81 Prozent empfinden die Wohlstandsverteilung in Deutschland als ungerecht. Doch die Politik ignoriert alle Warnsignale bisher. Die Kolumne „Gastwirtschaft“.
Tritt halt in die Partei ein und arbeite dran, das zu ändern. Dafür sind die Basisdemokratisch.
Edit: Und außerdem - Wenn wir hier nicht schleunigst das Leben der Bevölkerung verbessern, dann brauchen wir uns bald keine Sorgen mehr um Linke Außenpolitik machen, weil wir dann Putins Stellvertreter:innen als regierende Partei haben. Diese dringend notwendigen Verbesserungen werden halt von keiner anderen Partei als der Linken kommen.
Nein, weil die uns mittel- bis langfristig von einem amerikanischen Vasallen zu einem russischen Vasallen machen. Welche Art von Kleptokraten uns ausbeuten, ist scheißegal. Aber immerhin fällt man aktuell nicht aus dem Fenster, wenn man einen bösen Witz über einen mächtigen Politiker macht.
Für das kleinere Übel bin ich zu alt. Ich hab die Schröder-Ära miterlebt. Damals dachte man, die SPD und die Grünen wären das kleinere Übel. Deshalb haben wir jetzt Hartz 4 und einen gigantischen Niedriglohnsektor.
Edit: Siehe zB die Ideen der Linken zur Finanzierung der kaputten Krankenkasse, Pflegekasse und Rentenkasse
Bei der Krankenkasse ist mir bekannt:
Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Versicherung wird abgeschafft. Die private Krankenversicherung wird auf medizinisch nicht notwendige Zusatzversicherungen beschränkt.
Alle zahlen entsprechend ihrem gesamten Einkommen aus Löhnen, Honoraren sowie Miet-, Pacht- und Kapitalerträgen in die Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung ein. Alle den gleichen Prozentsatz. Die Beitragsbemessungsgrenze wird abgeschafft. So sinken die Beiträge für alle mit weniger als 6.200 EUR Bruttoeinkommen (im Monat).
Das kann sein, dass das dazu führt das Wohlhabende mit überdurchschnittlichem Einkommen belastet werden aber genau das ist ja auch das Ziel. Und ja, an die ganz großen Vermögen und die Erträge muss man auch ran aber das wird halt nicht reichen.
Die Mehrheit hat was davon. Die Top 5% sind nicht die Mehrheit. Sie haben nur eine laute Lobby.
Die Mehrheit hat was davon. Die Top 5% sind nicht die Mehrheit. Sie haben nur eine laute Lobby.
Bitte mal mit Fakten kommen und nicht mit gefühltem Wissen. Hier kannst du dir anschauen, wie viele Leute Gutverdiener sind und wie viele Spitzenverdiener sind. Und du siehst auch wie viel Prozent die von gesamten Steueraufkommen zahlen. Spoiler: Alle drei Punkte mehr als du denkst
Was ich grundsätzlich an diesen Programmpunkten scheisse finde ist folgendes:
Fixierung aufs Bruttoeinkommen. Was ist mit den Beamten? Die verdienen Unsummen, aber Netto
Fixierung aufs Einkommen, nicht aufs Vermögen. Dadurch wird das bestehende Kastensystem „Prekäre“, „Arbeitende“ und „Besitzende“ zementiert. Nie und nimmer wird ein Arbeitender zum Besitzenden. Die bleiben unter sich, weil die gläserne Decke wegen der Steuerschröpfung nicht durchbrochen wird.
Entwertung von Lohnarbeit. Wer mehr arbeitet und in seinem Leben etwas erreichen und aufbauen will, wird demotiviert. Da ist klar eine Tendenz nach Unten. Warum 5 Tage arbeiten, wenn ich nur 100€ mehr netto habe als bei einer 4-Tage-Woche (Zitat von nem Kumpel). Ich überlege auch gerade auf Halbtags zu gehen. Als Gutverdiener reicht auch 2/3 vom Gehalt bei normaler Lebensführung.
Aufwertung von Schwarzarbeit.
Soziale Härten abfedern finde ich gut und wichtig. Eine Hängemattengesellschaft in der der Staat sich um alles kümmert, sehe ich als Schreckgespenst. So einen Staat hatten wir mal im Osten und da wurde sich dann auch um die Gedanken gekümmert.
Der Weg ist meiner Meinung nach nicht, den Arbeitenden, die sich was aufgebaut und erreicht haben, etwas wegzunehmen. Der Weg ist den Besitzenden etwas wegzunehmen und viele unnötige Privilegien zu stutzen.
Lass den Schwachsinn weg, das braucht echt kein Schwein. Leute wie Du sind mit ein Grund, warum selbsternannte Linke in der Arbeiterklasse keinen Anklang finden.
Genau das. Jeder Handwerksmeister braucht doch, wenn er mit der Rentenkasse nichts am Hut hat, easy 2 Mio. liquide für seinen vielleicht 30 jährigen Ruhestand, alleine um Krankenkasse, wohnen etc. im Alter zahlen zu können. Die PdL macht hier mehr Abgaben für alle Facharbeiter ab 75 k Jahreseinkommen – das hat mit Superreichen nichts zu tun.
So sinken die Beiträge für alle mit weniger als 6.200 EUR Bruttoeinkommen (im Monat).
Also steigen die Abgaben für jeden Facharbeiter in Vollzeit mit über 75 k im Jahr. Sorry, kein Wunder dass die so niemand wählt. Das hat auch mit obersten 5% genau nichts zu tun.
Ist genau 18.000€ mehr. Also 1.500€ brutto pro Monat, also 750€ netto. Was für Unsummen. Da kann man doch noch was abzweigen.
Kennst du das schon? Du bekommst eine lang erwartete Gehaltserhöhung und freust dich über den Batzen mehr. Dann schaust du aufs Konto und merkst es sind nur 50€ mehr im Monat.
Ab 2.800 Netto gehört man zu den oberen 25% der Einkommen. Ja. Da kann man was abzweigen. Man sollte bei den oberen 10%, 5%, 1% mehr abzweigen. Aber 70.000 ist schon ein hohes Jahreseinkommen.
Über die 750€ netto würden sich viele Azubis freuen.
Aber warum sollte man nur vollzeiterwerbstätige Singles miteinander vergleichen? Dann nimmt man ja ganz viele prekär Beschäftigte aus der Betrachtung raus und rechnet die Vollzeit arbeitenden Singles ärmer als sie sind?
Sehe ich jetzt weniger als ein Problem. Zum einen kann man den Parteien sagen was man will dass die ihr Wahlprogramm an den Wählerwillen anpassen. Zum anderen wird sie kaum alleine regieren, und dann geht man mit höheren Forderungen in Verhandlungen und einigt sich auf einen Kompromiss (wobei Leute heutzutage anscheinend kaum mehr verstehen was ein Kompromiss ist oder willig sind einen einzugehen).
Du kannst das Geldproblem doch nicht immer nur mit mehr Einnahmen lösen. Genau wie die SPD: Steuern rauf. Das geht doch nicht bis ins Unendliche. Wie wäre es mal mit den Ausgaben? Da wird so viel Geld unnütz verpulvert, weil Ist-ja-nicht-mein-Geld-und-keiner-kontrolliert-und-ist-haftbar
Dann sollte diese Mehrheit Die Linke wählen. Anders wirds halt nix.
Leider sind die außenpolitisch nicht tragbar.
Tritt halt in die Partei ein und arbeite dran, das zu ändern. Dafür sind die Basisdemokratisch.
Edit: Und außerdem - Wenn wir hier nicht schleunigst das Leben der Bevölkerung verbessern, dann brauchen wir uns bald keine Sorgen mehr um Linke Außenpolitik machen, weil wir dann Putins Stellvertreter:innen als regierende Partei haben. Diese dringend notwendigen Verbesserungen werden halt von keiner anderen Partei als der Linken kommen.
Joa ist aber immer noch das kleinste Übel aktuell oder nicht?
Nein, weil die uns mittel- bis langfristig von einem amerikanischen Vasallen zu einem russischen Vasallen machen. Welche Art von Kleptokraten uns ausbeuten, ist scheißegal. Aber immerhin fällt man aktuell nicht aus dem Fenster, wenn man einen bösen Witz über einen mächtigen Politiker macht.
Meinst du BSW?
Die sind noch schlimmer.
Selbst die Linke hat mittlerweile einen Schritt vom Russland-Kurs zurück gemacht.
Schwurbelt aber immer noch von “Friedensverhandlungen” und tituliert leider notwendige Wiederaufrüstung als Kriegstreiberei.
Und alle anderen Optionen die wir haben aktuell sind schlimmer. Also was tun :)
Für das kleinere Übel bin ich zu alt. Ich hab die Schröder-Ära miterlebt. Damals dachte man, die SPD und die Grünen wären das kleinere Übel. Deshalb haben wir jetzt Hartz 4 und einen gigantischen Niedriglohnsektor.
Also nix tun und weiter so? Oder nicht wählen?
Das Problem bei den Linken ist, dass „Reiche“ bei denen ab Gutverdiener losgeht. Also so ab 70.000€ brutto im Jahr.
Edit: Siehe zB die Ideen der Linken zur Finanzierung der kaputten Krankenkasse, Pflegekasse und Rentenkasse.
Bei der Krankenkasse ist mir bekannt:
https://www.die-linke.de/themen/pflege-und-gesundheit/
Das kann sein, dass das dazu führt das Wohlhabende mit überdurchschnittlichem Einkommen belastet werden aber genau das ist ja auch das Ziel. Und ja, an die ganz großen Vermögen und die Erträge muss man auch ran aber das wird halt nicht reichen.
Die Mehrheit hat was davon. Die Top 5% sind nicht die Mehrheit. Sie haben nur eine laute Lobby.
Bitte mal mit Fakten kommen und nicht mit gefühltem Wissen. Hier kannst du dir anschauen, wie viele Leute Gutverdiener sind und wie viele Spitzenverdiener sind. Und du siehst auch wie viel Prozent die von gesamten Steueraufkommen zahlen. Spoiler: Alle drei Punkte mehr als du denkst
https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html
Was ich grundsätzlich an diesen Programmpunkten scheisse finde ist folgendes:
Soziale Härten abfedern finde ich gut und wichtig. Eine Hängemattengesellschaft in der der Staat sich um alles kümmert, sehe ich als Schreckgespenst. So einen Staat hatten wir mal im Osten und da wurde sich dann auch um die Gedanken gekümmert.
Der Weg ist meiner Meinung nach nicht, den Arbeitenden, die sich was aufgebaut und erreicht haben, etwas wegzunehmen. Der Weg ist den Besitzenden etwas wegzunehmen und viele unnötige Privilegien zu stutzen.
Und welche Partei, außer den Linken, möchte auch nur annähernd den Besitzenden etwas wegnehmen?
Ja keine, aber die wollen wenigsten auch nicht gendern!! 😡😡😡
Edit: Sag ich ja xD
Lass den Schwachsinn weg, das braucht echt kein Schwein. Leute wie Du sind mit ein Grund, warum selbsternannte Linke in der Arbeiterklasse keinen Anklang finden.
Ah da ist wieder die Sprachpolizei, die mir meine Ausdrucksweise verbieten will 😤😤😤
Genau das. Jeder Handwerksmeister braucht doch, wenn er mit der Rentenkasse nichts am Hut hat, easy 2 Mio. liquide für seinen vielleicht 30 jährigen Ruhestand, alleine um Krankenkasse, wohnen etc. im Alter zahlen zu können. Die PdL macht hier mehr Abgaben für alle Facharbeiter ab 75 k Jahreseinkommen – das hat mit Superreichen nichts zu tun.
Und die Lobby wird mit Geld bezahlt, das auch solidarisch nutzbar wäre.
Also steigen die Abgaben für jeden Facharbeiter in Vollzeit mit über 75 k im Jahr. Sorry, kein Wunder dass die so niemand wählt. Das hat auch mit obersten 5% genau nichts zu tun.
70.000 dürfte deutlich über dem Medianbrutto liegen, das lag vor 2 Jahren bei 52.000.
Ist genau 18.000€ mehr. Also 1.500€ brutto pro Monat, also 750€ netto. Was für Unsummen. Da kann man doch noch was abzweigen.
Kennst du das schon? Du bekommst eine lang erwartete Gehaltserhöhung und freust dich über den Batzen mehr. Dann schaust du aufs Konto und merkst es sind nur 50€ mehr im Monat.
Ab 2.800 Netto gehört man zu den oberen 25% der Einkommen. Ja. Da kann man was abzweigen. Man sollte bei den oberen 10%, 5%, 1% mehr abzweigen. Aber 70.000 ist schon ein hohes Jahreseinkommen.
Über die 750€ netto würden sich viele Azubis freuen.
Ab 2.800 Netto gehört man zu den oberen 25% der Einkommen.
Das kommt ganz darauf an, ob man sich das Einkommen vor oder nach Transfers anschau, Vollzeit- oder Teilzeit. Für Vollzeiterwerbstätige Singles ist das ungefähr Median https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/HTML/2025/Einkommensrechner/index.html
Aber warum sollte man nur vollzeiterwerbstätige Singles miteinander vergleichen? Dann nimmt man ja ganz viele prekär Beschäftigte aus der Betrachtung raus und rechnet die Vollzeit arbeitenden Singles ärmer als sie sind?
Weil Vergleiche irgendwie sinnvoll sein sollten, wenn wir daran entscheiden wer Transfers bekommt und wer diese bezahlt.
Das ist doch Whatsaboutismus. Würde ich jetzt mit dem klassischen Müncher Gegenbeispiel kommen. Ist mir aber zu doof.
in München bekommen dann auch genug Leute dann Wohngeld. Also primär versus sekundär muss man sich auch anschauen.
Für Vollzeitarbeitende, ja https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_134_621.html
Viel Verwirrung bei den Zahlen rührt daher, dass Median vs Durchschnitt und Teilzeit vs Vollzeit wild dureinander geworfen wird.
Wie kommst du denn darauf?
naja, dass sie weniger Abgaben für alle bis 75.000 € im Jahr anvisieren, zeigt ja, dass sie meint, dass die darüber locker mehr abgeben können
Sehe ich jetzt weniger als ein Problem. Zum einen kann man den Parteien sagen was man will dass die ihr Wahlprogramm an den Wählerwillen anpassen. Zum anderen wird sie kaum alleine regieren, und dann geht man mit höheren Forderungen in Verhandlungen und einigt sich auf einen Kompromiss (wobei Leute heutzutage anscheinend kaum mehr verstehen was ein Kompromiss ist oder willig sind einen einzugehen).
Du kannst das Geldproblem doch nicht immer nur mit mehr Einnahmen lösen. Genau wie die SPD: Steuern rauf. Das geht doch nicht bis ins Unendliche. Wie wäre es mal mit den Ausgaben? Da wird so viel Geld unnütz verpulvert, weil Ist-ja-nicht-mein-Geld-und-keiner-kontrolliert-und-ist-haftbar