• Quittenbrot@feddit.org
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    2 days ago

    Und wie ist Parks schließen eine Lösung für Drogenkonsum?

    Parks schließen ist ja nicht gedacht als Lösung für den Drogenkonsum, sondern dafür, den Park als nutzbare Grün- und Erholungsfläche zu erhalten.

    Diese Maßnahme muss man keinesfalls gut finden, aber so zu tun, als wäre die Motivation dafür gewesen, ‘dem Pöbel’ die Grünflächen zu entziehen, weil ‘die da oben’ das öffentliche Grün hassen ist halt auch eher Stimmungsmache.

    • brainwashed@feddit.org
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      2 days ago

      Parks schließen ist ja nicht gedacht als Lösung für den Drogenkonsum, sondern dafür, den Park als nutzbare Grün- und Erholungsfläche zu erhalten.

      Danke, exakt das gleiche im ÖPNV. Nein, es hilft keinem Drogenkranken, es hilft aber, dass man den ÖPNV Gefahr- und Belästigungsfrei nutzen kann. Ich habe schon Spritzen in der U-Bahn gefunden und Menschen neben mir im fahrenden Zug mutmaßlich Crack rauchen gesehen. Brauche ich nicht, und mein Bedürfnis dem nicht ausgesetzt zu sein macht mich nicht für die Lösung aller Drogenprobelme verantwortlich.

    • groet@feddit.org
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      2 days ago

      Aber es geht halt darum, ein öffentliches Gut zu nehmen das alle nutzen können und es so einzuschränken das es Gruppen von Leuten die du nicht magst es weniger nutzen und die Gruppen die du magst es mehr nutzen.

      Und das ist problematisch.

      Ich hab persönlich auch keine Lust im Park alle 5 min von einem Bettelnden angesprochen zu werden, aber ich will das die Lösung ist den Leuten zu helfen und nicht einen buchstäblichen walled garden zu schaffen bei dem die unerwünschten einfach vertrieben werden.

      • Quittenbrot@feddit.org
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        2 days ago

        Aber es geht halt darum, ein öffentliches Gut zu nehmen das alle nutzen können und es so einzuschränken das es Gruppen von Leuten die du nicht magst es weniger nutzen und die Gruppen die du magst es mehr nutzen.

        Alternativ kann man es auch so sehen, dass es dabei darum geht, eine bestimmte Nutzung durch eine Minderheit, die die eigentlich angedachte Nutzung durch die Mehrheit beeinträchtigt, zu steuern.

        Es geht ja eigentlich nicht um die Hautfarbe der Parkbesucher, sondern darum, wer sich wie im Park verhält. Man kann sich ja auch als weißer Biodeutscher im Park absolut asozial und ungewollt verhalten, indem man bspw seinen ganzen Müll nach dem Grillen einfach liegen lässt. Und man kann als westafrikanisch gelesener Mitbürger ein typischer, gewollter Parkbesucher sein, der einfach mit seiner Familie mal auf einer Bank im Grünen sitzen will.