FDP-Nationalrat Simon Michel ist mit prominenten Investoren des Silicon Valley an der Privatstadt Próspera in der Karibik beteiligt. Die Demokratie soll überwunden werden.

  • Tartufo@lemmy.world
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    8 days ago

    Geistiger Vater von Próspera ist der Deutsche Titus Gebel

    Für mich liest sich das eher, als hätte Gebel BioShock gespielt und Rapture für gut befunden… Außer der Typ kam auf die Idee, bevor BioShock überhaupt in der Entwicklung war, dazu sagt der Artikel jetzt aber nichts.

    • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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      8 days ago

      Bioshock ist Ayn Rands Objektivismus (aus den 1950ern, glaube ich) zuendegedacht. Próspera geht aber über den Objektivismus hinaus, für dem Rand einen minimalistischen Staat aus Polizei, Justiz und Legislative (zur Vorbeugung von Selbstjustiz) formuliert, während in Próspera die Regeln des Betreiberkonzerns gelten und die Polizei sowie Justiz an Privatfirmen ausgelagert werden.

      Mich erinnert das eher an Shadowrun und Extraterritorialität von Konzernen dort.

  • Goldholz @lemmy.blahaj.zone
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    7 days ago

    Okay wie wäre es damit, die kriegen ihren privat staat insel. Dafür, verpissen die sich alle dort hin. Wir patrollieren diese Insel 24/7 mit Schiffen, dass dort ja keiner entkommt die überfällt. All deren Firmen werden aufgelöst und deren Investment alles verkauft. Der Gewinn versteuert, dann in deren neue Währung konvertiert, die man aber nur auf deren Insel nutzen kann. Klingt nach nem Plan oder? Frage ist welche Karibische Insel Opfern wir?

  • Zwuzelmaus@feddit.org
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    8 days ago

    Die Demokratie soll überwunden werden.

    Und niemand ist so alt, dass er jemanden braucht, der ihm vorn das Essen und die Zigarren reinschiebt und später hinten abwischt.

    • Successful_Try543@feddit.org
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      8 days ago

      Meinst Du die Frage, ob ein Unternehmen, das “soziale” Dienstleistungen ausführt, Mitarbeiter findet, hat damit zu tun, ob ihnen dort demokratische Teilhabe gewährt wird?

    • Obin@feddit.org
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      7 days ago

      Und niemand ist so alt, dass er jemanden braucht, der ihm vorn das Essen und die Zigarren reinschiebt und später hinten abwischt.

      Mit dem Problem beschäftigen die sich schon gut zwei Jahrzehnte, ungelogen. Da arbeiten Think-Tanks seit Jahren an Lösungen, die sich von über Gedanken gesteuerte Schockhalsbänder, an den Herzschlag des Milliardärs gekoppelte Sprengimplantate, Kontrolle der Bediensteten über körperliche Abhängigkeit von Substanzen, usw. erstrecken. Ich sage nicht, dass sie damit durchkommen werden, aber schön wird das, auf das die unsere Gesellschaft zuzusteuern versuchen für keine der beiden Seiten.

      • Zwuzelmaus@feddit.org
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        7 days ago

        Hmmm. Sowas in der Art hatte ich wohl befürchtet, ohne es mir tatsächlich vorstellen zu können.