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Eine solche Normalisierung schaffen Parteien nur bedingt von allein. Die haben zwar Diskursstrategien, um sich im Mainstream zu etablieren. Das nennt sich Metapolitik, aus der Neuen Rechten kennen wir das schon lange. Aber Normalisierung entsteht, wenn andere Parteien Themen und Sprache solcher Akteure übernehmen. Insofern haben die Mainstreamparteien den Gegner groß gemacht, den sie eigentlich klein halten wollten.
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Der zweite Punkt: Die Parteien sollten endlich über ihre eigenen Themen sprechen. Sven Schulze war kaum nominiert, da verkündete er bereits, er werde Migration in den Mittelpunkt stellen. Nach Lage der Dinge - egal welche Migrationspolitik man befürwortet - ist das kein Weg, um die AfD zu schwächen.
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AFAIK: Der Begriff Mainstream-Parteien ist schon länger üblich und findet sich in wissenschaftlichen Arbeiten, auf Wikipedia, …
Ich finde auf ganz Wikipedia nur vier Erwähnungen:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial%3ASuche&search=mainstreamparteien
https://de.wikipedia.org/w/index.php?search="Mainstream-Parteien"&title=Spezial%3ASuche
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Es ist aber genau das Narativ der AfD: Wir gegen den Mainstream (implizit auch keine Unterscheidung zwischen Parteien, “sind doch eh alle miteinander im Bunde”). Das Wort Mainstream findet seid den 80ern Verwendung, aber rechte Kreise haben es für sich umfunktioniert, richtig populär dann mit Trump seit 2016. Rechte nutzten “Mainstream” und “Mainstreamparteien” immer gerne als Dog Whistle für “Altparteien” und “Kartellparteien”, in den letzten 2 Jahren nach meinem Gefühl nochmal sehr viel stärker. Genau weil es ein Wort ist, dass die AfD aus ihrer inszinierten Opferrolle gegen ihre politischen Gegner (alle anderen Parteien) einsetzt, kommt kein Mensch darauf, die AfD eine Mainstreampartei zu nennen. Und das obwohl die AfD seit 2013 existiert und nach Umfragen stärkste Kraft ist.