• plyth@feddit.org
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    2
    ·
    8 days ago

    Was ist eure Meinung dazu, dass günstige Anbieter die Aktien für Shorts weiterverleihen?

    Meiner Meinung nach sind diese keine sichere Anlagen, da in einer Krise jemand anderes Anrecht auf die Aktien hat. Es muss doch damit gerechnet werden, dass dann durch eine Pleite des Anbieters nur ein Bruchteil des Vermögens eines Depots bei einer Liquidierung ausgezahlt werden kann.

    • copacetic@discuss.tchncs.deOP
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      3
      ·
      8 days ago

      Verliehene Aktien sind offene Forderungen und können bei einer Insolvenz ja eingeholt werden. Schwierig wäre also nicht wenn der Anbieter pleite geht, sondern der, der die Aktien geliehen hat. Das lässt sich aber prinzipiell absichern. Die Anbieter müssten halt auf eine gewisse Diversifizierung achten.

      • plyth@feddit.org
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        1
        ·
        8 days ago

        Das lässt sich aber prinzipiell absichern.

        Wie denn? Die Aktie wird ja nicht zurückgegeben, weil nicht mehr das Geld da ist, um sie am Markt zu kaufen.

        • copacetic@discuss.tchncs.deOP
          link
          fedilink
          Deutsch
          arrow-up
          2
          ·
          8 days ago

          Ist doch normales Versicherungsgeschäft. Keine Ahnung wie Banken das in solchen Fällen genau machen, aber ich erwarte eigentlich, dass es nichts Außergewöhnliches ist.

          • plyth@feddit.org
            link
            fedilink
            Deutsch
            arrow-up
            1
            ·
            8 days ago

            Wer soll das denn versichern? Das Leihen der Aktie ist ja das Absicherungsgeschäft.

            Es bräuchte eine Rückversicherung, die so viel Vermögen hat, welches sie in einer Krise liquidieren kann, ohne dass es an Wert verliert, dass sie alle ausstehenden Shorts auszahlen kann.

            Kann das überhaupt gehen, sofern es die Versicherung überhaupt gibt?

            • copacetic@discuss.tchncs.deOP
              link
              fedilink
              Deutsch
              arrow-up
              2
              ·
              7 days ago

              Die einfachste Lösung wäre, dass der Ausleihende selbst versichert. Wenn der zum Beispiel Aktie X shorten will und dafür welche vom Neobroker leiht, könnte er im Ausgleich Aktie Y als Sicherheit hinterlegen.

              Eine Standardversicherung gibt es vermutlich nicht, also werden da halt komplexe Deals zwischen Banken gemacht und mathematisch-versierte Leute quantifizieren Risiken und Aufschläge und so weiter. Prinzipiell lässt sich finanzielles Risiko sehr flexibel von einem zum Anderen schieben. Andere mathematisch-versierte Leute bei BaFin und so versuchen den Überblick zu behalten und schreiten gegebenfalls ein. Hat nicht immer funktioniert aber nichts ist perfekt.

              • plyth@feddit.org
                link
                fedilink
                Deutsch
                arrow-up
                2
                ·
                7 days ago

                Hat nicht immer funktioniert aber nichts ist perfekt.

                Daher sollte man sich halt bei der Wahl des Brokers fragen, ob man das Risiko eingeht.