle. Wenn man das wegnimmt verändert man halt die Rechnung und die Entscheidung fällt dann im Zweifel auch mal anders aus. Vor allem bei jetzt Verbeamteten ist das halt doch schon durch, denn nachträglich den Leuten etwas wegnehmen was für die Entscheidung wesentlich war und auch rechtlich und vertraglich fest zugesichert wurde, das geht in einem Rechtsstaat eh nicht. Das heißt die Pfründe der Beamten stehen sowieso nur für neue Verbeamtungen/Verträge zur Disposition. Und damit würde jeder finanzielle Entlastungseffekt sowieso Jahrzehnte dauern und dazu eben auch die Neueinstellungen belasten. Es sei denn man würde ein finanziell äquivalentes Angestelltenverhältnis schaffen, wodurch dann eben die Entlastung wieder wegfällt. Die einzige bleibende Entlastung wäre vielleicht der Wegfall der doppelten Verwaltungssysteme bei Rente und Pension und GKV und PKV. Das wird aber zu wenig sein um den Durchbruch beim Auffangen der Demografie zu bringen.
Mal abgesehen davon hat das Beamtentum halt auch ganz handfeste Nachteile, du tust so als ob das nur paradiesische Verhältnisse wären. Die Beamtenlaufbahn steht ja jedem offen aber ich nehme mal an du bist selber nicht verbeamtet und wirst dafür doch auch gute Gründe gehabt haben?
Mir geht es darum: Offensichtlich ist unser Sozialstaat, wie er derzeit läuft finanziell nicht tragfähig. Deshalb werden Wege gesucht das zu ändern: weniger Ausgaben oder mehr Einnahmen oder beides.
Bei mehr Einnahmen wird auf die Menschen gezielt, die über 70.000€ im Jahr verdienen (5.850€ Brutto im Monat). Diese Leute sollen nun einen Großteil der Mehrausgaben schultern. Weil sie ja „reich“ sind.
Beamte besitzen überdurchschnittlich viel Vermögen und sind überdurchschnittlich wohlhabend im Alter. Warum sollen Beamte nicht auch ihren Beitrag zahlen?
Deine Argumente, der Staat könne daran nichts ändern, stimmt nicht. Das geht jederzeit.
Und mich persönlich spricht das Beamtentum nichts an, da es Menschen anzieht, die einen planbaren Lebensweg vorziehen (inkl Beförderung nach Dienstalter). Mir ging es nie um Geld im Job. Und ich bin auch nicht neidisch auf deinen Beamtenjob.
Dass ich jetzt einen fettbezahlten Job habe liegt schlicht daran, dass ich mich anstrenge, verlässlich bin und gute Ergebnisse bringe. Neben sich nicht verarschen lassen natürlich. Ich bevorzuge ein Leben, dass ich gestalten kann und nicht gestaltet werde. Das ist konträr zu Beamtendenke.
Denn die besonders qualifizierten Lehrer haben seit 1945 dafür gesorgt, dass alle Schüler gut ausgebildet wurden und jetzt als kritische Bürger Propaganda durchschauen so dass sie die Politiker wählen, die das Beste für unsere Gesellschaft tun. Kaum einer unter 90 wählt eine Partei, die seine Interessen nicht bestmöglich repräsentiert, da in öffentlichen Debatten billiger Populismus durchschaut und vom Wähler bestraft wird.
Man sollte auch bedenken, dass es viele Lehrer gibt die nicht verbeamtet sind und deutlich schlechter dastehen.
Die Diskussion, was für gewisse Berufsgruppen gerechtfertigt ist und was nicht finde ich immer schwierig.
Ich arbeite bei einem IG Metall Konzern, die Leute werden hier oft zurecht als Industriebeamten bezeichnet. Empfinde ich auch deutlich als über bezahlt.
Finde man sollte viel mehr Vermögen besteuern, anstatt rein Arbeit, da Arbeit deutlich mehr besteuert wird als Einkommen via Erbe, Mieten, Kapitalerträge etc.
Und deren Pension wollen wir gar nicht erst wissen
Deswegen sollten wir das Rentenniveau auf das Pensionsniveau steigern. Und durch die Bank weg Gehälter steigern, damit die Lehrer ein normales Gehalt haben.
Ab 100.000€ im Jahr Spitzenverdiener
Ab 70.000€ im Jahr Gutverdiener.
Damit gehören Lehrer zu den Spitzenverdienern. Die bekommen das zwar nicht brutto, aber netto genauso viel wie angestellte Spitzenverdiener. Und deren Pension wollen wir gar nicht erst wissen. Da fängt dann Unfrieden an.
Das sollen sie bitte auch.
Das kann man auch nur schreiben, wenn man keine Lehrer-Beamten-Besoldung und deren Höhe kennt. Ich persönlich finde den Kinderzuschlag und den Ehegattenzuschlag frech und unfair gegenüber Angestellten. Ganz zu schweigen vom Krankenkassenzuschlag für die Kinder (der dafür sorgt, dass Besmtenkinder in der PrivatKK günstiger versichert sind als über die Gesetzliche KK)
Sehe ich überhaupt nicht so. Das ist der einzige echte Hebel den es gibt um mehr qualifizierte Leute ins Lehramtsstudium zu bekommen und in dem Zug dann auch das Niveau anzuheben. Wenn wir alle uns über PISA ärgern und neidisch nach Skandinavien schauen dann gehört das eben auch dazu. Wir wollen doch, dass der Lehrerjob die besten Leute anzieht.
Ich finde, die immensen Privilegien verführen zu Missbrauch und Ausnutzung. Wenn du an Kinderzuschlägen und Ehegattenzuschlägen, so viel bekommst, dass du nur noch Halbtags arbeiten musst, und trotzdem im 100k Brutto-Angestellten-Niveau-dein-Netto bekommst, dann hat das nichts mit „die besten anziehen“ zu tun.
Schon mal gefragt warum so viele Lehrerinnen nur Halbtags arbeiten? In Ketten-Elternzeit. Am besten mal t drei Kindern. Denn beim Dritten gibt es nochmal einen richtigen Batzen obendrauf. Und btw. da ist dann die Vollzeitstelle blockiert für 9(!) Jahre. Da wird nichts nachbesetzt. Die Fehlstunden müssen meist die männlichen Kollegen ausgleichen. Übrigens ein Statement von einem männlichen Lehrer, der ständig Vertretungsstunden schiebt. Ein gut behütetes Geheimnis, den da würden gleich alle Frauen-Gleichberechtigung-Mütter-Sexist rufen. Das sagt kein Politiker der Verstand hat und gewählt werden möchte.
Neinneinnein, mein Mitleid hält sich im Grenzen, denn ich habe echt zu viele Lehrer im Familien- und Bekanntkreis. Und die haben den Job nicht aus Freude am Unterrichten gewählt. Diese Lehrer, die du meinst, würden den Job auch für wenig Geld machen. Geld ist deren Motivation nämlich nicht.
Mein Take wäre - Kinder- und Ehegattenzuschüsse kürzen und schon ist das Lehrkräftprlem schnell gelöst.
https://taz.de/Arbeit-an-deutschen-Schulen/!6106982
https://de.statista.com/themen/10852/lehrkraefte-in-deutschland/#topicOverview
https://www.lehrer-online-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/lehrer-online-bw/Downloadliste STEWI und VERSETZUNG/Hinweise Elternzeit Beamte 11_20.pdf?attachment=true
Elternzeit ist ein gesetzliches Ding, das kannst du überall genauso durchziehen. Ich bin in der freien Wirtschaft in der IT und verdiene ähnlich, aber aus dem Homeoffice und an 50% der Tage habe ich nichtmal geduscht und noch die Jogginghose an. Ich kann mir meine Zeit einteilen und zwischendurch einkaufen oder die Wäsche machen oder auch mal ein zweites Frühstück. Und vor allem arbeite ich mit erwachsenen und rationalen Menschen zusammen. Wer sich den täglichen Schulalltag gibt der arbeitet auf jeden Fall härter und soll dann auch entsprechend verdienen. Ich bin dankbar, dass es Leute gibt die sich den Kindern annehmen und versuchen in dem Chaos noch nützliches Wissen zu vermitteln. Ich könnte das jedenfalls nicht, aus meiner Sicht ist das Gehaltsniveau klar verdient und auch notwendig wenn wir den Bildungsstandard verbessern wollen.
Klar ist Elternzeit ein gesetzliches Ding. Da du ja ein Spitzenverdiener bist, kannst du dich auf eine ordentliche Steuerlast einstellen. Auf allen Ebenen: Einkommenssteuer, Pflegekasse, Krankenkasse, Sozibeitrag, Kitabeiträge. Irgendwer muss ja die Mittelschicht entlasten /s
Nur an die Pfünde der Beamten, da wird nicht rangegangen. Denn die sind ja keine Spitzenverdiener. Sind zwar statistisch überdurchschnittlich wohlhabend im Alter. Aber beitragen zum gemeinen Volkswohl, dass sollen sie nicht.
Die Pfründe der Beamten sind halt aber auch Teil des Anreizsystems. Wenn man sich für die Beamtenlaufbahn entscheidet dann spielt da eben auch die Pension und die Beihilfe zur Privatversicherung usw. eine Rolle. Wenn man das wegnimmt verändert man halt die Rechnung und die Entscheidung fällt dann im Zweifel auch mal anders aus. Vor allem bei jetzt Verbeamteten ist das halt doch schon durch, denn nachträglich den Leuten etwas wegnehmen was für die Entscheidung wesentlich war und auch rechtlich und vertraglich fest zugesichert wurde, das geht in einem Rechtsstaat eh nicht. Das heißt die Pfründe der Beamten stehen sowieso nur für neue Verbeamtungen/Verträge zur Disposition. Und damit würde jeder finanzielle Entlastungseffekt sowieso Jahrzehnte dauern und dazu eben auch die Neueinstellungen belasten. Es sei denn man würde ein finanziell äquivalentes Angestelltenverhältnis schaffen, wodurch dann eben die Entlastung wieder wegfällt. Die einzige bleibende Entlastung wäre vielleicht der Wegfall der doppelten Verwaltungssysteme bei Rente und Pension und GKV und PKV. Das wird aber zu wenig sein um den Durchbruch beim Auffangen der Demografie zu bringen.
Mal abgesehen davon hat das Beamtentum halt auch ganz handfeste Nachteile, du tust so als ob das nur paradiesische Verhältnisse wären. Die Beamtenlaufbahn steht ja jedem offen aber ich nehme mal an du bist selber nicht verbeamtet und wirst dafür doch auch gute Gründe gehabt haben?
Mir geht es darum: Offensichtlich ist unser Sozialstaat, wie er derzeit läuft finanziell nicht tragfähig. Deshalb werden Wege gesucht das zu ändern: weniger Ausgaben oder mehr Einnahmen oder beides.
Bei mehr Einnahmen wird auf die Menschen gezielt, die über 70.000€ im Jahr verdienen (5.850€ Brutto im Monat). Diese Leute sollen nun einen Großteil der Mehrausgaben schultern. Weil sie ja „reich“ sind.
Beamte besitzen überdurchschnittlich viel Vermögen und sind überdurchschnittlich wohlhabend im Alter. Warum sollen Beamte nicht auch ihren Beitrag zahlen?
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/selbstständige-und-beamte-haben-das-meiste-vermögen/ar-AA1NMQtw
https://die-korrespondenten.de/altersvorsorge-vermoegen-diw-beamte/
Deine Argumente, der Staat könne daran nichts ändern, stimmt nicht. Das geht jederzeit.
Und mich persönlich spricht das Beamtentum nichts an, da es Menschen anzieht, die einen planbaren Lebensweg vorziehen (inkl Beförderung nach Dienstalter). Mir ging es nie um Geld im Job. Und ich bin auch nicht neidisch auf deinen Beamtenjob.
Dass ich jetzt einen fettbezahlten Job habe liegt schlicht daran, dass ich mich anstrenge, verlässlich bin und gute Ergebnisse bringe. Neben sich nicht verarschen lassen natürlich. Ich bevorzuge ein Leben, dass ich gestalten kann und nicht gestaltet werde. Das ist konträr zu Beamtendenke.
Denn die besonders qualifizierten Lehrer haben seit 1945 dafür gesorgt, dass alle Schüler gut ausgebildet wurden und jetzt als kritische Bürger Propaganda durchschauen so dass sie die Politiker wählen, die das Beste für unsere Gesellschaft tun. Kaum einer unter 90 wählt eine Partei, die seine Interessen nicht bestmöglich repräsentiert, da in öffentlichen Debatten billiger Populismus durchschaut und vom Wähler bestraft wird.
Investition in die Bildung ist doch der beste Schritt genau hier gegen zusteuern.
Investition hilft nicht, wenn Lehrer während des Referendariats systemkonform gemacht werden und das System keine selbständig denkenden Bürger will.
Das gilt aber eben nur für verbeamtete Lehrer.
Man sollte auch bedenken, dass es viele Lehrer gibt die nicht verbeamtet sind und deutlich schlechter dastehen.
Die Diskussion, was für gewisse Berufsgruppen gerechtfertigt ist und was nicht finde ich immer schwierig.
Ich arbeite bei einem IG Metall Konzern, die Leute werden hier oft zurecht als Industriebeamten bezeichnet. Empfinde ich auch deutlich als über bezahlt.
Finde man sollte viel mehr Vermögen besteuern, anstatt rein Arbeit, da Arbeit deutlich mehr besteuert wird als Einkommen via Erbe, Mieten, Kapitalerträge etc.
Deswegen sollten wir das Rentenniveau auf das Pensionsniveau steigern. Und durch die Bank weg Gehälter steigern, damit die Lehrer ein normales Gehalt haben.