Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Wer die Möglichkeiten hat ein eAuto ohne enormen logistischen Aufwand zu betreiben, wählt sofort eins, weil das einfach die besseren Autos sind. Dafür muss er vorher noch keins gefahren sein; das ist einfach ein No-Brainer-
Aber gerade in Deutschland bemühen wir uns, eben jenen logistischen Aufwand möglichst groß zu halten, und parallel das Märchen zu erzählen, dass es doch an den dummen Bürgern liegt, die ihren Verbrenner doch so sehr lieben. Tatsächliche Probleme wegzuleugenen ist eh viel besser und vorallem billiger, als sie zu lösen, und hilft den Idioten, die immer noch lieber Verbrenner bauen wollen, vielleicht sogar noch ein wenig länger zu überleben bis die unweigerlich vor die Wand krachen.
Ich wähle nicht sofort eins: Die sind deutlich teurer, als Verbrenner. Ausserdem gibt es wohl kaum eine Maschine, die mehr Daten über den Nutzer sammelt und an den Hersteller verschickt, ohne, dass man etwas dagegen tun könnte.
Ein alter Verbrenner wäre in beiden Punkten deutlich besser.
Und noch besser ist gar kein Auto.
Edit: verrückt, wie viele sofort meine persönliche Situation kennen und wissen, dass ein E-Auto die bessere Wahl für mich ist. Augenöffnend!
Was hat die Antriebsart damit zu tun, welche Daten gesammelt werden? Das kann dir in jedem aktuellen Verbrenner ebenso passieren. Bewegungsprofile allgemein kriegst du auch über Zapfsäulen und Nummernschild-Tracking, dafür braucht es keine Ladesäule.
Fehlender Datenschutz ist ein Problem von neueren Autos. Wenn ich einen Gebrauchtwagen von vor 2015 kaufen möchte, hab ich wohl sehr wenig Auswahl bei den E-Fahrzeugen. Neuere E-Autos, genau so wie neuere Verbrenner, sind rollende Datenkraken mit mehr Kameras und Mikrofonen als das Tagesschau-Studio.
Gegen Bewegungsprofile hilft dann nur Fahrradfahren und Öffis. Daher mein Fazit - idealerweise gar kein Auto.
Die sind unterm Strich eben nicht teurer als Verbrenner. Außer du kaufst das Auto, damit es herumsteht.
Klar sind Verbrenner günstiger in der Anschaffung. Und wenn ich wenig fahre, was ich jedem empfehlen würde, dann hole ich die Preisdifferenz sicher nicht durch die günstigeren laufenden Kosten eines E-Autos raus.
Und wenig Autofahren sollte das Ziel von allen sein.
Ich wähle nicht sofort eins: Die sind deutlich teurer, als Verbrenner.
Achso? Habe seit 8 Jahren nichtmehr getankt und mein auto lädt mit Nachtstrom, vorher vielleicht alle 3 Wochen einmal 60 liter benzin gekauft. Wie genau ist das jetzt teurer?
Du darfst nur den Kaufpreis anschauen. Alles andere ist zu kompliziert! /s
Es ist offensichtlich für dich zu kompliziert, ein anderes Szenario als das des Durchschnittsdeutschen mit 100.000 Stadt-km/Jahr zu rechnen.
Das ist schön für dich. Ich fahre wenig Auto und würde die Mehrkosten nicht durch geringe Haltungskosten reinfahren können.
Daher, wie gesagt: Idealerweise kein Auto. Aber wenn es doch eins sein muss, dann ist in meiner Lage ein Verbrenner günstiger.
Ich fahre einen Oldtimer und wenn ich den kostengünstig auf Elektroantrieb umbauen könnte, würde ich es sofort machen. Die Technik ist dem Verbrenner einfach meilenweit überlegen. Bei modernen Fahrzeugen schrecken mich allerdings die Assistenz- und Fahrerüberwachungssysteme zu sehr ab.
Auf 20 Jahre Sicherheits Features muss man auch verzichten wollen
Same hier, für den Umbau müsste es Förderungen geben! Dann würde das auch auf einmal für Durchschnittsverdiener Interessant. Den 90k Audi kann sich auch auch nicht auf einmal jemand leisten, weil er 6-10k Rabatt bekommt und derjenige der ihn dann kauft hätte es auch ohne die förderung getan und lacht…
Einkommensabhängige Förderung wäre doch mal was, geht ja bei anderen Förderprogrammen auch.
Umbau von verbrennern ist doch nun wirklich ein Liebhaber Thema und absolut nicht wirtschaftlich. Sollte auf keinen Fall gefördert werden.
Ne, so unfassbar kompliziert ist das nicht. Ich habe es mit für meinen Van auch schon mal durchgerechnet. Materialeinsatz waren ca 25k€ für alles mit Ner 160kw Batterie.
Viel abschreckender ist dann der TÜV, die Einzelabnahme und die Zeit die für den Einbau dann draufgeht.
Alle modernen Fahrzeuge sind üble Datenschleudern, mega zugebaut und kaum selbst reparierbar. Was es mal bräuchte wäre ein super simples Eauto mit einfach zu wartender Technik, welches nur die absolut minimale Ausstattung hat und nur das allernotwendigste verbaut hat. Was man quasi mit dem Lötkolben reparieren kann. So ne Art Bulli mit simplem E-Antrieb. Aber das wird nie kommen. Dahingehend sind restaurierte Oldtimer die bessere Option. Angeblich kann man mit sehr frühen Tesla Komponenten des ersten Modells und custom Regeltechnik so ein simples Eauto aus einem Oldtimer “bauen”.
Gibt firmen die sowas Professionell umbauen, mit Tüv und allem.
Tja… und VW und BMW hat den trend des erschwinglichen E-Autos vergeigt.
Mit Ansage von Habeck im Jahre 2019.
Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 Euro anbieten, dann werden Sie - so fürchte ich - im Markt scheitern.
Warum auch, E-Autos sind die besseren Autos. Bin einen Kia Pv5 probe gefahren und werde den gegen meinen momentanen Van tauschen. In allen Belangen einfach besser und im Gegensatz zu vw erschwinglich!
Hab auch so vor knapp nen halben Jahr nen gebrauchten ID3 Probegefahren. Leider war so der Ersteindruck da ich nur 20 Minuten und 15% Akku bekommen hab eher naja. Die Software war nicht der Knüller. Mal Autobahn fahren hab ich mich nicht getraut bei dem niedrigen Akku und wusste nicht wie weit das nächste Autobahnkreuz ist aber ich will mir schon ein E-Auto holen. Besser früher als Spät, aber ich finde bei mir wenige Autos mit einem guten Preis Leistungsverhältnis, da viele 2-4 Jahre alte Autos noch immer über 30k kosten obwohl du für den Preis schon Neuwagen bekommst OHNE Förderung und dann sind hier die Gebrauchten auch fast nur so die Fiat 500 und Dacia Spring’s oder Ora 3.
Ja, erster Fehler war VW. Hyundai und Kia sind was e autos angeht sehr gut aufgestellt.
Der pv5 hört beim Listenpreis mit voller Hütte bei ca 47k€ auf. Der ID.buzz fängt mit Brot und Butter Ausstattung bei ca 55k€ an.
Und die Innenausstattung vom Kia ist nicht so fancy, aber für den Preis ist mir das wirklich egal und die Sitzheizung muss man bei Kia auch nicht abonnieren.








