• DrunkenPirate@feddit.org
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    15 hours ago

    Dann lass mich das Kernproblem mal aus Vogelperspektive beschreiben:

    Wir geben unseren Kinder heutzutage ab dem Alter von 8 Jahren einen Taschencomputer in die Hand, den sie ab da immer bei sich tragen. Dieser Taschencomputer nimmt durch Benutzung und pure Anwesenheit (immer) Einfluss auf die Gedanken und das Verhalten unserer Kinder. Im schlimmsten Falle verursacht es körperlich Haltungsschäden oder Unfälle durch Unachtsamkeit für die Umwelt. Die Software auf diesen Taschencomputern ist so gestaltet, dass sie immer Aufmerksamkeit der Kinder verlangen. Das bewirkt besagte Verhaltensveränderung, Konzentrationsstörungen und weniger soziale Interaktion mit ihren Freunden, die gerade um sie herum sind. Daneben werden durch die Inhalte auch stereotypische Weltbilder verbreitet (Social Media, AI Chatbots), die die weitere Persönlichkeitsentwicklung der Kinder beeinflussen.

    Und die Gesellschaft und alten Ethikmenschen sagen, die Eltern sollen es richten. Warum wird sowas nicht verboten und erst ab einem gewissen Alter erlaubt?

    Machen wir bei Alkohol, Pornografie, Sex, Tabak, Autofahren usw auch. Zum Schutz der Kinder.

    • schnurrito@discuss.tchncs.de
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      15 hours ago

      Die Software auf diesen Taschencomputern ist so gestaltet, dass sie immer Aufmerksamkeit der Kinder verlangen.

      Manche Software, die man darauf installieren kann (nicht muss).

      Klingt so, als sei die Lösung hierfür, so wie für fast alles bei Computern, freie und quelloffene Software. Die hat dann nämlich erstens keinen Anreiz, eben das zu tun, und wenn sie es doch tut, kann es davon auch Versionen geben, die es nicht tun.

      Ich würde bei Kindern in dem Alter ernsthaft überlegen, ihnen ein GNU/Linux-Smartphone zu geben. iPhone käme mir ohnehin nicht ins Haus und Kinder brauchen nicht einmal unbedingt ein Android-Handy.

      und weniger soziale Interaktion mit ihren Freunden, die gerade um sie herum sind

      Alternativer Gedankengang: Eine Möglichkeit, Mobbing seitens der anderen Kinder, die “gerade um sie herum sind”, zu entkommen und es besser zu ignorieren.