“wir können uns diese faulen sozialschmarotzer nicht länger leisten, die es sich in der sozialen hängematte gemütlich machen und von der arbeit anderer leben. wir sollten uns nehmen, was rechtmäßig uns gehört: höhere vermögenssteuer, soziale umverteilung, bedingungsloses grundeinkommen.”


Das politische System hat lange funktioniert denn der Hauptwählerschaft ging es immer besser. Vor allem besser als der Generation davor. Den Effekt gibt es nicht mehr, Bevölkerung unzufrieden. Jetzt scheint Populismus und Hass besser zu funktionieren.
Ist aber nur mein Eindruck, habe keine Evidenz für die Behauptung.
Hat es leider nicht. Die DDR hat ein besseres Leben für die Westdeutschen erzwungen.
Nach der Wende ist die Produktivität stärker gestiegen als die Löhne. Das Leben wurde besser, es hätte aber besserer werden müssen.
Die Bevölkerung hat keine Vorbilder um erkennen zu können, was sie anders machen müsste.
https://www.pufendorf-gesellschaft.org/post/reallöhne-produktivität-und-sparen
https://www.geldsyndrom.de/Kapitel/Loehne/Loehne.htm
naja also die lohnstagnation hat in westdeutschland schon 1970 begonnen, 20 jahre vor dem ende der DDR. dass also die ddr allein die guten lebensstandards im westen erzwungen hätte, kann dadurch nicht gehalten werden.
Ich befürchte ohne Suche ist dies mir Paywall, aber die Produktivität sank auch und die Löhne stagnierten entsprechend. Die Schere wie in den USA ging erst später auseinander.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249537/umfrage/historische-entwicklung-von-produktivitaet-und-realloehnen-in-deutschland/