Der dude baut in werken häuser mit seinen schülern? Was ne geile sau
Man darf die AfD mit diesem Mist nicht durchkommen lassen.
Beamte sind eben nicht zur passiven Neutralität verpflichtet sondern müssen sich sogar aktiv für die freiheitlich demokratische Grundordnung einsetzen.Das steht auch im Landesbeamtengesetz von Sachsen-Anhalt:
§ 8b
(1) In ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis darf nur berufen werden, wer die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.Wenn Behörden ihre Beamten aus Angst vor der AfD abmahnen und im Regen stehen lassen, untergraben sie damit die fdGo nur.
Wenn Behörden ihre Beamten aus Angst vor der AfD abmahnen und im Regen stehen lassen
Und verstoßen damit gegen § 8b.
Die Zweckentfremdung der Neutralität ist irgendwie schon ein “interessantes” Thema, wenn ich das mal mit zynischem Theoretikerblick sagen darf. Auf der re:publica gab es ja auch einen Vortrag dazu, wie die Neutralität der Medien und ihre möglichst sachlichen Formulierungen eigentlich immer mehr rechtes Gedankengut legitimieren.
Es ist schon klar, dass man bei der AfD auf ganz konkrete Punkte zeigen kann, warum eine nicht-neutrale Sprache wichtig ist, aber ich glaube, man spürt irgendwo doch trotzdem, dass da Einfallstor liegt, was von alle Seiten gegen alle Seiten benutzt werden kann. Im Diskursraum wäre das eine Art Paradigmenwechsel. Wie geht man damit um? Sollten wir das Ziel der neutral-sachlichen Sprache als Mär betrachten und eher wieder sowas wie eine gebildete Polemik zulassen? Im 19. Jahrhundert gab es ja auch noch ganz anderen Journalismus.
Er ist ja nicht mal von selbst drauf gekommen, sondern wurde zwei mal in diese Richtung von Fragen der Schüler gebracht. Was hätte er denn machen sollen, lügen und behaupten, er hätte die Nazis gewählt, um das Thema nicht vertiefen zu brauchen?
Ich hoffe, er ist mit seiner Klage erfolgreich.
Tag um Tag erinnert mich dieses Land daran warum ich so ein großer Slime Fan bin.
Max Heckel bestreitet das. Er sagt, er habe nur seine Pflicht getan und über eine als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei aufgeklärt. Das gäben alle Vorschriften her, der angestellte Lehrer*innen wie er unterlägen. Er klagt nun gegen die Abmahnung. Auch das erzählt der Bildungsminister im Landtag. Und die AfD-Fraktion lacht.
Der Schultag, der Heckel bis heute beschäftigt, ist nun ein gutes Jahr her. Im März 2025 war das, eine Woche nach der vorgezogenen Bundestagswahl. Heckel unterrichtete in einer sechsten Klasse, elf und zwölf Jahre sind die Schüler*innen. Am Ende des Unterrichts beim Aufräumen fragen zwei Schüler Heckel, ob er die AfD gewählt habe. So erzählt es Heckel, so geht es auch aus Schriftsätzen des Landesschulamts hervor.
Heckel verneint, die Schüler fragen nach. Auf seinem Laptop zeigt er ihnen mehrere Quellen, darunter den Bericht von Correctiv über das Geheimtreffen von AfD und Rechtsextremen in Potsdam, eine Bundestagsdebatte zu diesem Treffen und eine Grafik zur Steuerpolitik der AfD.
So war das nämlich.
Wenn Fakten einen wie einen Faschist aussehen lassen, ist man vielleicht einfach faktisch ein Faschist.





